Beiträge von N-Scale

    Hallo L4M4,


    die Betriebssicherheitsverordnung stellt auch an die Beleuchtung Ansprüche. Dazu gehört mittlerweile auch der Schutz des Leuchtmittels vor unbefugter Berührung oder Schädigung durch Geschäftsbetrieb. Regionale Bauvorschriften spielen da ebenso eine Rolle. Und der Brandschutz. In Ställen und Lagern mit großer Brandlast (viele Kartons...) drehen dir die Versicherungen und Gutachter gerne einen Strick draus.

    Die von dir genannten Röhren sind sicher nicht schlecht, aus meiner Sicht aber immer noch nur eine Baumarktlösung. Die Lichtverteilung von Retrofit Röhren ist erfahrungsgemäß auch nicht mit der von eigens entwickelten LED Modulen zu vergleichen. Das haben einige Kunden in ihren Lagern auch erkennen müssen, dass sich so eine Retrofit nicht 1:1 gegen eine T8 tauschen lässt. Gibts auch einen guten Beitrag im Elektropraktiker dazu, warum das eben nicht immer so einfach ist wie auf dem Papier. Zwar haben wir nicht eine so hohe Raumhöhe dass das gravierend ins Gewicht fällt, wenn aber die Frage nach einem neuen Produkt schon explizit gestellt wird, kann man auch so offen sein und gute Ware empfehlen. Die alten Lichtbänder direkt an die Decke schrauben... Mag gehen, mag Geld sparen. Rechnet man Ausbau der KVG/EVG hoch, den Tausch eventuell kaputter Fassungen und die Zeit, dann hat man schon ein neues Lichtband, sofern man das nicht alles selbst macht (kann/will). Und dan hinge man immer noch an Retrofit. Muss Superluminal selbst entscheiden was er möchte, sind ja alles Optionen die möglich sind.

    Hallo Chriis,


    wenn es wieder ein Lichtband sein soll, schau dich mal bei Zumtobel und Ridi um. Hat aber auch seinen Preis. Von LED Röhren halte ich mittlerweile nicht mehr viel, ist eine nette Baumarktlösung, aber nicht mehr als Pfennigfuchserrei wenn die KVG/EVG nicht ausgebaut werden. Und so wie deine Lichtbänder aussehen, sind die definitiv am Ende der Lebenszeit angekommen. Offene Röhren sind zudem nicht mehr auf dem Stand der Zeit.

    Ich habe mit der Philips CorLine WT120C Serie sehr gute Erfahrungen gemacht, bessere mit der Luna Serie von Pracht. Letztere hat eine sehr lange Zykluszeit, bei Philips weiß man nie wie lange man mit Ersatzteilen versorgt wird. Pracht ist recht Kulant wenn es mal Probleme geben sollte. Beides sind Wannenleuchten, müsstest also mit KuPa-Rohren eine Verbindung schaffen. Gut montiert stören die aber nicht.

    Sorry, ich kenne mich nicht grad gut aus mit solchen Dingen!

    Grüß dich,


    in so einem Fall hilft dann nur Grundlagen anlesen. Nach einer Minute Google Recherche hast du eigentlich schon alle Antworten, die du brauchst. Inklusive Bauanleitung die du für dein Projekt abwandeln kannst.

    Das "Fast" möchte ich als Elektroniker so unterschreiben. Es gibt aber auch ein paar Anwendungsgebiete, in denen die LED schlicht nicht einsetzbar ist. Backöfen zum Beispiel aufgrund der Temperatur, oder Räume, in denen elektromagnetische Störsignale unerwünscht sind (die man aufgrund der billig-Netzteile meist zuhauf hat). In U-Bahnen gibt es auch regelmäßig Probleme mit den T8-Retrofit. Die Störlichtbögen der Bahnen belasten die Elektronik und es kommt immer mal wieder zum Flackern der Beleuchtung. In der Industrie gibt es diese Probleme auch. Wenn ein großer Frequenzumrichter anspringt, fängt die Disko an. Es gibt hier im Süden noch heute große Unternehmen, die bewusst auf die klassische T5 bzw. T8 setzen.


    In der Tierhaltung ist auch noch ein Schlupfloch für altbewährte Lichttechnik. HID Beleuchtung stellen ein sehr schönes Lichtspektrum, das von Infrarot bis Ultraviolett nahezu alles abdeckt was Terrarientiere eben so benötigen. Entsprechende LED-Lösungen gibt es nicht serienreif und sind, wenn es sie denn mal als Kleinserie gibt, extrem teuer oder haben einen extremen Blaupeak. Gleiches gilt für Wärmequellen in Form von Infrarotlampen.

    UV-C LED Lösungen zur Wasserdesinfektion sind in serienreifem Stadium auch Mangelware bis unbezahlbar.


    Das im Konsumentenbereich die altbewährten Fassungen übernommen wurden, wundert mich wenig. Schließlich würden andernfalls sehr viele vor Problemen stehen und zurecht Anstoß daran nehmen. Gleichfalls finde ich es aber auch schade, dass man sich zum Beispiel bei Beleuchtungen für Parkplätze, Hallen etc. lieber für fest verbaute Elemente entschied, als auf einen gemeinsamen Standard bei dem Module getauscht werden können im Sinne der Reparierfreundlichkeit. Vorschaltgeräte, die in einen E14 Sockel oder eine GU10 verbaut sind, sind nun auch nicht gerade technisch der große Wurf. Wärmestau, EMV Probleme (Wenn die Gemeinde am Sportplatz die LED-Fluter anschaltet, hat das Vereinsheim und die beiden naheliegenden Wohnhäuser kein WLAN mehr ;) ) und oft geringe Lebensdauer. Meine letzten verbliebenen, sieben GU10 Halogen von Paulman habe ich 2014 gekauft. Davon ist seither eine kaputt gegangen. Im gleichen Zeitraum sind mir 15 LED Retrofit verstorben, die deutlich weniger Betriebszeit hatten.


    Das Zögern bei KFZ ist im Grunde ja schon diskutiert worden. Die alte Technologie gibt ihren Lichtstrom nahezu gleichmäßig auf 360° ab, die Scheinwerfer sind entsprechend konzipiert. Bei LED ist das eben anders und da wird auch zurecht lange hinterfragt. Schließlich wird der Gegenüber geblendet und nicht der, der sich die Teile im eigenen Auto verbaut. Es gibt ja schon länger Retrofits für H4 und H7, ich habe die auch schon gesehen. Die Ergebnisse waren zwischen bescheiden und für den Gegenverkehr gefährlich. Zumindest im Bereich Abblendlicht / Fernlicht. Warum man bei Blinker, Brems- und Standlicht nicht anders verfährt, sei dahin gestellt.


    Was die EU, und die anderen Industrienationen, in meinen Augen aber vollkommen verpennt haben ist, die Hersteller entsprechend in die Verantwortung zu nehmen. Dazu gehört nicht nur eine deutlich längere Gewährleistung (nicht verwechseln mit Garantie!), sowie einer regelmäßigen Anpassung an die Mindestanforderungen einer Baugruppe. Auf uns rollt eine riesige Lawine Elektroschrott zu, die noch keiner so recht kommen sehen will, und mit Recycling wird es bei Platinen deutlich schwieriger als bei den alten Lampentechnologien. Im Baumarkt finden sich nach wie vor Leuchtmittel die 70-85 Lumen pro Watt liefern, nicht selten mit minderwertigen Netzteilen, die einen höheren Blindstromanteil als Wirkstromanteil haben und in der Masse das Netz unnötig belasten. Zusätzlich zu Störsignalen durch die Netzteile kommt dann oft die teils sehr kurze Lebensdauer. Lobbyismus ist eben nicht immer für alle positiv...

    Hallo Forum,


    ich habe letztes Jahr damit begonnen mir einen neuen Spiegelschrank zu bauen, sowie vor kurzem eine neue Deckenbeleuchtung für das Bad realisiert. Es ist aus technischer Sicht nichts besonderes, 24V Stripes und Vorschaltgeräte. Aber vielleicht dient es dem ein oder anderen ja als Inspiration. Je nach dem was sich als nächstes ergibt, werde ich dies gerne hier mit anhängen wenn gewünscht.


    Spiegelschrank:

    Der Spiegelschrank misst 150x23,5x74 cm (LxBxH) ohne Lichtbalken. Verbaut sind zwei LED Streifen in 3000K und 2700K. Er verfügt einmal über eine Indirekte Beleuchtung, welche über einen Bewegungsmelder geschalten wird. Dabei handelt es sich um ein günstiges COB Band mit geschätzt 70lm/W, 10W/m und 3000K. Gefühlt jedoch mehr Richtung 3500K. So muss ich nachts nicht das große Licht an machen bzw. generell "nichts tun" wenn ich nur kurz ins Bad husche. Ursprünglich war ein HF-Bewegungsmelder im Schrank selbst vorgesehen. Dies ist am Spiegelglas dann gescheitert. Jetzt ist anstelle einer Steckdose ein Unterputz-IR Melder im Bad verbaut.

    Im Lichtbalken ist ein Band mit 180 LED/m, 84lm/W, 19,2W, 2700K und CRI 96 verbaut. Dieses wird über den Haushaltstypischen Lichtschalter für Spiegelschränke bei Bedarf eingeschaltet. Die Aluminiumprofile sind bündig im Holz versenkt. Für beide Bäder sind in einem mit Magnetverschlüssen angebrachten Versteck schmale Vorschaltgeräte verbaut. Hier ist auch noch der HF-Melder zu sehen.


    Deckenleuchte:

    Ein kleines, schnelles Projekt. Die Inspiration hierzu kam wie so oft aus dem Internet und ich hatte die Nase von meiner bisherigen Halogenbeleuchtung voll. Als Ausgangsmaterial diente ein Stück Eichen-Schwarte, aus dem ich mir ein für mich optisch passendes Stück heraus gesägt hatte. Auch hier sind die Aluprofile ins Holz eingearbeitet, als LED-Stripe kam der gleiche zum Einsatz, wie im Lichtbalken des Spiegelschranks. Insgesamt 2 Meter. Als Aufhängung habe ich mir etwas aus den gängigen Alu-Profilen des Baumarkts zurecht gebogen, wodurch von unten keinerlei Schrauben oder ähnliches sichtbar werden. Um das Netzteil zu verbauen, habe ich einen Anschlussraum aus der Schwarte gefräst und zusätzlich noch eine 3cm hohe Umrandung dazu gebaut.


    Next Up:

    Terrarienbeleuchtung



    Grüße

    Guten Morgen.


    Da ist auch ein Denkfehler bei Dir drin:


    Beschreibung Netzteil:

    Zitat
    • Konstantstrom 2,1A, Spannungsbereich 59-114V


    Spannungsangaben einfaches LED Modul:

    Zitat
    2100 mA

    20,10 V42,210 W

    Du hast das Netzteil an nur ein Modul angeschlossen und somit außerhalb seiner vorgesehenen Parameter betrieben. Kann also nicht funktionieren - im schlechtesten Fall hast Du dir die Module zerschossen. Im Besten Fall hat das Netzteil aufgrund eines zu gering anliegenden Widerstands die Schaltung nicht frei gegeben. Schließ die vier Module bitte wie vorgesehen in Reihe an, und teste nochmals. Dann befindest du dich auch im vorgesehenen Spannungsbereich des Netzteils mit 80,40 V.

    Ich schiebe das Thema nochmal nach oben. Mit meiner Planung bin ich ein Stück weiter, mangels passender Optiken für die 21er bzw. 75er Module werde ich wohl auf 160er und 28er Module mit Optik satteln - sofern sich in die Richtung Optiken nichts mehr ergeben wird. Ich hatte eigentlich gehofft jede Beleuchtungsreihe mit nur einem Netzteil betreiben zu können. Da die 28er Module aber wohl nur bis 1A gehen, wird mein Vorhaben von bis zu 1750mA in einer Kombination nicht zustande kommen. Also doch wieder zwei Netzteile... Schade eigentlich

    L4M4 Bist du mittlerweile weiter gekommen mit deinem Projekt?

    Ich habe vor gut zwei Monaten je ein 21er LM301B Modul mit E40D und E45T, beide Systeme bei Breddermann bezogen, eingegossen und wie schon früher beim günstigen Amazonharz folgendes feststellen müssen:


    1. Die Lichtbrechung ist auch bei nur 1,5mm Schichtdicke eine Katastrophe, verglichen mit den Modulen, die 2mm Floatglas haben war das ein Meilenweiter unterschied. 6600 Lux zu 4200 Lux vier Tage nach dem Vergießen. Glasklares Harz hin oder her, das ist doch erschreckend.


    2. Der Lichtstrom ging von Woche zu Woche merklich zurück, die LED wurden immer dunkler, mittlerweile liefern beide Module nur noch 350 Lux bzw. 415 Lux. Das Harz scheint über Dauer leitfähig zu werden, zumindest vermute ich das. Schalte ich das Vorschaltgerät aus, so glimmen alle unvergossenen Module noch 15 Sekunden nach, die vergossenen Module erlöschen nach keinen fünf Sekunden, was für mich danach klingt, als würde die Spannung hier an den LED schneller abfallen. Alle Module sind in Reihe verschaltet. Der Strom kann sich also nicht auf die anderen umverteilen. Ich hänge auch mal ein Vergleichsbild von heute an.


    Bezüglich des vergilbens von Harzen habe ich bei unserer Kundschaft ein paar Gespräche geführt (alles Harzhersteller unterschiedlichster Größe und Spezialisierung).

    Der Grundtenor war "All resin yellows", sprich, jedes Harz gilbt mit der Zeit. Es gibt sehr hochpreisige Harze für z.B. Tische oder ähnliches, aber auch dort sei nach drei, vier Jahren ein gewisser Gelbstich zu sehen, je höher die Temperatur beim Aushärten und mehr UV-Einwirkung, desto schneller das vergilben.


    Grüße in die Runde,


    ich bin seit einiger Zeit mehr oder weniger intensiv daran, an einem Projekt die Beleuchtung zu realisieren. Bei den Aquarien habe ich bisher die Module ohne Optiken im Betrieb, was ich beim zukünftigen Projekt gerne anders realisieren würde. Für die 160er LM301B gibt es ja die passenden Optiken. Stellt sich mir die Frage, gibt es solche passenden Optiken auch für die 21er bzw. 75er Module von LED-Tech? Die Module werden ca. 15cm über den Becken angebracht sein (Hauptsächlich Terrarien, einmal 40cm hohes Aquarium), sodass ich das Licht etwas gerichteter nach unten bringen möchte. Bei der bisherigen Internetrecherche habe ich nichts passendes gefunden, oder vielleicht auch die falschen Suchkombinationen verwendet. Jedoch habe ich bisher nur einzelne Optiken für COB oder eben für Stradella und Star-Platinen gefunden.


    Weiß mir jemand eine passende Bezugsquelle oder eine Richtung in die ich genauer suchen kann? Ich bin mir an dieser Stelle auch nicht sicher ob die Module von LED-Tech irgendeinem Bestückungsstandard entsprechen.


    Grüße

    Ich habe nun die ELG-75-C1400B verbaut und bin sehr zufrieden. Sie werden - erwartungsgemäß - auch recht warm, aber nicht so, dass man sie wie die IDLC-65-1400 nicht mehr anfassen kann. Das mehr von gut 5500 Lumen im Becken hat sich sofort bemerkbar gemacht, ich bin nun gespannt wie sich das Pflanzenwachstum verändert. Die Wasserkühlung in den Balken hält die Temperatur nach wie vor knapp über Wassertemperatur. Sollte ich irgendwann endlich dazu kommen das zweite große Aquarium zu realisieren, so werde ich mir wohl aber auch überlegen die Vorschaltgeräte mit zu kühlen. Das Aluminiumgehäuse bietet sich hierfür ja gut an.

    Dann habe ich das Datenblatt richtig interpretiert - zum Glück gefragt bevor getestet ;)


    Ich habe bei einem unserer Großhändler zwei der letzten verfügbaren ELG-75-C1400B ordern können und hoffe dass es mit diesen besser funktioniert und sie nicht so glühen. Wünschenswert wäre die AB Version gewesen, die hat aber gleich das doppelte gekostet... Ich werde berichten.

    Kleiner Nachtrag:


    da die Wasserkühlung gut funktioniert wollte ich auf die maximal angegebene Stromstärke von 1400mA für die Module gehen und habe dafür pro Balken auf ein Meanwell IDLC-65-1400 gesetzt. Zwar bin ich mit 43,85V noch im Ramen der Möglichkeiten der Vorschaltgeräte, allerdings wurden sie nach fünf Stunden mehr als 80°C heiß, was mir ein zu großes Risiko war.


    Ich habe hier noch zwei XLG-75-H-AB liegen, dies sind jedoch Constant Power Netzteile. Ich gehe mal davon aus dass diese mir nichts nutzen werden oder? Wenn ich das Datenblatt recht verstehe sind die auf 1400mA Werkseitig eingestellt, stellen die Spannung aber so ein, dass die 75W erreicht werden - was den Modulen dann wohl wieder zu viel sein dürfte. Hat jemand eine alternative, die sich auch mit 0-10V dimmen liese?

    Hallo @dottereD


    mein Arbeitgeber bezieht nur beim Großhandel, den man auch rechtlich Packen kann, nach einer Reparatur geben wir schließlich die Gewährleistung für das Bauteil. Den kleinen Händler in China über Ali und eBay verkaufend wird das nicht interessieren. Die Reparatur des defekten Steuerteils hat sich inzwischen auch erledigt, wurde als Teilespender für ein anderes Projekt missbraucht^^

    Mangels Bezugsquelle für einen MP2459 fällt eine Reparatur der Steuerung (erst einmal) flach. Der Hersteller der Lampe hat mir nun dankenswerterweise eine Neue zugesendet. Somit muss nur noch das LPF-60-48 eingebaut werden und eine Lampe für 300€ ist für gerade Mal 20€ wieder funktionsfähig. Der Kunde ist glücklich darüber :)


    Sobald ich einen MP2459 in die Finger bekomme werde ich aber die Steuerung versuchen zu reparieren, wenn es wirklich nur dieses eine Bauteil ist, wäre alles andere Ressourcenverschwendung.

    Hallo Cossart und danke für deine Zügige Antwort.

    Habe mal ein wenig gegoogelt, wie es ausschaut sind die 50V Varianten momentan bei all meinen Bezugsquellen im Rückstand, teilweise wird nicht einmal mehr ein Lieferdatum angegeben. Ich werde mit dem Kunden mal Rücksprache halten, ob für Ihn die Reparatur nun in Frage kommt und auch den Hersteller der Lampe mal anschreiben was die Originalersatzteile kosten würden, sofern verfügbar. Da ich auf der Platine keine weiteren Schäden finden kann, würde ich die Reparatur zumindest privat mal austesten. Im Originalen ist ein 50V 1200mA Netzteil verbaut. Habe ich auf Anhieb mal nirgends mit so einer Konfiguration gefunden, als Ersatz würde mir ein Meanwell LPF-60-48 vorschweben mit 1250mA.

    Hallo in die Runde,


    ich mache mal keinen neuen Thread auf, sondern benenne diesen hier schlicht um. Ich habe eine ZigBee Beleuchtung auf den Tisch bekommen, die nach einem Blitzeinschlag defekt ging. Das meiste hat das Netzteil abgefangen, auf der Steuerung scheint nur dein Bauteil durchgebrannt zu sein. Unter der Bezeichnung IAEQG finde ich im Netz nichts, unter U6 kann ich mir auch nichts weiter vorstellen. Spannungswandler?


    Vielleicht hat von Euch ja jemand eine Idee. Ich würde gern versuchen die Steuerung zu reaparieren, die LED sind alle in Ordnung.


    Grüße und vielen Dank im Vorraus.

    Grüße in die Runde,


    die Beleuchtung läuft nun seit etwas mehr als sieben Monaten und ich bin bezüglich des Betriebs sehr zufrieden. Die Wasserkühlung läuft zufriedenstellend und kühlt die LED auf Wassertemperatur herab. Auch zeigt sich das Kühlsystem recht unempfindlich gegen Verschmutzung. Vor ein paar Wochen war es das erste Mal soweit, dass die durchfließende Wassermenge stark nach ließ. Einmal kurz den Finger an den Hauptwasserauslass des Filters gehalten und der Pumpendruck reichte aus, um das ganze System einmal durchzuspülen.


    Bezüglich der Lichtfarbe bin ich mit dem angegebenen Farbtemperaturmix sehr zufrieden, bezüglich des Pflanzenwachstums aber nicht ganz glücklich bzw. bin mir unschlüssig, ob es nun zu wenig Licht oder falsche Lichtfarbenzusammensetzung ist. Ganz extrem fällt mir dies in den 60x30x30cm Aufzucht/Quarantänebecken im Keller auf, über denen jeweils nur ein LED Modul verbaut ist. Dort wachsen Rotala und Limnophila nur extrem zaghaft bzw. kümmern vor sich hin, trotz dessen dass die Becken sehr hell wirken. In einem leeren Becken habe ich 1550 Lux am Beckenboden durch leicht verkalkte Abdeckscheiben gemessen. Bezüglich dem Pflanzenwachstum ist es im großen Becken (wohl auch durch etwas Sonneneinstrahlung) deutlich anders, jedoch machen vor allem die Alternanthera Probleme und wächst sehr langsam bzw. hat mit Algenbewuchs zu kämpfen. Auch die Rotala wächst etwas zögerlich, während Limnophila und Hygrophila mehr als zufriedenstellend wachsen. Sind hier die Module vielleicht doch zu schwach?

    Ich frage mal anders nach: Welche Gefahr wird vermutet und soll von diesem roten Licht ausgehen? Sieht mir lediglich nach einer Betriebsanzeige aus. Und mal neckisch gefragt: Wo ist die Aufsichtsführende Person, die die Kinder betreut und warum kommt sie ihrer Aufsichtspflicht nicht nach und sorgt dafür, dass die Kinder keinen Quatsch anstellen? ;)


    Den Kindern klar machen, dass sie mit dem Auge nicht direkt über die LED hängen sollen und gut ist...

    Grüß dich Felix,


    ich habe eine Zeit lang versucht mit Epoxidharz LED zu vergießen. Reinigen kannst Du dir eigentlich sparen, das Zeug hält an nahezu allem ohne große Vorbehandlung. Anfang und Ende habe ich immer mit einem Stück PVC verschlossen und/oder in Ergänzung mit Heißklebeharz. Ich hatte aber immer das Problem, dass nach nur wenigen Monaten der Lichtstrom merklich abgenommen hat bis im Prinzip nur noch ein leichtes glimmen zu sehen war. Das betraf sowohl günstige 2K Epodxidharzsysteme von eBay und Amazon als auch sehr hochwertige, klar aushärtende Elektrovergussmassen von meinem Großhändler. Ob das mit Polyurethan besser gelingt weiß ich allerdings nicht. Ich habe wie >hier< einfach Glas mit Silikon über geklebt. War auch günstiger und im Bedarfsfall kann ich das Glas ausbrechen, die Platine ersetzen und den Lichtbalken so reparieren. Gleichzeitig habe ich so keine Probleme mit Vergilbung durch UV, IR oder Wärmeentwicklung auf Dauer/ewig.

    Für meine Aufzuchtaquarien habe ich noch Module gebastelt, die im Prinzip so aufgebaut sind wie in besagtem Thread, nur ohne Wasserkühlung. Funktioniert einwandfrei. Wenn ich daran denke stelle ich morgen oder im Laufe der Woche noch ein Bild dazu ein.

    Als Anschlussleitung habe ich 2x1mm² YSLY verwendet.


    So weit mal,

    Grüße!

    Ich habe in diese Richtung gute Erfahrungen mit den LED Controllern von LTech gemacht, die Abstimmung auf den Touchpanels stimmt zwar nicht perfekt, ist aber um Welten besser, als bei allen anderen Steuerpanels, die ich zuvor getestet hatte. Supporttechnisch scheinen die auch ok. Nach etwa einem halben Jahr hat sich das CCT Panel nicht mehr so verhalten wie gewollt. Habe nach kurzem E-Mailverkehr anstandslos ein neues bekommen.