Beiträge von iceananas

    Hi ich suche Litze 0,25 mm2 transparent. Hat da irgendwer ne Idee wo ich sowas her bekomme? In der Bucht gibt's was 5m für 1,50€ und dann aber 5,00€ Versand. Wenns geht was billiger vom Versand her.
    Oder kann ich fûr 4 nicha Smart Array bei 350ma und jeweils 12,2V ein Kabel mit Querschnitt von 0,09mm2 verwenden? Max Länge 50cm
    Danke schonmal

    Wenn du nur wenig brauchst und ein Conrad bei dir in der Nähe hast, kannst du dir sowas in die Filiale liefern lassen:


    http://www.conrad.de/ce/de/pro…arent-Meterware-LappKabel
    http://www.conrad.de/ce/de/pro…arent-Meterware-LappKabel


    Ist zwar eine etwas teure spezielle Hochtemperaturlitze, aber die Optik ist sehr schön und der Preis ist bei kurzer Länge verschmerzbar :)


    0,09 ist zwar arg mikrig, sollte aber, denke ich, bei 350mA und der Länge gehen.

    LEDs altern ja auch und verlieren mit der Zeit Helligkeit, das ist normal. Abhängig davon, wie die LEDs geschaltet und betrieben werden und wie lange die pro Tag leuchten, kann das auch ziemlich schnell gehen.


    Viele Billighersteller lassen die LEDs von vornherein außerhalb der Spezifikationen laufen, um einen WOW-Effekt beim Kunden zu erzeugen, dass die LED sowas auf Dauer nicht mitmacht, weiß der Kunde halt erst nach ein paar Monaten.


    Das alles muss bei dir nicht zwangsläufig zutreffen, aber ohne deinen Aufbau und die genauen Teile zu kennen, kann man auch nur Vermutungen aufstellen.

    Klingt so, als suchst du nach Endlighten . Da koppelst du das Licht über die Kanten ein und es wird gleichmäßig an der Oberfläche wieder abgegeben. Da drüber legst du einfach santiniertes Plexiglas und fertig. Es sieht verdammt edel aus, allerdings ist das Zeug verflucht teuer und anscheinend benötigst du nicht gerade wenig.


    Ansonsten würde Nummer 2 von deinen Vorschlägen eher funktionieren, ein User hatte auch mal sowas gebaut: Vorstellung: günstiges flaches RGB Led-Panel


    Allerdings frage ich mich, wie du das Plexiglas ans Aluprofil festmachen willst, an der Oberkante von einem liegenden U-Profil? Dann kann die Einlage aber nicht gerade viel Last tragen. Santiniertes Plexiglas direkt von der Seite beleucht sieht übrigens, finde ich, ziemlich scheiße aus :D

    Ja er hat mich angeschrieben und ich habe auch schon zurück geschrieben :) Die Forumsoftware scheint ein wenig zu spinnen, ich habe zwar eine Email Benachrichtigung gekommen, er mir eine Nachricht geschrieben hat, im Posteingang ist aber nichts. Zum Glück steht aber der Inhalt auch in der Email.


    Ich habe ja eigentlich alles, was man wissen muss auch in den Thread geschrieben und die Funktionsweise extra ausführlich beschrieben, damit alle was damit anfangen können ^^

    Du solltest auch mit dem PWM direkt auf den DIM anschluss gehen können laut Datenblatt ;)


    Das würde ich auch machen. Wenn du die Versorgung deiner KSQ mit PWM bereitstellst, kann es abhängig vom PWM Frequenz zu unschönen, deutlich sichtbarem flimmern kommen.

    Auch wenn du die schräg nach oben schauen lässt?

    Das müsste ich testen. Tendentiell löst mir PIR aber eigentlich zu träge/unzuverlässig aus.


    Zitat

    Das geht zur Not auch ohne; mit Heissluft, Pfanne oder Lötkolben...

    Joa. Wird mit Pins auf der Unterseite sicher witzig :D

    Hi, danke für deine Vorschläge!


    Ich habe mir die Piezo-Vibrationssensoren auch ganz anders vorgestellt, ich habe nicht damit gerechnet, dass so viel Signalkonditionierung nötig ist, um das Signal für den Microcontroller bereitzustellen. Damit wird ein Sensor auch nicht mehr sonderlich billig wie geplant (2.50€ für Piezo + 1€ für ICs + Platinenmaterial und Kleinmist darauf...). Aber was solls :P


    Mit PIR habe ich schon mal herumgespielt. Mein Problem war bei dem Projekt, dass ich keine 10 PIRs unauffällig unterbringen kann. Unten an den Stufen erkennen die nix mehr, wenn man z.B. Schuhe an hat. Und eine Reihe auf Gesichthöhe sieht unästhetisch aus :)


    Der Beschleunigungssensor sieht gut aus, wusste gar nicht, dass es die so billig gibt. Nächstes Mal werde ich eh auf einen größeren µC umsteigen, dann werde ich bestimmt noch einen SPI/I2C Bus frei haben :D
    Ich brauche jetzt nur noch einen Reflow Ofen, um diese fiese Package löten zu können :thumbup:

    So, es geht ein bisschen weiter.


    Da mittlerweile wieder Vorlesungszeit ist, habe ich leider nicht mehr so viel Zeit, mich mit dem Projekt zu befassen. Nichtsdestotrotz habe ich Fortschritte zu melden, ich habe die Auslöser für einzelne Treppenstufen fertig und auch schon gefertigt und getestet.


    Hier noch ein kurzes Video (auch wenn es aussieht, als würde ich drauftrampeln, es ist die normale Kraft, mit der ich die Treppe besteige. Beim Filmen siehts halt irgendwie steif aus):


    lF79BkHZmGI

    Also: wie versprochen kommen jetzt Infos zu den Piezosensoren unter jede(!) Stufe:


    ich verwende wie erwähnt diesen Sensor, der für Messungen von Vibrationen, Beschleunigungen usw. gedacht ist. Natürlich ist der etwas teurer als ein Piezobuzzer aus Grußkarten, aber dafür existieren Datenblätter und andere Dokumentationen vom Hersteller, was nicht unwichtig ist. Die 2,55€ verkrafte ich noch :)


    Man verwendet diesen Sensor hängend in der Luft, die einzige Befestigung ist das Einstecken der Kontakte in eine Buchse. Daher verbiegt sich der Streifen bei Belastung und Bewegung aufgrund der Trägheit. Durch das Verbiegen wird durch den piezoelektrischen Effekt eine Spannung an den beiden Kontakten erzeugt, die man mit dem Oszilloskop messen kann. Sie ist sinusförmig, wie die Ausschwingbewegung des Streifens.


    Da das Signal von dem Streifen bei kleinen Bewegungen recht zart und klein ist, muss es verstärkt und ausgewertet werden. Dieses Dokument vom Hersteller MEAS gibt Auskunft darüber, wie und warum für bestimmten Fällen eine Schaltung aufgebaut werden muss. Ein paar anderen PDFs von diesem Hersteller waren ebenfalls sehr hilfreich. Abgekuftert habe ich sicherlich viel von denen, aber hey, den Spannungsverstärker haben sie auch nicht erfunden :P Sonst habe ich im Internet leider kaum brauchbare Schaltungen gefunden (außer solche "Spielzeugschaltungen").


    Rausgekommen ist eine Schaltung, die sowohl digital- aus auch analog das Signal ausgibt. Mit Einschränkungen kann man das Board sogar als Beschleunigungssensor mit Messwerten benutzen!


    Also, hier ist die von mir verwendete Schaltung:



    Es wird dafür ein TLC274, der überall leicht und schnell zu bekommen ist, verwendet. Der TLC274 ist ein Quad-OPV. Also in dem IC sitzen vier Operationsverstärker-Einheiten. Alle vier werden auch benutzt.
    Ein anderer Grund als die Verfügbarkeit zugunsten dieses ICs ist der extrem niedrige Leckstrom von weniger als ein Pikoampere! Diese Eigenschaft ist sehr wichtig, da der Sensor zwar hohe Spannungen erzeugen kann, aber extrem wenige Ladungsträger. Ein OPV mit hohem Leckstrom verschluck einfach das Signal.


    - Die erste Einheit (in der Schaltung IC1A) stellt eine stabile Referenzspannung von c.a. 1,6V zur Verfügung. (OK, ein Spannungsteiler hätte es vielleicht auch getan.) Das ist der Pegel, um den das Signal schwingen wird. Das Piezo erzeugt nämlich Wechselstrom! Und negative Ströme mögen OPV bei 5V Versorgung ja nicht. Außerdem werden so alle Schwingungen korrekt erfasst.


    - Die zweite Einheit (IC1B) greift das Signal vom Piezo ab und fungiert als unitiy-gain-Puffer. Das Signal vom Piezo ist wie gesagt sehr zart und muss erstmal gepuffert werden.


    - Die dritte Einheit (IC1C) verstärkt anschließend das Signal. Dabei ist der OPV als Spannungsverstärker geschaltet mit dem Verstärkungsfaktor n=(1+R3/(R4+R5)). Durch den Trimmer R5 wird die Verstärkung eingestellt. Der Kondensastor C2 bildet mit dem Widerstand R3 einen Tiefpass (Grenzfrequenz c.a. 200Hz), um hochfrequente Störungen herauszufiltern.


    - Die vierte Einheit ist wieder als unity gain Puffer geschaltet und gibt am Ausgang ein Analogsignal der Schwingung aus.



    Hinter IC1C ist noch ein Komparator geschaltet, der bei einer "Schwigungsamplitude" ab 3,3V ein "low", also eine 0 ausgibt. Ansonsten ist der Zustand auf 1. Bei einer 0 wird durch den Transistor eine Niederstrom-LED angeschaltet.



    Die genauen Werte der Widerstände sowie Kondensatoren sind mit Vorsicht zu genießen, ich habe diese Schaltung noch nicht ganz ausprobiert. Eventuell gibts da hier und da Änderungen. Ansonsten funktioniert sie tadellos, siehe auch das kurze Video (man ignoriere Spongebob im Hintergrund):


    Y7oIXUBfqSM



    Wie ihr seht ist das Board recht einfach und ich war nicht sehr geizig mit dem Platz. Wenn alles funktioniert werde ich ein SMD-Prototyp davon bauen :)


    Was ich noch gerne hätte ist, dass das digitale Signal für. sagen wir 20ms gehalten wird, damit der µC das Signal nicht verpasst. Hat jemand einen kostengünstigen Vorschlag (außer NE555)?

    -- Oder du organisierst dir 2 von den Airwick Teilen. Da ist vorn ein PIR drauf und die Verstärkerschaltung is schon mit bei.

    PIR weiß ich nicht, sie reagieren ja nur bedingt wenn sie nur Schuhe zu sehen bekommen ^^ außerdem ist der Erfassungswinkel zu groß.
    Aber Piezo funktioniert hervorragend, ich poste gleich Details ;)

    ... habe ich das richtig verstanden? Der Kollege kann 74Ampere vertragen?

    So stehts in Datenblatt :) aber nur für 25°C und 10V. Also schafft das Teil schon paar zig Ampere bei entsprechender Kühlung :P


    Das besondere an dem MOSFET ist ja der extrem niedrige Durchgangswiderstand von 20mOhm, da wird also nicht sonderlich viel Leistung als Abwärme abgegeben. Außerdem verträgt dieses MOSFET bei entsprechender Kühlung 200W Leistungsabgabe 8)


    [ModEdit: völlig nutzlosen Fullquote eingekürzt ...]

    Ultraschall


    Irgendwann wollte ich von Infrarotsensoren weg und habe ich in anderen Kategorien rumgeschaut. Die Gründe dafür waren erstens, dass ich die Treppen irgendwann mit Sensoren auf jeder Stufe (oder jeder zweiten Stufe) ausstatten will. Der Stromverbrauch wäre auf Standby da wahrscheinlich ein wenig zu hoch und auch habe ich nicht genug Analogeingänge für eine Horde Sharp-Sensoren. Außerdem wäre das dann doch ein wenig zu teuer. Zweitens dachte ich an Kinder im Haus, die eventuell aus Neugier direkt in den IR Emitter reinglotzen und weil sie ja nichts sehen, auch kein Lidschlussreflex haben. Na klar kann man es den Kindern sagen aber man weiß es ja nie und zur Sicherheit kann man ja Möglichkeiten finden, sowas zu vermeiden. Sind Haustiere eigentlich auch gefährdet? :D


    Auf jeden Fall ist mir da eingefallen, dass ich noch so ein Ultraschall-Distanzsensor habe: http://dx.com/p/hc-sr04-ultras…e-measuring-module-133696


    Dieser und derivate davon sind sehr günstig (c.a. 2€ - 2,50€ pro Stück) und messen Distanzen bis zu 450cm mit einer enormen Genauigkeit. So ein Sensor eröffnet ganz neue Möglichkeiten, in dem man sie z.B. nicht seitlich von der Treppe platziert, sondern direkt unter einer Stufen "nach vorne zeigend". Damit kann man auch gut eine sich nährende Person erkennen und das Licht anschalten, wenn die Person z.B. näher als 1 Meter vor der Treppe steht). Sie funktioniert so: es wird beim Messen eine Welle an 40kHz Rechtecksignal ausgesendet und die Zeit gemessen, bis die Welle wieder zurückkommt. Durch die Schallgeschwindigkeit in derLuft kann man daraus die Entfernung bestimmen. Die Sache hat allerdings auch einen Haken: da der Sensor sensibel genug ist, um bis zu 450cm zu erkennen, muss man zwischen den Abfragen auf jeden Fall die Zeit abwarten, die der Schall braucht, um die 450cm hin- und zurück zu reisen. Ansonsten schickt man mehrere Ultraschall-Wellen und der Sensor weiß nicht, von welcher Welle das zurückgeworfene Signal stammt. Diese "Totzeit" beträgt c.a. 30ms. Das ist für ein Auslöseschalter eigentlich klein genug, aber hier kommt wieder das Problem hinzu, dass bei mehreren Sensoren jede Sensor diese Zeit abwarten muss, da sie sich durch Reflexionen auch gegenseitig stören könnten. Bei einer Anzahl von 8 Sensoren beispielsweise wären es schon 240ms Totzeit pro Sensor, da kann auch schon mal jemand vorbei gehuscht sein, weil der Abstrahlwindel von dem Ding auch nicht wirklich breit ist.


    Außerdem habe ich auch Bedenken bei Haustiere, Hunde und Katzen hören ja bis gut 60-80kHz. Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob es für sie störend oder irritierend ist, wenn die Treppe hochfrequenz vor sich in "piept". Ich würde das nervig
    finden :P andererseits verschwinden vielleicht endlich die Krabbelviecher. :D


    Aber lassen wir diese Lösung so stehen, 2€ für einen derart akkuraten Sensor ist mehr als fair und eine gute Lösung, wenn man davon nur 2 als Auslösesensoren einsetzen möchte (und keine Haustiere hat).



    Piezo


    Jetzt wirds exotisch. Ich wurde auf die Idee gebracht, Vibrationen der Stufen zu messen und daran Personen zu erkennen. Das würde meinem Vorhaben, jeden Stufe mit einem Sensor auszustatten sehr entgegen kommen. Ein Piezo
    verbraucht keinen Strom und ist sehr günstig zu haben (für 1-2€). Da ich aber noch nie was damit zu tun hatte bin ich gerade dabei, mich durch Literatur zu wälzen um eine brauchbare Lösung zu entwerfen. Ich wollte eigentlich einen Beschleunigungssensor benutzen, allerdings sind mir diese zu teuer und sie sind auch absolut überdimensioniert für mein Vorhaben. Außerdem müsste ich endgültig auf einen anderen µC umsteigen, da ich keine Bus-Schnittstelle mehr habe.
    Also habe ich mir dieses Piezoelement bestellt und spiele damit rum: http://www.watterott.com/de/Pi…ssensor-gross-mit-Gewicht


    Der Sensor ist ungefähr so aufgebaut: um einen dünnen Film aus einem Piezomaterial sind zwei dünne Metallplätten aufgebracht, die mit jeweils einem Beinchen verbunden sind. Wird das Plättchen belastet, erzeugt das Piezomaterial eine Spannung, die eine Ladungsverschiebung der Metallplättchen zur Folge hat. Der Sensor verhält sich also wie ein Kondensator. Verbindet man beide Beinchen mit einem Widerstand, so fließen die Ladungen über den Widerstand und man misst einen Spannungsabfall. Das Problem an der Sache ist: die erzeugten Ladungen sind so gering (einige Nanocoulomb), dass sie schnell einfach "verschluckt" werden, zum Beispiel einfach durch ein langes Kabel. Steckt man den Sensor direkt ans µC, so sind Ausschläge zu messen. Das Piezoelement erzeugt übrigens gerne mal eine Spitzenspannung von über 100V. Allerdings sind die Ströme wie gesagt so mikrig, dass sie dem µC nicht mal jucken. Zur Sicherheit kann man eine Zenerdiode zwischenklemmen, so wie es manchmal empfohlen wird, aber der Leckstrom der Diode führt am Ende dazu, dass die Ergebnisse noch schlechter sind als ohnehin. Direkt ans µC ist von daher weitestgehend ungefährlich. Der
    ATMEGA hat außerdem eine integrierte Schutzdiode, die mit den paar Elektronen locker fertig wird ;).


    Aber das ist für mein Vorhaben ohnehin nicht von Wichtigkeit, da die Vibrationen durch das Betreten einer Stufe nicht wirklich groß sind. Am Oszi sind es 50V-100mV als Spitzenwert des Ausschlags. Nun bin ich dabei eine geeignete Verstärkerschaltung zu finden, die mir einbrauchbares Signal ans µC liefert. Ein paar Ansätze habe ich schon (OPV mit extrem hochohmigen Eingängen als Spannungs- oder Ladungsverstärkung), ich muss sie alle mal aufbauen und ausprobieren. Cool wäre es natürlich, wenn es klappt, ich halte euch auf dem Laufenden.




    Zu guter Letzt etwas praxisfernes: wer wollte nicht schon immer mal wie im Agentenfilm irgendwas durch das Unterbrechen eines Laserstrahls auslösen? Ich habe hier ein Lasermodul mit 50mW rumliegen, der in Dunkelheit einen gut sichtbaren Strahl auch ohne Nebel abgibt.
    ALLERDINGS habe ich einen riesen Respekt vor dem Ding und warne jedem davor, so ein Ding wirklich einsetzen im Haus zu wollen. Im Dunkel mit aufgeweiteten Pupillen schaut man nur zweimal mit den Augen in solch ein Laser, mit jedem Auge einmal. Aber witzig ist es trotzdem (mit Schutzbrille) und ich baue es wahrscheinlich nur einmal auf und das auf Video festzuhalten (das Licht anschalten, nicht das Auge ausbrennen) :D



    Puh, soweit erstmal dazu.
    Jetzt aber wieder in die Uni :D


    Liebe Grüße,
    iceananas

    Nun eröffne ich ein Post für die Sensoren.


    Wo soll ich denn nur anfangen? Ich begebe mich gerade auf eine wahre Odysee :) Während das erste Testexemplar gut läuft, hat dieses Projekt das richtig große Spielkind ich mir geweckt.


    Mit einem standard Lichtschrankenbausatz wie in dem anderen Thread wollte ich mich aus mehreren Gründen nicht zufrieden geben. Zuerst besteht bei mir keine Möglichkeit, die Wand durchzuschlagen. Sprich der Sensor muss möglichst klein und unauffällig draußen platziert werden. Auch möchte ich die Erkennung ein Stück vor der Treppe haben, und da ist ein Reflektor nicht anzubringen. Außerdem ist mir so ein Bausatz, im Kontrast zum modern wirkenden LED-Lichtleisten ein wenig zu - oldschool :P Zu guter letzt möchte ich gerne eine günstigere Lösunge finden (ist jetzt bisschen albern, nachdem ich mir Scharen von Sensoren zum spielen geholt habe...).



    Fangen wir mit der Bestandslösung von mir an:



    IR-Sensoren


    Ich habe im ersten Post erwähnt, dass ich für den Anfang diese verwende: http://dx.com/p/ir-infrared-sensor-switch-module-121517


    Die funktionieren im Grunde genau so wie die 0815 Lichtschranken Bausätz, mit dem Unterschied, dass der Sensor nicht den unterbrochenen Lichtstrahl detektiert, sondern das vom Objekt zurückgeworfene Licht. Das hat leider zur Folge, dass die Reichweite erheblich eingeschränkt wird. Aufgrund der Größe ist auch anzunehmen, dass die Leistung ohnehin kleiner ist als beim großen Bausatz. Ich bekomme eine maximale Reichweite von c.a. 30cm (weißes Papier) bis 15cm (schwarze Socken), was bei meiner Treppe schon zu wenig ist. Für eine Treppe mit über 1m Breite ist das definitiv nix.
    Immerhin ist das Licht moduliert, also ist das Modul unempfindlich gegen Tageslicht. Auf der Platine sitzt ein NE555, der die IR Diode auf die richtige Frequenz moduliert. Auch ansonsten ist das ein schönes Modul, das Signal ist absolut nicht zu stören, auch wenn das Kabel zusammen mit wild schwingenden PWM Leitungen zusammen verlegt wird. Ich werden schauen, ob ich die IR Diode ein wenig pimpen kann, um eine höhere Reichweite zu bekommen.
    Low-cost ist das Teil zumindest auch, 1,73€/Stück bei 3 Stück Bestellmenge, da kann man sich nicht beschweren.




    Sehr häufig sind auch diese Sensoren anzutreffen: http://dx.com/p/arduino-infrar…otoelectric-sensor-139741
    sie sollten genauso funktionieren wie die von oben, halt nur in einem Gehäuse verpackt. Mein Exemplar ist noch nicht da, ich werde ein Update einreichen, wenn ich irgendwas signifikantes festestelle.




    Kommen wir zum nächsten Kandidat: Sharp GP2Y0A21YK0F (ich weiß, sehr eingängiger Name).
    Das Ding ist eigentlich ein wenig overkill für meine Zwecke und low-cost ist es auch nicht, aber der ist so schön, dass ich ihn einfach haben will. Eventuell werde ich ihn für anderen Zwecke einsetzen. Beim blauen C kostet der unverschämte 20€, ich habe ihn bei Watterott für 9€ gekauft: http://www.watterott.com/de/Sharp-GP2Y0A21YK0F


    Der Sharp ist ein analoger Distanzsensor. Wird in der Reichweite ein Objekt erfasst, gibt der Sensor eine bestimmte Spannung zurück. Ein Plot vom Spannungsverlauft ist im oben verlinkten Datenblatt zu finden. Dabei ist es dem Sensor wurst. welche Farbe das Objekt hat, denn es wird über den Winkel des zurückgeworfenen Lichtes die Distanz ermittelt.


    Beim Auspacken gleich die erste Stoplerfalle: der von Sharp verwendete Steckerbuchse hat nicht RM2,54 sondern ist geringfügig kleiner. Warum sie das machen ist mir unbekannt geblieben, Platz ist eigentlich genug da. Auf jeden Fall musste ich mit etwas Gefummel eine standard-Pinleiste dranlöten. Danach mit 5V versogt und ans Oszi geklemmt, was seh ich da? Das Ding misst wirklich gut, und gibt sogar außerhalb der angegebenen Reichweite (5cm-100cm) brauchbare Spannungen zurück. Doch dann beobachtete ich einige Auswüchte im Signal, unregelmäßig springt der Messwert impulsartig in die Höhe und geht dann in den ursprünglichen Wert zurück. Dies ist leider auch von µC wahrnehmbar, was auf jeden Fall Fehlauslösungen zur Folge haben würde. Im Datenblatt wird ein Stützkondensator zwischen Vcc und GND von mindestens 10µF empfohlen, ich habe 47µC benutzt und geringfügige Verbesserungen erzielt. Erst mit einem Pufferkondensator von 10µF zwischen Signal und GND beruhigte das Geschehen und die Messwerte wurden geschmeidig glatt. Allerdings führt ein Pufferkondensator auch zur Trägheit, das heißt man muss ein Kompromiss finden. Mit 10µF reagiert der Sensor aber ausreichend schnell, 22µF wirds auch tun.
    Nun der Haken: da der Sensor analog arbeitet und Spannungen zurückgibt, ist er anfällig für Störungen. Bei einer langen Leitung von mehreren Metern sollte man geschirmte Kabeln benutzen und die Signalleitung auf jeden Fall von den Versorungsleitungen der Lichter fernhalten. Ansonsten spielen die Sensorwerte verrückt, sobald die Lichter angehen. Das hätte mir natürlich klar sein können, aber beim Einbau habe ich nicht an analogen Signale gedacht.
    Die eigentliche Aufgabe als Auslöser erfüllt der Sensor zumindest bravorös, aber halt nur bis das Licht angeht :) Der sensor arbeitet übrigens auch moduliert.


    Für 9€ ist der Sensor auf jeden Fall empfehlswert und eine gute Alternative zur Lichtschranke (wenn man nur auf einer Seite Platz hat z.B.). Hier muss man allerdings auch den Code anpassen.



    Sonst habe ich noch einen "nackten" IR Empfänger IS471 bestellt. Mal schauen, ob eine selbst gebastelte Version auch was bringt.

    Hi!


    Danke für den Hinweis, ein Exemplar von dem von dir besagten Sensor ist unterwegs, der wird sich erstmal zu seinen anderen Freunden gesellen und später getestet :D


    Bezüglich deiner Frage:


    ich habe vor dem posten doch glatt eine Zeile zu viel aus dem Quellcode gelöscht! Ich habe eine eigene Variante zum Testen, worin Programmzeilen zum debuggen verstreut auftauchen, die ich zum Veröffentlichen rausgenommen habe, um keine Verwirrung zu stiften. Daher ist es mir bisher nicht aufgefallen.


    switch1 hängt am Pin 8. Aber ist ja im Grunde egal wo der hängt, hauptsache irgendwo, wo nix besetzt ist :)


    Vielen Dank für den Hinweis, der Quellcode wurde korrigiert.

    Zitat

    reicht da 1 Sensor?

    Wenn du nur an einer Stelle die Temperatur messen willst, reicht ein Sensor.



    Zitat

    Naja,
    heutzutage kommt man scheinbar nie um nen µC rum, früher hätte man
    sowas von Hand aufgebaut. NTC und Z-Dioden wäre quick&dirty und
    würde funktionieren .. oder nen LM3914 ... oder ....

    Klar,
    irgendwie ist das schon analog zu bewerkstelligen - bis er das aber
    zurecht geschustert hat, hat er es mit dem µC schon zehnmal aufgebaut.
    Wenn du aber eine funktionierende Lösung hast hindert dich ja keiner dran sie vorzuschlagen :)

    Nunja,
    ich habe den Arduino vorgeschlagen weil das so schön einsteigerfreundlich ist. So wie ich den TE verstehe ist er blutiger Anfänger und der Arduino ist nun mal eine sanfte Einführung in die Materie. Klar ist nicht mehr als ein Attiny nötig aber da muss man sich erstmal mit dem IDE rumschlagen, die Schaltung aufbauen usw, da kann der Frustfaktor am Anfang recht hoch sein.


    Außerdem kann er sein Arduino ja behalten und als ISP benutzen und etwa ein ATmega mit seinem Code beflashen :)
    Der Amazonpreis ist allerdings wirklich zu hoch (sorry dafür, wollte nur ein Nano "vorzeigen"). Bei ebay bekommt man ein Nano für 20€ aus Deutschland oder für 10€ aus China (muss man halt 2 Wochen warten bis das Teil da ist).



    Edit: bezüglich der Spannungsversorgung habt ihr natürlich mit eurem Bedenken recht. Auf dem Arduino ist zwar ein Spannungsregler eingebaut, aber ob er mit der Bordspannung zurecht kommt weiß ich nicht, habe noch nie im KFZ was reingebaut :) Ansonsten halt vor dem Arduino ein Spannungsregler schalten.



    Außerdem braucht der TE noch eine Verschaltung nach dem Arduino/µC für die LEDs. Einen Streifen direkt ans µC funktioniert ja auch nicht. Ein MOSFET ist aber für die meisten Fälle schon ausreichend, kommt halt drauf an welche LEDs er benutzen will.

    ah ok, also besorg ich mir mal als erstes diesen Arduino,

    Der geht schon - ist aber die alte Version. Die aktuelle ist diese hier: http://www.amazon.de/s/ref=nb_…ield-keywords=arduino+uno
    Für den Einbau lohnt sich eventuell auch ein Arduino Nano (wegen der Größe) http://www.amazon.de/Arduino-M…8-1&keywords=arduino+nano


    Beim Sensor kommts drauf an. Der digitale Sensor ist genauer und bedarf keiner extra Verschaltung, dafür musst du ein wenig programmieren können und die Kommunikation mit dem Sensor herstellen. Dafür gibts hier eigentlich eine sehr gute Anleitung: http://www.bastelitis.de/tempe…n-messen-mit-dem-arduino/
    Dort wird eine fertige Bibliothek benutzt, den du nur einzubinden brauchst.. damit muss man nicht mal viel programmieren können.


    Ein NTC ist halt ziemlich grob und man muss das Ding vorher kalibrieren - dafür liest softwareseitig du nur die Spannung aus.


    Ich würde eigentlich den digitalen Sensor bevorzugen - da man mit etwas Einarbeitung das bessere Ergebnis bekommt :)



    ... Wasserhahn - Unterteile, wo kaltes Wasser mit blauem Licht rauskommt und warmes mit rotem Licht. Kann man so'n Teil nit iwie hacken??

    probiers doch aus :P


    [ModEdit: nutzlosen Fullquote eIngekürzt ...]

    Arduino ist nicht schwer, glaub mir ;)


    Also das mit den Temperatursensoren funktioniert so: ein NTC oder PTC verändern ihren Widerstand mit der Temperatur. Mit einem Spannungsteiler kann man den Spannungsabfall (und damit den Widerstand) bestimmen und beispielsweise vom Analog-Digital-Wandlers (Analog in) des Arduino ablesen lassen.


    Der Arduino bzw. allgemein ein µC gibt dir dann ein Wert zwischen 0 und 1023 zurück (in Falle eines 10bit ADC, was beim 08/15 µC üblich ist). Wenn du den Wert von der kalten Luft und von der warmen Luft kennst (durch ausprobieren bestimmen), kannst du annehmen, dass der Wertebereich dazwischen ungefähr proportional zur Temperatur ist, und deine Werte für rot, blau und grün dementsprechend verändern lassen.


    Sich einen Arduino zu bestimmen und ein NTC dranzuklemmen ist in dem Fall sicherlich viel weniger Aufwand als irgendwelche analogen Schaltungen.

    Noch eine Frage zur Kühlung.
    Wenn ich 10x 3Watt Led auf einen Alu-Kühlkörper mit einer Fläche von ca. 200 x 100mm klebe, reicht da eine passive Kühlung oder ist es da schon notwendig aktiv zu kühlen?
    Wenn ich aktiv kühlen muss, ist da ein Lüfter oder eine Wasserkühlung besser bzw. sinnvoller? Wobei eine Wasserkühlung sicherlich einiges an Mehr-Arbeit bedeutet.

    Nur so als Ansatzpunkt für dich:


    Ich habe 10xCree XPG auf 900mA laufen, was c.a. 30W ergibt, als Deckenfluter im Einsatz. Als Kühlkörper habe ich einen recht wuchtigen Alukühlkörper mit 150x80x40mm (lxbxh). Passiv ist man nach 10 Minuten auf 80°, höher wirds nicht und wenn man bedenkt, was für Temperaturen z.B. in "LED-Glühbirnen" herrschen. ist das gar nicht soooo viel :P Da ich meine LEDs aber lieb habe, habe ich einen 80mm PC Lüfter drangeklemmt und auf 5V gedrosselt, jetzt komme ich nicht mehr über 45° und den Lüfter hört man bei 5V nicht wirklich. Wasserkühlung ist absolut übertrieben :D

    Hi,


    das ist gar nicht so schwer, aber um einen Mikrocontroller kommst du da wohl nicht rum.


    Es gibt verschiedene Temperatursensoren, hier sind einige prominente Beispiele: http://www.rn-wissen.de/index.php/Sensorarten#Temperatur
    Es gibt auch digitale Sensoren, die dir die Temperatur in guter Genauigkeit direkt in °C ausgeben, ohne extra Verschaltung (einfach danach googlen).
    In der Regel kostet so ein Sensor grad mal 1-3€.


    Dazu eine simple PWM Routine für die drei Farben.


    Ist ein schönes Einstiegsprojekt, z.B, mit einem Arduino.