Beiträge von derschwert

    Genaue Werte kannste schlecht herausfinden. Man kann es sich nur leicht zusammenreimen:
    Mit 20mA machste schonmal bei 5mm LEDs nicht viel falsch. Dann kannste eigentlich schon die Vorwärtsspannung messen. Als nächstes lässt du die LED auf ein Blatt Papier leuchten, sodass du den Leuchtwinkel nachzeichnen und dann messen kannst. Was die Helligkeit angeht, da ist mit Hausmitteln nicht viel zu machen...

    Warum macht ihr denn so ein Stress jetzt um die Netzteile? Was nicht da ist, kann keine Wärme erzeugen. Fertig. :P
    Mehr wollen wir doch eigentlich gar nicht...

    Ich empfehle dir auf jeden Fall MR16!
    Damit hast du abgesehen von der Abwärme der LEDs nur ein bisschen zusätzlich von der KSQ. Letztere sind effizienter an 12V, als an 230V. Die Leuchtmittel bleiben also kälter, was sich positiv auf die Lebensdauer auswirkt. Das 12V Netzteil kann dann irgendwo anders seine Wärme abgeben, wo es nicht stört ;)


    Weiterhin kommst du mit 3 HP-LEDs natürlich nochmal ne Ecke effizienter weg, als wenn da nur eine LED pro Leuchtmittel verbaut ist:
    - LEDs können mit niedrigerem Strom betrieben werden -> Effizienz erhöht sich
    - durch höhere Effizienz weniger Wärmeentwicklung -> mehr Licht und längere Lebensdauer


    Demnach denke ich, dass du mit MR16 und drei LEDs pro Leuchtmittel mit externem 230V Netzteil das Beste aus den Einbauleuchten rausholen kannst :)



    Ich habe GU10 Leuchtmittel vom Blauen mit einer Cree XP-G auf angeblich 3W und das Gehäuse wird recht schnell knallheiss. Ich denke auf 12V und mit drei LEDs auf jeweils 1W liesse sich das verbessern. Es sind auch schon einige ausgefallen obwohl sie bei mir frei in der Luft hängen und damit eigentlich beste Bedingungen haben.

    Funktionieren mag es vielleicht so, hab die Schaltung an sich jetzt nicht überprüft. Allerdings würde ich folgende Änderungen vornehmen:
    - Massefläche auch wirklich als solche nutzen (gibts in deiner Software keine Funktion um eine solche automatisch zu erstellen?)
    - Den "Zipfel" Kupferfläche unter der Induktivität entfernen
    - PT4115 anders positionieren, sodass an dem Exposed Pad eine grössere Kupferfläche anliegt. Nutz doch eine grosse Massefläche dazu


    Was ist das überhaupt für ein merkwürdiger kupferner Pinöppel im Layout unter dem Elko? :P

    Bevor du jetzt bei diversen Shops nach blauen Streifen suchst... Ich empfehl dir gleich RGB, wenn du es farbig möchtest. Damit kannst du nämlich wunderbar variieren und vielleicht findest du im Nachhinein eine andere Farbe, die dir sogar besser zusagt, als das geplante Blau ;)


    Ansonsten, für die Streifen brauchst du keine Widerstände. Ein 12V Netzteil reicht aus, wenn es die geforderte Leistung liefern kann.

    Das ist schon richtig. Diese etwas höhere Spannung entsteht aber nur im unbelasteten Zustand und wenn er das Netzteil direkt an die Leuchte angeschlossen hat ist es niemals unbelastet. Es sei denn, es wird nicht primär- an- bzw. ausgeschaltet sondern sekundärseitig - was ja nun nicht zu empfehlen ist - aber durchaus möglich.
    Aus dem Grund würde ich eben auf den normalen Betriebszustand auslegen und das Netzteil gegebenenfalls stabilisieren, falls es nach Messungen und Berechnung des möglicherweise kurzzeitig auftretenden höheren Stroms durch die LEDs nötig sein sollte. Denn wenn die Spannung nur marginal höher liegt und die LEDs in dem Fall mit anstelle von beispielsweise 15mA eventuell kurzzeitig mit 25mA bestromt werden, braucht man sich keine Gedanken zu machen.


    Achso, noch etwas: Die LEDs, die du dir ausgesucht hast, würde ich wohl nochmal überdenken. Ich nehme an, das Schild wird ringsum beleuchtet, also kommt der extrem geringe Abstrahlwinkel nicht gut. Der verlinkte Shop bietet beispielsweise blaue LEDs mit 30° an, die du noch etwas anschleifen könntest um eine gleichmässigere Ausleuchtung des Schildes zu erhalten. Es schadet übrigens auch nicht, eine Nichia LED zu wählen, auch wenn die vielleicht teurer ist. Die Lebensdauer ist meinen Erfahrungen nach höher (habe schon einiges von dort bestellt).


    Gute Nacht!

    Wenn da was von "max. 5W" steht, dann wird da wohl auch eine solches Leuchtmittel verbaut sein. Dein Netzteil allerdings liefert maximal 12V * 0,2A = 2,4W. Das wäre natürlich erheblich zu wenig. Was bedeutet, dass das Netzteil stark überlastet wird, dadurch heiss wird und irgendwann die Temperatursicherung durch geht. Bei einem Trafo kann zusätzlich auch durch einen höheren Strom die Zuleitung warm werden, Schaltnetzteile begrenzen den Strom mehr oder weniger auf ihren Maximalwert, laufen aber dennoch an bzw. in der Schmerzgrenze was die Lebensdauer stark beeinträchtigt.


    Zualledem kommt noch, dass die Lampe nicht auf ihrer vollen Helligkeit leuchtet. Aber das nur nebenbei...


    Edit: Ach, da war sogar jemand schneller :)

    Du hast zwar ein 12V Netzteil, das heisst aber noch lange nicht, dass da auch 12V rauskommen. Ich würde das mal belasten und nachmessen und danach die Widerstände berechnen. Lieber etwas zu gross. Ich denke, dass das Schild viele Stunden leuchten soll und da ist es nicht verkehrt etwas vorsichtiger mit der Bestromung zu sein, damit die LEDs auch lange ihre Helligkeit behalten.

    Ja wie gesagt, wenn du wirklich das allerletzte aus einer Hochleistungs LED rausholen willst und mit Müh und Not unter einer bestimmten Temperatur bleiben musst, kann das vielleicht schon in manchen fällen ganz sinnvoll sein. Aber im Taschenlampenbereich (kein Netz zur Verfügung) ist das natürlich Unsinn...

    Wow! Was du jetzt vorstellst, hat aber nichts mehr mit einer Taschenlampe zu tun!


    So eine Hardcorekühlung brauchst du natürlich nicht. Taschenlampen legt man an sich so aus, dass die portabel und recht unempfindlich gegenüber Schmutz, Wasser und Stössen sind, was mit so einem (übrigens viel zu grossen) Peltierelement absolut nich gegeben ist. Vergiss das mal schnell wieder, sowas könnte man höchstens mit sehr sehr leistungsstarken LEDs z.B. in Projektoren verwenden.


    Eine gewöhnliche Taschenlampe, wie sie hier vielfach entwickelt und gebaut bzw. auch gekauft wird, stellt mit ihrem Alugehäuse an sich die Kühlung der LED dar. Ich denke, du solltest dir mal ein paar Taschenlampenvorstellungen anschauen, die hier bisher gebaut wurden. Da kannste schonmal viel sehen, was du für dein Projekt wissen musst.

    Also ehrlich gesagt versteh ich überhaupt nicht, was hier vor mir gesagt wird ?(


    Den LEDStripe, den du dir ausgesucht hast ist ein Dimmer. Um deine LEDs mit Strom zu versorgen, brauchst du noch eine KSQ, die durch den Dimmer dann gesteuert wird. Die Verlustleistung rührt also hauptsächlich von der KSQ, die du verwendest.


    Angenommen, die KSQ hat einen Wirkungsgrad von 90% und deine LED wird mit 10W versorgt, verlierst du 1W (10%) zusätzlich für die KSQ. Diese 10% verlierst du in jedem Zustand, also auch im gedimmten Zustand. Bei meinetwegen 50% Helligkeit musst du also zusätzlich zur mittleren LED Leistung ein halbes Watt für die KSQ einplanen.
    Dimmen bedeutet in dem Fall einfach nur, dass die LED schnell aus- und wieder eingeschaltet wird (je dunkler die Dimmeinstellung, desto länger ist die Aus-Zeit). Der Gesamtwirkungsgrad deiner Leuchte bleibt also quasi immer gleich, jedoch fliesst in der Aus-Zeit kein Strom durch die LED und die mittlere Leistung deiner Leuchte verringert sich entsprechend.


    Nun zur LED an sich: Du hast dir eine XM-L T6 ausgesucht. Das ist im Grunde genommen eine super Wahl, da diese LED sehr effizient ist, selbst in hohen Leistungsbereichen (bis 10W). Weshalb hier von "Preis lockt" usw. gesprochen wird, keine Ahnung, eigentlich ist die LED doch recht teuer ?(
    Ob du nun mit der Lichtfarbe unter Wasser einen guten Erfolg erzielen kannst, kann ich dir nicht sagen, da weiss sicher jemand anders mehr. Die Lichtmenge (Lumen) ist auf jeden Fall einiges.


    Achja, nochmal zur Sicherheit: Ja, es wird nichts über Widerstände verbraten. Das regelt die KSQ so gut sie kann. Leider gibt es keine perfekte KSQ, weshalb auch hier relativ kleine Verluste auftreten.

    Da würde ich mich vielleicht mal nach Hausautomationssystemen von Jung, Busch Jaeger, Gira und Konsorten umsehen. Könnte mir vorstellen, dass das deinen Wünschen am ehesten gerecht wird. Ist zwar teuer, aber erfüllt all deine Erwartungen.

    Ja klar, das läuft so. Du kannst entweder einen oder beide Akkupacks in Reihe anschliessen, dann bist du an der Eingangsspannungsgrenze von 18V:
    12*1,5V=18V 1,5V deshalb, weil aufgeladene NiMH Akkus ungefähr diese Spannung aufweisen. Andererseits wäre man so auch auf der sicheren Seite, falls aus irgendeinem Grund mal Batterien eingesetzt werden sollten. Lässt sich also gut mit rechnen ;)


    Wie lang das Ganze dann leuchtet, kannste dir ungefähr ausrechnen:
    7,2V * 4,8Ah = 34,6Wh pro Akkupack. 7x XP-G auf 1A: 7 * 3,4V * 1A = 23,8W -> 34,6Wh / 23,8W * 0,9 = 1,3h Leuchtdauer (0,9: Wirkungsgrad der KSQ).
    Mit einem zweiten Akku dann ungefähr die doppelte Zeit (evtl. kann man dann auch einen etwas höheren Wirkungsgrad einsetzen)...

    Ich würde in dem Fall wohl hergehen und mir die schönste Leuchte aussuchen und dann halt notfalls das 230V Netzteil entfernen und durch eine KSQ ersetzen. Sollte doch an sich bei allen Modellen irgendwie möglich sein, sie zu öffnen.

    Niederspannungsleuchten mit 12V bzw. 24V sollten kein Problem darstellen. Ich find es in dem Fall sowieso auch sinnvoller, da fest verbaute Netzteile sicher eine höhere Ausfallwahrscheinlichkeit haben, als einfach nur eine kleine KSQ für 12V und das Netzteil hängt im Nebenraum...