Beiträge von Juisoo

    Hm, also mit 5mm LED wirst du für nen Scheinwerfer keinen Blumentopf gewinnen. Da brauchst du was potenteres was wiederum auch ne ausreichende Kühlung braucht, welche ein geschlossenes Gehäuse mit Holzrückwand nicht bieten kann.

    Ich denke gerade über eine Matrix-Platine mit den Super-effizienten Samsungs nach. Am liebsten in Hexagon-Form, um sowohl rechteckige als auch runde Formen halbwegs ausfüllen zu können. Das ganze mit so etwa 7cm Durchmesser. Darauf zwei bestückbare Reihen à 7 LEDs+ Widerstand oder BCR, beliebig anreihbar. Wie man die elektrischen Verbinder realisiert, damit das immer machbar ist, muss ich mir noch überlegen.

    Liebes LT-Team.
    Im Daytrade ist iwie immer noch der Wurm drin. Erst hat er mir auf der Home-Seite als ersten Artikel die XP-G3 S5 auf Mikro-Platine, als zweiten die XP-G3 R2 High-CRI auf Star und als dritten den Kühlkörper für Square 100 Platinen angezeigt. Dann nachdem ich die erstgenannte in einem neuen Tab geöffnet hatte, war plötzlich der erste Daytrade-Artikel ein Horticulture Array. Der Mouse-Over zeigt aber noch die XP-G3. Siehe Screenshot. Dasselbe im zweiten Artikel. Hier ist es nun eine Oslon auf Star statt der XP-G3 und beim dritten ein Plug'n'Grow Oslon Array.


    für jede LED einen eigenen Widerstand einlöten


    That's the way.


    Das andere kann funktioniern - du müsstest aber den Widerstand sowohl vom Widerstandswert als auch von der Verlustleistung anders dimensionieren. Nicht zuletzt ist das die Quick&Dirty China-Version, da dir im Schadensfall einer LED alle anderen auch hops gehen werden.


    Gruß,J

    Ja kannste. Aber du musst den Betriebsstrom am rot/blau-Modul ausrichten, welches deutlich weniger stark bestromt werden kann. Also <=1000mA lieber etwas drunter. Die weißen kannste gut bis 1400mA (spezifiziert bis 1800mA) befeuern.
    Gut, also ne 900-1000mA KSQ die bis >=56V liefern können sollte. Such doch mal bei Meanwell.

    Also die Dinger sollten ihre Stromregulierung schon mitbringen. KEINEN Vorwiderstand einbauen!
    Ob diese Bauform aber geeignet ist 5W Abwärme abzuführen bezweifel ich stark. Ich befürchte, dass sie nicht lange halten werden, was bei LEDs nicht gleich Totalausfall heißen muss, sondern schleichend durch Degradation vonstatten gehen kann. Sie werden halt langsam immer dunkler, wobei der Anfangswert 260lm bei 5W also 52lm/W schon recht mau ist.

    Naja, wenn an einer LED 12V abfallen, brauchste natürlich für 2 in Reihe 2x12V=24V.


    Zum Vorwiderstand: Erstens lässt du uns im Dunkeln darüber was für "LEDs" du gekauft hast. Sind das einzelne Leuchtdioden oder hast du so fertige Strahler in irgendnem Sockel? Ohne etwas mehr Info (vllt n Link?) kann dir da keiner richtig helfen. Zweitens verwendet man für LEDs dieser Leistungsklasse idR keine Vorwiderstände, sondern Konstantstromquellen. Da dein Netzeil nach Beschreibung KEINE Konstantstromquelle ist, MUSST du den Strom anderweitig beschränken, solltest du Einzel-LEDs gekauft haben (siehe Erstens). Also am besten noch ne KSQ vor jede LED, oder noch n neues Konstantstromnetzteil.

    ist nen Naturprodukt. Kannst du also bedenkenlos verwenden.


    [OT]
    Sorry @Cossart für OT: Diese Argumentation treibt mir jedesmal Tränen in die Augen. Naturprodukt, deshalb bedenkenlos verwendbar? Ebenso sind Curare und Co Naturprodukte, sowie Digitalis, Eisenhut, Knollenblätterpilze usw. Würde ich trotzdem nicht bedenkenlos nutzen wollen...
    [/OT]

    1.) Als Basis möchte ich 2x das Modul "Horticulture ProModul mit 12x Osram SSL 120" verwenden. Betreiben würde ich das ganze gerne mit einer Konstantstromquelle mit 700mA. Beim Grow-Modul ist für 700mA eine Spannung von ca. 32V angeben. Heist für ein Modul benötige ich mind. diese Spannung? --> Folgende Konstantstromquelle für ein Modul wäre dann passend "Meanwell Netzgerät 700mA (9-48V) IP67" ?


    Also die 32V sollten "satt" im Spannungsbereich der Konstantstromquelle liegen (was sie hier ja tun). Die gewünschten 700mA passen auch zum Modul - passt. Jetzt musst du dir aber überlegen, dass du 2 der Module betreiben willst. Das heißt entweder 2 der KSQs kaufen (für jedes Modul eine) oder aber die Module in Reihe schalten und eine 700mA-KSQ raussuchen die auch die 64V+"Luft nach oben" kann.


    2.) Erfolgt die Verbindung von Modul und Konstantstromquelle über Verlöten oder sind Schraubkontaktierungen vorhanden?


    Auf die Module wirst du wohl Anschlusskabel löten müssen. Die kannst du dann natürlich per Schraubklemme an die KSQ anschließen. Achtung! Auch zum "mal eben ausprobieren" niemals die KSQ ans Netz anschließen und dann die sekundärseitigen Kabel mal eben an die LEDs halten. Das wird sie ziemlich sicher grillen. Immer erst die Sekundärseite einer KSQ schalten und dann Saft drauf geben. Vielleicht kann dir Led-Tech die Module gegen Aufpreis mit angelöteten Anschlusskabeln liefern. Einfach mal nett anfragen.


    3:) Welcher Kühlkörper aus dem Sortiment wäre hierfür am besten geeignet (ohne aktive Kühlung)? Und was für ein Wärmeleitpad/Kleber etc. würde man hier verwenden? Und wie Erfolgt die Montage des Moduls auf dem Kühlkörper?


    Zum Kühlkörper: Du hast rd 22W Leistung von denen laut Webseite 11W als Strahlungsleistung abgegeben werden. Rechnen wir zur Sicherheit mal mit 15W Verlustleistung die du kühlen musst. In dem angepinnten Thread zu nützlichen tools kannst du ein Tool zur Kühlkörperberechnung finden. Den Rth der LED kannst du im Datenblatt finden. Der der Platine (Solderpoint-Base) ist eventuell grottig. Lieber mehr als weniger annehmen eventuell 10K/W? Übergang Platine-KK ist <1K/W.
    Die letzte Frage musst du zuerst klären, bevor die zweite Sinn macht. Wenn du nämlich verschraubst, dann sinnvollerweise nur mit Wärmeleitpaste. Wenn du kleben willst, dann ist der Kleber die umständlichere aber geringfügig besser wärmeleitende Wahl. Klebepads gibt's bei LT für eigentlich fast alle Module passgenau. Da musst du nur die Klebeflächen (KK und platine) vorher mit Spiritus abreiben, dass sie fettfrei sind.

    klingt für mich stimmig der neue Treiber. Wenn man beim alten mal die maximal möglichen 380mA bei 10V ansetzt, ist mir eh ein Rätsel wie der auf 6W kommt. Der neue scheint ein Konstantstrommodell zu sein (besser für LEDs) während der alte wohl'n Konstantspannungsnetzteil war.

    Warum nicht die Grow-Module von Led-tech? Aneinander gereiht auf diesen 10cm x 100cm Kühlkörpern oder wie auch immer. Ich würde die mal direkt mit den Spezifikationen bewerfen und vielleicht erwähnen dass ihr noch n bisserl was selbst machen wollt. Mal abwarten was die euch anbieten und dann mit der Fertiglösung vergleichen.

    Mir kommen die Profile aus dem Bauch heraus zu klein vor. Wenn du sie nicht mehr anfassen kannst, ist das zu heiß für lange Lenensdauer. Irgendwo schwirrt hier immer ne Daumenregel von effektiver Kühlfläche pro Watt rum. Problem bei deiner Montage ist aber auch, dass du durch die innenliegenden LEDs die effektive Kühlfläche reduzierst, da sich die warme Luft im Profil staut. Besser LED auf die Rückseite und die Seitenwangen als Kühlfinnen nach oben stehen lassen.

    Die Wärme muss zuerst vom Chip zur LED-Unterseite gelangen und DANN den Übergang zur Platine und DANN den Übergang zum Kühlkörper passieren um DANN schließlich den Übergang vom KK zur Umgebungsluft zu schaffen. Das ist eine REIHEnschaltung von Wärmewiderständen.
    Dass die Wärme GLEICHZEITIG oder PARALLEL auch direkt von der Platine an die Umgebungsluft kann, wird idR vernachlässigt, da dieser WW recht groß ist.