Beiträge von Transistor

    Zunächst mal erscheint mir der Wärmewiderstand Kupferplatte-KK viel zu groß. Die Schichtdicke der WLP bekommt man problemlos auf 50µm anstelle 500µm, das bringt schon mal 0,6K/W.
    Bei den Angaben für den Wärmewiderstand bei den KK musst du zwischen KK für freie Konvektion und solchen für Lüfterkühlung unterscheiden. Deine Anwendung ist beides. In Fahrt Lüfterkühlung und im Stand freie Konvektion aber mit evtl. falscher Stömungsrichtung und teilweise eingebaut. Eine gewisse Zeit kann man die Wärmekapazität des KK nutzen. Es hängt also alles von den konkreten Bedingungen ab.

    So dachte ich auch immer, das E-Heizungen die Energie meist nahezu 1:1 umsetzen. Aber dem ist nicht so.

    Na das ist nun wirklich Quatsch. Schon mal was von Energieerhaltung gehört? Jedes Elektrogerät setzt die aufgenommene Energie am Ende restlos in Wärme um.

    Bestes Beispiel ist da meine E-Heizung in der Wekstatt. Da hatte ich mal so einen Öl-Radiator-Lüfter mit 2KW, den konntest Stunden lang laufen lassen und es wurde so gut wie nichts warm, hat aber 2KW aus der Steckdose gezogen. Meine neuen Lüfter haben auch 2KW und da kommt es schön warm raus. Und nein, der alter war nicht mit Staub voll, der war von Anfang an Scheisse.

    Das hat ganz andere Ursachen und liegt nicht daran, dass ein Heizlüfter einen höheren Wirkungsgrad hätte als ein Ölradiator. Ganz aktueller Test mit genau deinen Werten.

    Das würde bedeuten, daß die Lampe einen Kurzschluß verursachen würde, setzte man sie verkehrt herum ein, nicht?


    Nein, gibt es nicht und es ist egal wierum man die einsetzt. Da du es mir aber eh nicht glauben wirst, schau mal hier rein: 2. Bild auf Seite 2, oder letztes Bild Seite 3. Und ja, es ist eine Brücke. In manchen "LED-Startern" sind Feinsicherungen.

    Knapp 2.400kWh eingespart, sehr gut. Das ist etwa das Doppelte dessen, was wir im Jahr verbrauchen (2 Personen), incl. Warmwasser mit Durchlauferhitzern, Elektroherd usw. und ohne jede (nennenswerte) LED-Beleuchtung. Wenn wir so viel einsparen würden, bekämen wir unseren vollen Rechnungsbetrag jedes Jahr ausbezahlt....

    Ich hatte es so verstanden, dass du mit den 1MHz die elektronischen Halogen-Trafos meinst, die ihre Ausgangsspannung in die Replacements prägen. Im LED-Schaltregler selbst sind solche Frequenzen schon realistisch.


    Eben stand da noch was von low-ESR bei dir... ;)

    Auf der Primärseite wird aber knallhart ohne Entstörmaßnahmen ein nicht unerheblicher Strom 1Mio mal pro Sekunde an und ausgeschaltet.

    Also so hoch sind die Frequenzen nicht. Die Schaltung in so einem Trafo ist praktisch identisch mit den Vorschaltgeräten für Energiesparlampen (vom zusätzlichen Trafo und der entfallenen Drossel + Startkondensator mal abgesehen). Daher kommt da auch etwa das selbe raus. Die Frequenz liegt im Bereich einiger 10kHz (deutlich über dem Hörbereich, ~35kHz).


    Der Eingangsgleichrichter und die Glättung müssten die hohen Frequenzen abkönnen, dass heißt 1N400x und billige high-ESR-Elkos sind da überfordert. Man müsste schnelle Gleichrichter und low-ESR-Elkos bzw. keramische Kondensatoren einsetzen, oder wie gesagt, die Teile mit Gleichspannung versorgen. Aber dann sinds ja keine einfachen Replacements mehr.

    Das erkennt man am Eingangsspannungsbereich. Wie sollten sonst bei einem unstabilisierten NT bei Ue=100...240V konstant 5V rauskommen?
    Zur Not könnte man auch das verlinkte Datenblatt lesen, da stehts ganz groß drauf, aber sowas ist ja heutzutage zu viel verlangt.

    In der Schaltung links unten steht das Symbol über der Röhre für den ausgebauten Starter. Diese Schaltung entspricht dann im Prinzip der rechts unten (bis auf die verbundenen Stifte an jeder Seite) und ist für Röhren mit zweiseitiger Einspeisung gedacht.


    Die Ebay-Röhre braucht zweiseitige Speisung.

    Also bedeutet einseitige Einspeisung, dass auf einer Seite der Röhre jeweils an beiden Zapfen Plus anliegt und auf der anderen Seite der Röhre an beiden Zapfen Minus anliegt. Ist das richtig?

    Im Gegenteil, das wäre eindeutig zweiseitige Einspeisung, da die Versorgung dann ja an zwei Seiten stattfinden muss. Einseitige Einspeisung heißt, dass an einer Seite an den einen Stift der N-Leiter und an den anderen Stift den L-Leiter angeschlossen wird. Am anderen Ende der Röhre sind die beiden Stifte verbunden.

    Ein Problem hab ich noch: Ich hab es leider nicht hinbekommen, die Kabel an den Batteriehalter zu löten. Das Lötzinn hat sich immer wieder sofort abgelöst. Kann man an diesen verchromten Kontakten überhaupt löten?

    Normalerweise sind diese Kontakte nicht verchromt, sonden vernickelt. Nickel und Zinn mögen sich aber nicht besonders, daher die Probleme. Die Löterei mit bleifreiem Zinn kannst du da gleich vergessen. Es geht überhaupt nur mit bleihaltigem Lötzinn und aktiviertem Flussmittel, also nicht mit alkoholgelöstem Kolophonium. Mit reinem Blei lässt sich Nickel gut benetzen, vielleicht hast du ja noch ein paar Diabolos rumliegen...


    Alternativ kannst du, wie schon gesagt, auch die Nickelschicht komplett runterschleifen und den Stahl dann verzinnen.

    Kann ich diese Schaltung einfach durch mehrere OPs erweitern und wenn wie? Und warum sind hierbei die 5V über eeinen OP geschliffen?

    Ja, du baust einfach so viele Schaltungen auf wie du brauchst, dazu kannst du auch Mehrfach-OPVs benutzen. Der 2te OPV in deiner Schaltung ist einfach nur stillgelegt, damit er nicht schwingt oder Sender empfängt und dabei die Schaltung stört und viel Strom verbraucht. Den kannst du auch benutzen.