Beiträge von BESUPREME

    Ich würde zuerst testen, ob die LED noch gut ist. Zum Beispiel mit 9V-Batterie und Widerstand mal ein paar mA draufgeben.


    Am wahrscheinlichsten ist der Tod von den Gleichrichterdioden. Der Elko ist ja noch nicht geplatzt. Um das herauszufinden, mal 9-12V direkt an den Elko geben. Wahrscheinlich leuchtets dann wieder.


    Ich kenne leinen guten Weg, um diese Elektroniken aus der Ferne zu beurteilen. Das ist Glückssache.

    Streifen für 12V oder 24V lassen sich gut in der Maximalhelligkeit reduzieren, indem du die Spannung am Netzteil 10-20% runterdrehst. Das erhöht auch extrem die Lebensdauer. Ich würde daher starke Streifen kaufen und mit niedrigerer Spannung betreiben. Gute Netzteile haben einen Poti zum Einstellen der Spannung zugänglich.


    Aus Hartschaum werden die Isolationen bei Kühlschränken gemacht, also ein Wärmeisolator. Netzteile müssen außerhalb des Profils montiert werden, sonst wird das nix.


    Speise deine Streifen am Anfang und am Ende ein. Dann leuchten die gleichmäßiger.

    Überlege, ob du vielleicht 24V-Technik einsetzen kannst. Bei LED brauchst du dann nur einen Einbauort für den Spannungswandler. und eine Photovoltaik mit 24V-Puffer läßt sich später gut einbinden.


    Verbinde die Dosen mit Rohr statt mit Kabel. Damit bist du flexibler beim Aufbau. Kabel kaputt heißt Decke aufreißen, das willst du nicht. In Rohr ziehst du einfach nen neuen Draht durch.


    Übrigens würde ich nur noch 2,5mm² einziehen. Man weiß ja nie.

    RGB taugt überhaupt nit zur Beleuchtung, das wirkt sofort unnatürlich. Für einen Wohnraum lieber ein etwas wärmeres Weiß.


    Übrigens sieht dein Profil eher nach Schaumstoff als nach Stuck aus. Das hätte den Nachteil, daß Wärme kaum entweichen kann. Bei einem kleinen Spot pro Meter ist das erträglich, LED-Streifen könnten dir aber recht schnell sterben. Im Hotelbereich werden die Streifen gern auf Alu-Winkelprofil geklebt, damit die Wärmeableitung ausreicht. Noch schlechter ist das für eine Stromversorgung innerhalb der Profile. Diese Wärme läßt sich durch ein Schaumstoffprofil nit ableiten.

    Erfahrung aus Mazda MX-5 zum Vergleich:
    Verbaut waren 6 Glühlampen 1,6W mit so grünlichen Gummifoppels drauf. Ersetzt durch 12 billige weiß-matte LED mit 10mA hat etwa die gleiche Helligkeit, eher etwas heller.


    Die LED hatte ich grob ausgerichtet auf die Lichtleiter im Instrument.

    Nä, nie gehört. Aber egal.


    In nem anderen Forum wurde letztens diskutiert, ob Bayrischer AFu eine "unzulässige Verschlüsselung" ist, weil der Slang in jedem Dorf anders ist :thumbsup: Man muß also nit jede Redewendung kennen..


    Wenn du das Teil hast, überprüfe daß der Chip ordentlich montiert ist. Schlechter thermischer Kontakt ist der häufigste Fehler bei solchen Lampen.

    So, gestern eine extrem-konventionell-Lösung zusammengesteckt aus gebrauchten Resten. Zur Verfügung stand eine auseinanderfallende Baumarktlampe mit defekter E27-Fassung (letzte Woche auf dem Strippenstrolch-Treffen geschenkt bekommen), eine E14-Fassung aus einer IKEA-Leuchte mit 0,5m Kabel dran, und eine E14-LED-Kerzenlampe mit 10 x 5050-LED und eingebautem Kondensatornetzteil ähnlich wie diese Der Allgemeine Review-Thread .
    Die Lampe modifiziert auf geringe Bauhöhe, damit auch mein 205cm-Nachbar nit gegenrennt :D und die E14-Fassung leidlich wasserdicht mit Heißkleber fixiert. Die Höhe der gesamten Lampe mit Glasdeckel ist von 90mm auf 55mm geschrumpft, dadurch kann der Bewegungsmelder drunter durchgucken. Funktioniert erstmal.


    Der Bewegungsmelder muß noch gedreht werden, weil der jetzt sehr knapp über der Tür endet.

    Ich hab in der Werkstatt Röhren, die sich zwar in der Leuchtenfassung "festhalten", aber mit Kabel angeschlossen sind. Das gibt einen Knall, Löcher im Seitenschneider und verbrannte Finger bem Klauen :D


    Wirkt auch in der Tiefgarage, ist hier in der Nähe in der TG vom Krankenhaus so gelöst.

    Vorsicht. Der IRFZ44 ist nicht für Linearbetrieb spezifiziert, weder der von Vishay noch der von IR. Die für Schaltbetrieb optimierten Mosfets sind für lineare Anwendungen nur eingeschränkt zu gebrauchen, da werden nur Teile des Chips warm und die Dinger können schneller sterben.


    Das läßt sich elegant umschiffen, indem ein Mosfet als Steuertransistor 2-3 dicke NPN_s ansteuert. Die sind von ihren Parametern auch eng genug beieinander, daß die gesamte Regelung mit nur einem OP passieren kann.


    Die zweite mögliche Optimierung deiner Schaltung: Zur Lüfterregelung und Temperaturbegrenzung nur einen NTC verwenden. Ich würde da auch lieber eine Verstärkung statt Komparatoren reinsetzen, dann läuft der Lüfter abhängig von der Temperatur hoch und die Leistungsbegrenzung setzt weich über den Temperaturverlauf ein.


    Eine echte Leistungsbegrenzung bräuchte einen analogen Multiplizierer.

    Der wird funktionieren. Den Samsung-Ladern traue ich 0,3-0,4A durchschnittliche Stromentnahme dauerhaft zu, ohne daß sie zu heiß werden. Das schöne an diesen kleinen Handyladern: Die überleben auch eine kurze Überbelastung oder Kurzschluß, wie es beim Aufbau mal passieren kann.


    Da dein geplanter Controller ja nit alle LED immer in voller Helligkeit ansteuert, bietet sich mit diesem Netzteil für die 6 Kanäle eine Auslegung auf je 100mA Maximalstrom an.


    Was du noch brauchst:
    6 LED entsprechend deiner Farbwünsche, dafür würde ich 3W-LED auf Sternplatine nehmen. Warum 3W? Ganz einfach: Bei 100mA erwärmen die sich selbst ohne Kühlung kaum und haben einen hohen Wirkungsgrad.


    Eine Ansteuerschaltung, die aus den 6 x max. 10mA des Lichtmoduls den benötigten höheren Strom liefern.
    Oder das Modul läßt sich vielleicht auf 6 x 100mA modifizieren - aber ohne zu wissen, was da drin werkelt, läßt sich das schwer "voraussagen".

    Na denn. Die Lötpunkte, an denen die LED ihren Strom bekommen, sind ja offen zugänglich. Da würde ich zuerst messen, wenn die Lampe mal wieder spinnt. Falls da an einer der LED viel mehr als bei den anderen zu messen ist, dann hat diese einen Alterungsfehler. Das wäre das einfachste.


    Die nächste Untersuchung geht nur mit Abnehmen der Lampe und Öffnen des Gehäuses an der Decke:
    Als nächstes gilt es auszuschließen, daß die Anschlußleitungen fehlerhaft sind. Dazu den Widerstand der einzelnen Drähte durchmessen, die die LED versorgen.


    Und wenn die Lampe schon abgenommen ist, die Verschaltung auf Wackelkontakte kontrollieren und den Typ der Ansteuerung (wahrscheinlich ein Modul im Plastikgehäuse) herausfinden. Wenn sich dieses öffnen läßt, hineinschauen und auf aufgeblähte oder ausgelaufene Kondensatoren prüfen.