Beiträge von BESUPREME

    Ja. Genau diese Dose, wegen Warhol. Eigentlich gehört in die Sammlung noch Heinz baked beans und eine Dose SPAM. :) Damit wären dann alle ultimativen Klassiker beisammen. Oder?


    Kannst du mal was zum DALI schreiben, wie das so alles läuft? Ich habs ja schon zigmal irgendwo in der Industrie hingeschraubt, war aber bei der Inbetriebnahme immer schon auf der nächsten Baustelle.. :/

    Falls der Wagen ein gewöhnliches austauschbares Blinkrelais hat, kannst du im Autozubehör eins besorgen ohne Fehlererkennung. Die blinken immer gleich schnell und du sparst dir das Heizen mit den Widerständen. Gibts ja für Motorräder auch, und die Sorte paßt vielleicht.

    Schalte besser die Minusleitung, das geht viel einfacher. Du kannst das mit einem Darlington-Transistor machen, aber der wird warm und braucht einen kleinen Kühlkörper. Oder du nimmst einen N-Kanal logic level Mosfet, der bleibt kalt und läßt sich einfach so ansteuern. Beispiel IRLU024N

    Meistens reicht es, den gemeinsamen Anschluß mit einem Schalter zu versehen. "Schöner" ist, R/G/B zu öffnen. 3-fach Schalter gibts z.B. beim Reichelt oder Conrad.


    Wieviel deine Stripes pro Meter genau brauchen, kann dir entweder der Verkäufer sagen oder ein Amperemeter ;)


    Wenn du ein Netzteil überlastest, geht es wahrscheinlich in die Strombegrenzung. Vielleicht gehts aber auch einfach ganz schnell kaputt. Die Faustregel mit mindestens 20% Reserve schützt davor.

    Die Lampenhersteller (für aktuelle Blinker und Rücklampen wie z.B. Daimler, BMW) verwenden gern SMD's mit ca. 50mA bestromt. Dabei wird meist die ganze mögliche Platinenfläche als Kühlung verwendet, also möglichst viel Kupfer draufgelassen. Gängig sind Reihenschaltungen von 4 LED bei gelb und rot.


    Platinen kann man man sich paßgenau anfertigen lassen mit weißem Lötstopplack. Das heißt dann aber, ein Layoutprogramm wie z.B. EAGLE (kostenlos) laden und die Platine selber entwerfen.


    Resteplatinen mit solchen LEDs drauf zum experimentieren hätte ich vielleicht über, ich muß mal wühlen morgen..


    Auch einfach zu bekommen und gut zu verarbeiten sind Superflux-LEDs mit flachem Kopf. Solche sind in meinen zugelassenen MX5 Rücklampen auch drin. Die lassen sich auf Lötpunktraster nahtlos anreihen. Das wäre die einfachste stabile Selbstbaulösung, mit der sich z.B. 4 x 10 LEDs pro Lampe verbauen ließen auf einer Fläche von 31 x 77mm. Vorteil der Superflux sind die 4 Beinchen, die höhere Stabilität finde ich für Autoanwendungen vorteilhaft.


    Gegen die häßliche braune Platinenfarbe hilft 2x dünn weiß-matt lackieren vor dem Bestücken.

    "Weltneuheit" ist bissel übertriebene Werbung von den Jungs. Ich habe ähnliche vor ein paar Jahren auf der Light&Building gesehen. Damals waren die aber nicht besonders hell - eine 2,5W LED-Birne hat etwa eine 15W Glühbirne ersetzt gehabt. -- Kann aber durchaus sein, daß diese besser sind.

    Seh ich auch so. 2000W verkauft sich besser, genau wie 400PS :D


    Mein bester Staubsauger jemals war ein 160W Kobold aus den 60ern. Da war nix mit Feinstaubfilter oder Geräuschdämmung, der hat einfach nur gesaugt. Die geringe Leistungsaufnahme kam hauptsächlich davon, daß nicht Unterdruck im Beutel erzeugt wurde, sondern die Turbine den ganzen Dreck in den Beutel reingepustet hat.


    Leider war das auch irgendwann der Tod für den Staubsauger. Oma's Versuch, eine M12 Mutter aufzusaugen, endete in einem Knall ;(


    Hier im Haus steht ein amerikanisches Billigprodukt mit 2000W zur Verfügung, aber der ist auf den Speicher verbannt. Der Nilfisk mit 600W ist stärker.


    Ist aber weniger wichtig als z.B. die Kaffemaschien. Und da hab ich eine vollisolierte 1 Tassen-Maschine nit 200W. Reicht vollkommen aus für die 1-2kg Kaffepulver monatlich :thumbsup:

    Bei roten und gelben LED kannst du mit Vorwiderständen arbeiten. Bei manchen grünen auch. Bei weiß, blau, lila wird das schlecht gehen, weil die Batteriespannung ungefähr so hoch ist wie die LED Spannung, vielleicht sogar weniger.


    Eine 3V Knopfzelle hat nicht viel gespeicherte Energie. Also ist es sehr sinnvoll, damit sparsam umzugehen.


    Ich nehme jetzt mal an, du verwendest "ganz normale" kleine LED mit 20mA? - Willst du jede Platine mit einer eigenen Knopfzelle betreiben? - Dann bietet sich für eine 1,5V Zelle die Schaltung hier an: Kainka's LED Lampe Für 3V geht diese Schaltung allerdings nicht so toll, da wäre eine Schaltung mit einem IC wohl besser. Zum Beispiel sieht das dann so aus -

    Dann werden die 6 LED in Reihe geschaltet und brauchen keine Vorwiderstände.

    Versuche mal, daß der Strom über den Pullup etwa 50% des eingestellten Stroms ist. Damit dürfte sich der Mosfet direkt ansteuern lassen. z.B. 20mA einstellen und 470 Ohm pullup.

    Ich hab so im Kopf, daß bis nächstes Jahr die alten HPL/HQL Lampen weg sein müssen und bis 2017(?) noch ein anderer Typ. Leider hab ich die Unterlagen damals von der Light & Building nit mehr. Das wird natürlich auch damit erzwungen, daß es irgendwann keine Leuchtmittel mehr gibt für die alten Dinger.


    Die deutschen Förderungen bis 2012 waren einfacher zu bekommen als die für 2013, da waren die Anforderungen geringer. Für 2014 habe ich bis jetzt nur eine Förderung gefunden für Innenbeleuchtung.


    Was mich immer wundert, wenn eine Gemeinde wenig Geld hat und es ergibt sich eine langfristige Sparmöglichkeit, sowas muß doch gehn.


    Was mir beim Autofahren positiv auffällt, sind übrigens Straßenbeleuchtungen mit relativ kalter Lichtfarbe. Ich habe das Gefühl, daß das Auge sich z.B. bei Tunneleinfahrten schneller daran gewöhnt. Das konnte ich gut vergleichen, da hier im Laufe des Jahres fast alle Tunnels in Hau-Ruck-Aktionen auf LED umgerüstet wurden. Der Effekt ist total witzig - in der ersten Sekunde denkt man es ist dunkler als vorher, aber man sieht trotzdem besser.
    Untersuchungen dazu hab ich allerdings noch nirgends gesehen.


    Faszinierend übrigens, LED Straßenlampen aus China mit 20-30W LED gibt's schon ab etwas über $30. Und mit allen Zulassungen usw. um $50 - $80. Das sind bei denen die absoluten Massenprodukte. Nach den Datenblättern entsprechen die einer Beleuchtung mit einer 90W HQL-Lampe alter Bauart. Von daher sind 60% Einsparung durchaus möglich. Die Tage schau ich mir mal an, mit was sich die $99 Straßenlampen von CREE vergleichen lassen.

    Das dürfte für viele deutsche Gemeinden ganz doof werden. Viele haben einfach verpennt, daß mit der EnEV (glaubich heißt die Verordnung) schlechte Systeme ausgetauscht werden müssen.


    Für so ein 1000 Einwohner Dorf erreicht ein Komplett-Tausch schnell das Jahresbudget, und dann ist noch keine neue Leittechnik dabei mit Dimmen und Mitternachtsabsenkung. Da bleiben nur noch die Alternativen Dunkelheit oder billige Produkte aus China zu importieren.


    Hier in AT sind die Fördertöpfe wesentlich besser gefüllt. Bei mir in der Umgebung gibts kaum noch ineffiziente Straßenbeleuchtungen. Und wenn überhaupt, dann ist der Austausch schon vorgesehen.

    Es gibt doch spezielle Förderungen für Straßenbeleuchtung, kommunale Gebäude usw. zum Einbau energiesparender Beleuchtung. Meine Frage bezieht sich auf die Lage in Deutschland, da hier das Thema grad aufkam.


    Für 2014 gibt's eine Förderung für Innenbeleuchtung mit bis zu 40%, das hab ich gefunden. Aber für normale Straßenlaternen? 2009 wurden da bis zu 65% der Kosten gefördert, aber was ist jetzt noch für Straßenbeleuchtung möglich? Das Förderprogramm für 2013 läuft aus, und dann nichts mehr?

    Ich hab sehr gut verstanden, wie du dir das gedacht hattest. Aber es ist gut möglich, daß das so nit lang funktioniert.


    Hast du dir schon mal das Osram Duris E3 Datenblatt angeschaut? 2,8-3,4V stellen sich an den LED bei 30mA ein. Genauer ist das nit festgelegt, und die LED sind alle ein klein wenig verschieden.


    Dadurch bekommt sehr wahrscheinlich in jeder deiner Parallelschaltungen eine der LED etwas mehr Strom ab. Die wird dann wärmer als die anderen. Durch Erwärmung der LED wird die Flußspannung geringer und diese LED zieht noch mehr Strom...


    Das hier ist ein Stromsteller, der dir den Strom durch dein LED Array einstellbar auf höchstens 160mA begrenzt. Einfacher gehts nit:

    Bei Kamerabeleuchtung solltest du einen Linearregler bauen. Übrigens bist du wahrscheinlich einem Denkfehler aufgesessen - 4 LED in Reihe nehmen sich die 20mA bei ca. 11-13V. Wenn jetzt noch eine Helligkeitsregelung dazukommt, die braucht noch mal mindestens 1V selber.
    Ich denke, für 12V Betriebsspannung sind 3 LED und noch ein kleiner Widerstand in Reihe sinnvoll. Zum Beispiel 100 Ohm. Schaltest du 10 solcher Reihenschaltungen zusammen, so werden alle LED annähernd den gleichen Strom abbekommen, nämlich bei 11V ca. 20mA. Damit sind alle LED etwa gleich hell. Dahinter kommt ein einfacher Spannungssteller. Das sieht z.B. so aus: