Beiträge von Transistor

    Hatte bis jetzt leider keine Zeit meinen Vorschlag mit dem Mosfet weiter zu verfolgen. Einiges hat MOSFET ja schon gesagt. Die genaue Energie am Fet hängt natürlich von der Aufblendzeit ab, das muss man noch konkretisieren. Bei Energien von ca. 10Joule ist keine Kühlung notwendig, es sind doch nur 10W für 1s. Das nimmt die Wärmekapazität eines so großen Fet locker auf. Außerdem kann man die Einzelpulsbelastbarkeit durch Kühlung kaum verbessern, da diese immer durch die Wärmekapazität absorbiert werden müssen. Kühlung ist nur notwendig, wenn oft dicht hintereinander eingeschaltet wird. Bei 10 Joule und einer Schaltung in je 10s ist die mittlere Leistung 1W.

    Spule ist nicht praktikabel. Bei folgenden (angenommenen) Werten: 14V, 5A, 0,1s Aufheizzeit braucht man eine Spule von ca. 0,28H und das für jede Lampe. Ein NTC "behält" zuviel Leistung für sich. Überlege gerade noch, ob ein Mosfet mit ein paar mOhm ON-Widerstand und einfacher Gate-Aufladeschaltung geht. Die Energie ist etwa 6Joule, das hält so einer aus. Kühlung braucht der auch nicht.

    Oh danke liebe Leute, ich dachte schon, nur mir geht es so. Das größte Vergnügen ist es, nur einfach Schaltungen für alles Mögliche zu entwerfen und zu optimieren. Aufgebaut wird nur recht wenig, weils ja möglicherweise noch besser geht und weil ich oft schnell das Interesse an der Sache verliere, wenn ich sie für perfekt halte oder das Problem gelöst ist. Denn wenn man sich mit der Materie auskennt, staunt man ja auch nicht mehr darüber, dass es funktioniert. Am Schlimmsten ist es, wenn ich was konstruiere oder entwickle, was ich oder jemand anders auch braucht, denn da bin ich früher oder später auch gezwungen das fertig zu bauen.
    Und natürlich habe auch ich hunderttausende Widerstände, Kondensatoren, Transistoren, ICs, Geräte, Werkzeuge und Chemikalien rumliegen und schaue immer, was man noch so alles gebrauchen könnte.

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    Deine Rechnung ist erstmal richtig. Es wäre aber möglich, jeweils 2 LEDs in Reihe zu schalten und so etwas Energie zu sparen. Du hättest dann 6 leuchtende LEDs und 60mA. Der Vorwiderstand für jeden Zweig ist (9V-3,6V)/0,02A=270Ohm bzw. (9V-7,2V)/0,02A=90Ohm.

    Ja, das ist normal. Ein Chip der XP-G hat einen Wärmewiderstand von 6K/W, bei 1A Strom verheizt jede LED ca. 4W, macht also 24K über der LED-Unterseite. Dazu kommen 3x4W=12W mit dem Wärmewiderstand von LED-Unterseite zum KK. Mit etwa 1K/W (geschätzt) macht das nochmal 12K, insgesamt ist also 1 LED-Chip mindestens 36K wärmer als der Kühlkörper.


    Edit: Ich habe keine Angaben zum Wärmewiderstand der Aluträgerplatte gefunden. Bei der Luxeon 3W Star sind es 4K/W. Wenn die XP-G R4 Star auch so schlecht ist, ist die Übertemperatur sogar 72K. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.

    Falls du nur den unterschiedlichen Aufbau bei gleichem Querschnitt meinst, ja da gelten für die Verluste natürlich die gleichen Regeln. Leitungen mit massiven Adern sind nur für feste Legung (z.B. unter Putz) zugelassen, Leitungen mit mehrdähtigen Adern dürfen bewegt werden.
    Für Installationsleitungen gibt es genaue Vorschriften (VDE100) für die Strombelastbarkeit in Abhängigkeit von Verlegeart, Adernanzahl, Übertemperatur, Isolationsmaterial.

    Vorsicht mit dieser Faustregel. Es kommt immer auf den Einzelfall an. Kupfer hat etwa 18mOhm je qmm und Meter Länge. Das würde bei 1A, 10m (2x5m) und 0,1qmm etwa 1,8Ohm Leitungswiderstand, 1,8V Spannungsverlust und 1,8W Leistungsverlust bedeuten. Es gibt Fälle, in denen das nicht stört. Meist jedoch will man möglichst geringe Verluste (sonst könnte man auch Stahldraht nehmen). Was man am Ende nimmt, ist oft ein Kompromiss aus vielen Notwendigkeiten (Platz, Kosten, Verluste, ...).

    Die LEDs bekommen nicht 22V anstelle 19V, sondern 650mA, und die Spannung stellt sich automatisch entsprechend der Strom-/Spannungskennlinie der LED ein, der Rest fällt über dem LM317 ab. Eine weitere Spannungsvorregelung mit einem LM317 ist nicht nur vollkommen überflüssig, sondern würde sogar die Funktion der eigentlichen Stromquelle (650mA-Regler) behindern.

    Nochmal zum Kondensator:
    Es steht zwar im Prinzip schon im Post69 aber nochmal ausführlicher. Zum direkten Anschluß an das 230V-Netz sind nur bestimmte Kondensatoren zugelassen. X1 für dauerhaften Anschluss, X2 für abschaltbare Geräte ... .Wers genauer wissen will -> Wikipedia. Natürlich besteht immer das Problem mit der kapazitiven Blindleistung. Außerdem bekommt man im (falschen ;) ) Einschaltmoment einen ordentlichen Aufladestrom. Deshalb einen möglichst kleinen Wert einbauen.

    Es wäre sicher eine gute Idee, in Zukunft solche Kondensatoren immer gleich mit einzuplanen. Dann hat man für ein paar Euro mehr wenigstens keine Probleme. Es ist nämlich fraglich, ob das jemals für alle Fälle auf eine einfachere Art gelöst wird. Denn schließlich verwendet mann die LED-Lampen ja gerade wegen des geringen Verbrauchs, der im Fall von unerwünschten Einkopplungen aber nachteilig ist.

    Es ist auch hier wieder wie so oft in anderen Thmen: zu wenige und unklare Informationen und dann auch noch tröpfchenweise. Wie soll man da eine vernünftige Antwort geben?
    In deinem Fall ist vielleicht die Verwendung eines billigen DC-Motors mit einfacher Umschaltung der Versorgungsspannung angebracht oder vielleicht ist auch ein sinuskommutierter Servogetriebemotor mit Controller nötig.

    Aha, die Funktion der Störung ist also so wie ich es auch erlebt und in Post 46 beschrieben habe. Jetzt wäre noch sehr interessant zu ermitteln, was die Ursache ist, was also in die Schalterleitung einkoppelt. Wie schon gesagt, kämen dafür auch sämtliche benachbarten Funkanlagen o.ä. (auch die versteckten Wanzen ;) ) in Frage. Die Klärung dieser Frage würde auch deiner Kundin sicher gefallen und dich als echten Fachmann dastehen lassen.

    Der Schrittmotor hat 2 nahezu identische Wicklungen, d.h. Widerstand und Induktivität sind gleich. Außerdem hat der Schrittmotor ein spürbares Rastmoment. Beim fremderregten DC-Motor haben dagegen Feld- und Ankerwicklung unterschiedliche Aufgaben und damit Eigenschaften.

    Hallo Kanwas,
    deshalb habe ich ja auch geschrieben "so wie das gezeichnet ist". Es ist wie so oft das Problem, dass die Leute genaue Antworten auf ihre Fragen haben wollen, ohne die notwendigen Informationen zu liefern.


    Edit: Das LPC60 ist nicht als Konstantstromquelle geeignet, es ist ein spannungsgeregeltes Netzteil.

    crococo
    Bist du sicher, dass es sich um einen DC-Motor handelt? Sieht (nach den symetrischen Spulen) eher wie ein unipolarer Schrittmotor aus. Der unsymetrischen Bezeichnung nach, käme aber auch ein fremderregter DC-Motor in Frage. Als Schrittmotor braucht der eine Ansteuerung mit einem entsprechenden Signalmuster, als DC-Motor dagegen Erregerwicklung in Reihe oder parallel zur Ankerwicklung.


    Was hat dieses Thema eigentlich mit Architektur und Hausbeleuchtung zu tun?