Beiträge von Stefan_Z

    Ich würde mal verschiedene Szenarien in der Beschickung der Pixel testen.
    Wenn alle aus sind, rauscht es dann?
    Rauscht es nur während dem senden?
    Ändert es sich wenn du alle Pixel sehr hell, bzw. sehr dunkel stellst?


    Sind die Netzteile ausreichend kräftig? Ich komme hier auf
    1600 Pixels * 3 RGB Subpixel * 0,020A = 96A Spitzenlast
    bei allen Pixeln auf Weiß


    Achja und das ganze kling ziemlich FETT, poste mal ein Bild ;-)

    Also ich habe seit 2 Jahren nen großen Kühler (ca. 21x16x3cm, ca. 7mm massive Basis) im Betrieb.
    Der liegt Lamellen nach unten auf meiner Lötstation und hat oben drei, bzw. inzwischen fünf 10W China-LEDs drauf.
    Darüber hab ich einfach ne 40cm Milchglaskugel einer anderen Lampe gestülpt.
    Getrieben wird das ganze von einem MeanWell 60W LED-Netzteil mit Dimmung.


    Trotz der eher untauglichen Konstruktion (Lamellen nach unten, kaum Konvektion, vermutlich zu kleiner Kühler) leuchten die LEDs nun zwei Jahre lang fröhlich und ziemlich hell.
    Bei dem massiven Preisverfall bei LEDs (die 10W kosten derzeit noch zwischen 50 und 80ct / stk.) kann man das Leuchtmittel - also die LEDs - auch getrost in zwei Jahren gegen was neues tauschen und zahlt immer noch weniger als wenn man zwei Energiesparlampen vom Aldi kauft...


    Der Direktkauf in China ist ne tolle Sache ich bestelle fast nichts mehr hierzulande. Man bekommt eh fast immer die selben Produkte, plus eben den Händleraufschlag und plus Mehrwertsteuer. Und bei den Seiten wie Aliexpress haben die Händler immer noch genügend Marge um kosenlosen Ersatz zu schicken wenn mal was defekt ist.


    Ein Kumpel hatte letzte Woche auf eBay so nen kleinen Verstärker geholt - €27,– - dann ist dem Händler aufgefallen, dass er die 1 vor der 27 vergessen hatte. Wollte sich rausreden, etc.. Ich habe dann mal geschaut und wenn man 10 Stück von dem exakten Modell auf Aliexpress bestellt, dann zahlt man noch €24,– / stk..
    Also hat der Verkäufer hier selbst noch keinen wirklichen Verlust gemacht, der Kollege hatte solange rumgenörgelt bis das Teil zum bezahlten Preis auch ankam.

    Anyway, du hast ja jetzt ne Steuerung die funktioniert, wenn ich den anderen Thread so überfliege…


    Sowas wie ne Uhr auf dem µC ist recht flott geschrieben, da brauchts auch keine Steuerung von außen.
    Wenn du es vom PC aus steuern willst, dann muss halt erstmal ein Kommunikationsprotokoll her und dann liegt die meiste Arbeit auf der PC-Seite.


    Ich persönlich mag ja stand-alone Geräte - wer will schon immer den PC anhaben um eine Uhr anzuzeigen? :-)


    Ich würde das Holz des Gehäuses aufarbeiten und wenn sich das nicht lohnt, dann eben ganz trashig Kunstleder drüber ziehen.
    Wobei ich das Material nicht genau erkennen kann…


    Wenn du den Platz hast, dann bau es doch wirklich auf und verbinde es per WiFi mit dem PC.
    Das ginge auch per "Streaming" - also die Inhalte vom PC aus senden, aber ich würde es "halbautonom" machen.
    Also die gesamte Bildgenerierung im µC und der PC oder welches Gerät auch immer sendet nur Steuersignale.
    Das geht mit solchen Teilen recht einfach:
    http://www.dx.com/p/309598
    Da sendet man im Endeffekt einfach UDP Pakete an die Platine und die kommen 1:1 aus dem Seriellen Port raus…


    Und dann kannst du dich ja dran geben, neue Funktionen dazu zu basteln.
    Uhr, Wecker, Temperatur (innen + außen), RSS-Reader, FaceBook-Nachrichten, usw.

    Also die Dimmer scheinen ja schon voll auf LED eingestellt zu sein, man kann 8V bis 230V reinlegen - das ist mal nett!
    Da würde ich persönlich mit eigenen LEDs plus einem Konstantstrom-Netzteil arbeiten das halt Phasen-An- oder -Abschnitts-dimmbar ist.
    Also 230V -> Schalter -> Dimmer -> LED-Treiber -> LEDs auf Kühlkörper.


    Um 50W Halogen zu ersetzen muss schon einiges an LED-Leistung her, da würde ich mal nach mindestens 20W, eher 30W schauen und auch bedenken, dass die anständig Kühlung brauchen.

    Ich habe mir vermutlich aus Übermut für eine Deckenlampe 4mm 6x7er Stahlseile plus Kauschen und Simplex-Klemmen geholt.
    Die sind jetzt aber dermaßen störrisch, dass man die Klemme von Hand auf keinen Fall nah genug an die Kausche ran gesetzt bekommen, damit diese sauber sitzt und nicht wieder rausfällt.
    Hat da jemand Tipps oder Erfahrungen? Auf YouTube hab ich nix gefunden, auch der Rest des Webs zeigt sich wenig informativ.

    Da würde ich mich ja als erstes mal schlau machen was die Industrie denn normalerweise an Maßnahmen und Tests macht.
    Prinzipiell gibt es natürlich zig tausende unterschiedliche RGB LEDs. Und im Schnitt halten die auch alle Jahre im Dauerbetrieb.
    Es wird aber auch jede LED schon bei der Produktion automatisch vermessen und dann entsprechend sortiert.
    Die Selektionsgüte, also die garantierte Gleichartigkeit von LEDs untereinander kann dir wirklich zuverlässig nur der Hersteller garantieren, grad bei sowas wie Video-Kacheln, wo kleinste Unterschiede schon auffallen.


    Ähnliche Messgeräte findest du vermutlich nur an einer technischen Hochschule, mit Heimausrüstung kommst du da nicht weit.
    Ich würde tippen du benötigst: Ulbrichtkugel, Spektrometer, Labornetzteil mit LabView Anbindung und sicher noch mehr.

    Wenn du uns mitteilen würdest was du wirklich erreichen willst, könnten wir auch zielgerichteter antworten.
    Die grundsätzliche Elektronik auf dem Board hat erstmal nix mit der Homogenität zu tun. Außer dass sie im Falle der Kacheln dafür da ist alle LEDs möglichst einheitlich zu bestromen und nicht nur z.B. 3,6V rauschickt.
    Die übergeordnete Steuerelektronik die die Boards ansteuert, die _kann_ Pixel-by-Pixel Kalibrierung haben. D.h. sie lässt dann z.B. den grünen Chip einer RGB-LED pro PWM-Durchgang weniger lange leuchten, falls die LED als zu hell empfunden wird.

    Für alle Anwendungen mit mehr als 100 LEDs würde ich einfach immer auf fertige LED-Produke zurückgreifen.
    Es gibt ketten, Bänder, Bildschirm-Kachekln (auch Matrix genannt - halt so Plastik-Tafeln mit 16x32 LED-LEDs plus Steuerelektronik).
    Diese Produkte sind meist recht gut selektiert, d.h. die LEDs sind nebeneinander recht homogen was die Farben angeht.
    Hier kommt dann der Preis ins Spiel. Je besser zueinander selektiert und je besser (also "Farbumfang", Leuchtkraft bei selber Leistung) der LEDs, desto teuer :-)


    Kaufen kann man das alles in der Bucht oder eben direkt in China.

    Ich mache das auch einfach auf dem Ceranfeld.
    Lötpaste ich inzwischen gut zu bekommen. DX, TME, etc. liefern die bezahlbar in vielen Ausführungen.
    Das Ceranfeld ist halt auch schön glatt und damit optimal um am Ende die Platinen einfach rauszuschieben - da verrutscht dann auch nix, wenn man vorher den Herd anständig mit ner Klinge säubert.
    Inzwischen lege ich die Platine auf das kalte Feld, drehe dann auf mittlere Stufe und warte bis das Lötzinn überall schmilzt. Dann direkt runter.


    Sicher keine wissenschaftliche Methode, ab dafür billig und deutlich entspannter und erfolgreicher als so viel SMD von Hand zu löten.
    Grad fette Bauteile wie die Massefläche von nem Spannungsregler oder auch Elkos mit ihren Minifüßen bekommt man ohne garnicht richtig gelötet.

    Also die Stripes kannst du auf jeden Fall nicht DIREKT am Rasp betreiben.
    Dazwischen muss ein Leistungstreiber, der die LEDs auf 12V mit entsprechend Leistung schaltet.
    Der Rasp würde dann über die GPIO-Pins nur noch die PWM Dimmer-Signale an den Treiber liefern.


    Was genau willst du überhaupt erreichen?
    Eine Art Ambilight, die sich mit dem gezeigten Video synchronisiert?
    Oder einfach nur starr eine Farbe, bzw. ein Programm?


    Für letzteres empfiehlt sich ein einfacher RGB-Dimmer der für Stripes um ca. € 10,– erhältlich ist. 12V Netzteil dran, Fernbedienung ist dabei, fertig.
    Gibts in der Bucht oder bei DX.com auch.