Beiträge von BerndK

    Dann gehen wir das Thema mal an mit den Worst-Case-Betrachtungen. Erst mal die Fakten:


    1. Bei wolkenlosem Himmel kann die Intensität der Strahlung eine Leistung von etwa 1000 Watt pro Quadratmeter erreichen.

    An einem trüben Tag im Winter kann sie jedoch bis auf 50 Watt pro Quadratmeter oder weniger absinken.


    2. Knapp acht Stunden lang ist der kürzeste Tag des Jahres am 21. Dezember.


    Das bedeutet, dass die Ladezeit für den Akku etwa 8 Std beträgt, während er anschließend 16 Std Leistung an die LEDs abgeben muss.

    Würde man z.B. ein Panel mit 100 Wp nehmen (1Meter x 0,7Meter 9Kg ca. 60€) könnte man 5W * 8Std = 40Wh im Akku speichern.


    Akku wäre kein Problem: 4 Stck 18650 LiIon Akkus z.B können gesamt 40...48Wh speichern (je nach Typ).

    Die Leistungsabgabe für 16 Std könnte etwa über 10 Stck LM301B erfolgen in 5s2p Verschaltung. Ergibt ca. 320Lm = etwa 30W Glühlampe.


    OK, ist jetzt mal eine Betrachtung, die eher wenig mit den Solarleuchten aus dem Baumarkt zu tun hat.

    Rein interessehalber würde ich die weißen LEDs auch gern sehen.

    Denn LED im Klarglasgehäuse können in allen möglichen Farben erstrahlen, wenn sie bestromt werden.

    Wenn Foto reinstellen, dann bestromt sonst bringt das nix.


    Ich bin auch des Ansicht, dass eine gelbe LED die Lösung sein könnte.

    Die Osram Oslon in gelb geht mit 590 nm schon eher in den orangenen Bereich. Nicht so gut.


    Es gibt aber LED mit passenderen gelben Wellenlängen:

    https://www.mouser.de/datasheet/2/348/sml-p1-e-1139198.pdf


    Hier würde ich die Wellenlänge 580 nm (gelb) oder 576 nm (schon leicht ins grüne) favorisieren.

    Am besten ein paar von jeder Sorte bestellen und probieren. Jugend forscht.

    Dann schauen wir uns die beiden Leisten mal näher an. Ich rechne mal mit den als "typ." bezeichneten Werten.


    Leiste 1:

    Hier hat ein Abschnitt 7 LED in Reihe; also 19,6V @107mA. Auf eine LED entfällt somit 107mA

    Es sind 14 Abschnitte parallel geschaltet das ergibt 19,6V @1500mA


    Leiste 2:

    Hier hat ein Abschnitt 14 LED parallel; also 2,8V @1500mA. Auf eine LED entfällt 1500mA/14 = 107mA

    Es sind 7 Abschnitte in Reihe geschaltet das ergibt 19,6V @1500mA


    Betreibt man die beiden Leisten ungekürzt, sind zunächst keine großen Unterschiede erkennbar.


    Richtig, da wäre ja die unterschiedliche Effizienz.

    Das führe ich darauf zurück, dass Leiste 1 eine Breite von 10mm hat und Leiste 2 hat 16mm.

    Leiste 2 hat also 60% mehr Oberfläche und wird daher die Chiptemperatur niedriger halten können.

    Das ergibt dann eine geringere Vf (19,44V statt 19,6V) und auch eine höhere Effizienz.

    Könnte natürlich auch ein anderes Binning dahinterstecken, was ich allerdings weniger vermute.


    Interessant wird es, wenn man die Leisten gekürzt betreiben will; etwa mit einem Abschnitt weniger.


    Leiste 1:

    Es sind nur noch 13 Abschnitte parallel geschaltet, das ergibt 19,6V @ 1391mA.

    Die verwendete Stromquelle muss damit von 1500mA auf 1391mA umgestellt werden. Spannung bleibt gleich.


    Leiste 2:

    Es sind nur noch 6 Abschnitte in Reihe geschaltet das ergibt 16,8V @1500mA

    Die verwendete Stromquelle kann bleiben. Die verringerte Spannung ist idR kein Problem.


    Abschließend noch eine Anmerkung zu den 'typ.' Angaben von LED-TECH.

    Es wird in den technischen Daten für beide Streifen ein Wert von 1500mA als typisch angegeben.

    Wenn man das auf eine einzelne LED des Typs LM301B runterrechnet, sind das 107mA.


    In den Datenblättern von Samsung ist hingegen für den typ. Betrieb folgendes zu entnehmen:

    "Electro-optical Characteristics (IF = 65 mA, Ts = 25℃)"


    Es erschließt sich mir nicht, dass LED-TECH den 1,65fachen Wert des Herstellers als typ. angibt.

    Würde mich mal interessieren, wie das zustande gekommen ist.

    Die Verschaltung kann man sich anhand der Spannungsangabe selbst ermitteln.


    Bei der min. Spannung 8,1V / 2,7V(einzel) ergeben sich 3 LED in Reihe.

    Somit sind 7 davon parallel also ist die Verschaltung 3S7P.


    Und 7P bedeutet 7x 65mA = 455mA als "Characteristic" oder empfohlen vom Hersteller.

    Das wäre für mich 'typisch' und nicht 700mA. Kann man aber anderer Meinung sein.


    Als "Absolute Maximum" gilt dann 7x200mA = 1400mA.

    Das sehe ich eher als theoretisch an bei extremem Kühlaufwand,

    um die Sperrschichttemperatur möglichst auf 25°C zu halten.

    In aktuellen KFZ sind die Steuergeräte in der Lage, defekte Birnen auch im ausgeschalteten Zustand zu erkennen.

    Hierzu werden in kurzen Abständen Spannungsimpulse an die Birnen gesendet.

    Diese reichen nicht aus, um die trägen Birnen zum leuchten zu bringen.

    Wenn hierzu kein Stromimpuls gemessen wird, ist die Birne defekt (oder die Sicherung) und es kann gemeldet werden.


    Dieser Effekt könnte die Lauflichtschaltung mit den 3 Pfeilen stören, so dass nur ein Pfeil leuchtet.

    Wenn der Motor nicht läuft, ist die Impulsprüfung nicht aktiv und und es funzt.


    Ist jetzt nur Spekulation, könnte aber nach der Beschreibung gut sein.

    In der Tat könnte ein Kondensator genügen, um die störenden Prüfimpulse zu unterdrücken.

    Sorry, aber deine Schaltung ist Murks.


    T3 möchte an seiner Basis Strom haben, damit er durchschaltet.

    Der BC548 liefert an die Basis von T3 entweder GND (eingeschaltet) oder nichts (ausgeschaltet).

    Also keinerlei Plus-Potential. In beiden Fällen wird T3 nicht leiten.


    Nun zur Reichweite.

    Bei einem Abstrahlwinkel von 120-140° wird man die halbe Stadt mit dem Signal beglücken,

    aber beim entfernten Empfänger kommt nur ein ultra abgemagertes Signal an. Sehr ineffizient.


    Neben dem IR Laser (sehr teuer) würde ich eine LED-Lösung mit einem Abstrahlwinkel

    von 5° vorschlagen. Bitte mal nach TSTS7100 googeln.


    Hierbei ist eine Bestromung bis 2,5A (max. Rating) für 100µs möglich.

    Ich bin da eher bei Kanwas, vorausgesetzt, das spielt etwas 'Denkmalpflege' mit rein.


    Betrachten wir uns einmal die ANR26650 von A123:
    https://www.batteryspace.com/prod-specs/6610.pdf
    1. Die Spannung von ca. 3,2V zu Beginn entspricht genau der Anfangsspannung von 2 Alkalizellen in Reihe mit 2x 1,6V. Passt.
    2. Die Entladekennlinie verläuft recht flach, so dass zum Entladeende noch fast 3V zur Verfügung stehen.
    3. Die Chemie von LeFePo4 ist unkritisch, selbst bei Kurzschluss oder Überladung gibt es keine Brände.


    Es sei nicht verheimlicht, dass ein spezielles Ladegerät erforderlich ist. Kostet aber nicht die Welt.
    Anmerkung: Ich habe mir diese Zellen bei NKON.NL bestellt. Sind original und zudem preisgünstig.

    Schon mal über eine Heatpipe zur Wärmeableitung nachgedacht? Beispiel:
    https://www.conrad.de/de/heatp…-shp-d6-200gn-189178.html
    Im Innenbereich wird die LED per Koppelelement mit der Heatpipe verbunden.
    Im Außenbereich wird die Heatpipe ebenfalls per Koppelelement mit einem mächtigen Kühlkörper verbunden.


    Ist jetzt mal eine Möglichkeit, allemal besser als die pure Wärmeleitung einer Alustange.
    Ich habe mir mal vor einiger Zeit so ein Ding aus Neugier bestellt.
    Wenn man ein Ende in heißes Wasser taucht, ist die Hitze in Sekundenschnelle am anderen Ende angelangt
    und man muss schnell loslassen, um sich die Finger nicht zu verbrennen. Beeindruckend.

    Nunja, es handelt sich - gemessen am Wert der typischen Vf - um eine Toleranz von +- 5%.
    Das machen alle Hersteller so, eher aus juristischen Gründen.
    Damit auch eine "Montags-Charge" noch sicher innerhalb der Grenzen liegt.


    Die tatsächlichen Toleranzen sind viel geringer und Vf (typ) wird idR erstaunlich gut getroffen.
    Die Erfahrung habe ich zumindest gemacht. Und innerhalb einer Charge sind die Werte so gut wie indentisch.

    Was noch auffällt: Eine LED im Dauerbetrieb sollte nicht mit Grenzwerten (maximum ratings) betrieben werden, für die Oslon-SSL 80 wäre das 1000 mA
    Der Grund:
    - für 1000 mA muss die Temperatur am Solderpad Ts auf 25°C gehalten werden. Das geht nur mit aktiver Kühlung. Viel zu hoher Aufwand
    - Der Wirkungsgrad geht in den Keller. Die Verlustleistung steigt überproportional.
    - Die Lebensdauer sinkt signifikant. Auf Dauer ist auch mit Verfärbungen der Linse zu rechnen.


    Also besser mit den empfohlenen Kennwerten betreiben, das wäre hier 350 mA.
    Hierbei stimmt die Berechnung nicht mehr, da Vf nur noch typisch 2,95V beträgt.
    Und der Wert kann je nach Exemplar nach ober oder unten streuen.
    Und der Wert geht auf jeden Fall bei Erwärmung nach unten, das kann nochmals 0,1V ausmachen
    Und jetzt viel Vergnügen bei der Berechnung mit einem Vorwiderstnd.
    Besser ist da eine Konstantstomquelle, wie Flo bereits bemerkt.
    Die liefert stets konstante 350 mA ohne wenn und aber.

    In der Tat, die Platine macht aus der Netzspannung von 230V per Brückengleichrichter eine pulsierende Gleichspannung mit Spitzenwerten von 325V.


    Diese Spannung wird auf die Reise durch den Lichtschlauch geschickt, so dass die Gefahr von Stromschlägen besteht, wenn der Schlauch an irgendeiner Stelle beschädigt wird.


    Nach meiner Erfahrung ist die Schutzart IP44 nur geeignet, wenn es einen Schutz etwa etwa unter einem Vordach gibt. Wenn der Schlauch völlig im Freien ist, kann leicht Regen eindringen. Denn gemäß der ersten Ziffer ist Schutz nur für Teilchen größer 1mm gegeben. Da ist es ein leichtes für Wasser, dort einzudringen und einen Kurzschluss zu verursachen. Im Freien daher mindestens Schutzart IP65.


    https://www.lampe.de/magazin/w…tzart-bei-aussenleuchten/

    Das könnte dich interessieren:
    https://de.aliexpress.com/item…26bddf0&priceBeautifyAB=0
    Anmerkung:
    - Lieferzeit ca. 2-8 Wochen.
    - Es besteht das Risiko, dass man Schrott erhält. Reklamieren und Rücksenden umständlich bis aussichtslos.
    + Preise z.T. unschlagbar. Hier ein 5m Streifen RGBW IP65 für unter 8 EUR.


    Ich selbst habe schon häufig bei Aliexpress bestellt. Bisher Glück gehabt.
    Z.B. 5m 300LED Streifen WS2812B in IP67 für 18 EUR läuft an Arduino tadellos.

    Hätte ich nicht gedacht, dass du das Teil auf Lochraster überhaupt zum Laufen gebracht hast. :thumbup:
    Schaltregler, die im Bereich 1 Mhz laufen, reagieren extrem kritisch auf schlechtes Layout.


    Hierzu mal ein Auszug aus Wikipedia:
    Auf Leiterplatten kann als Überschlagsrechnung mit einer Induktivität von rund 1,2 nH pro Millimeter Leitungslänge gerechnet werden. Zusammengefasst ergeben diese Induktivitäten die parasitäre Aufbauinduktivität einer elektrischen Schaltung. Die Magnetfelder nahe beieinander liegender Leiterstücke beeinflussen sich durch die magnetische Kopplung gegenseitig. Liegen z. B. Hin- und Rückleitung eines Stromkreises sehr eng beieinander, heben sich deren Magnetfelder gegenseitig teilweise auf usw.


    Hier hilft nur ein ausgefeiltes Layout, am besten das vom Hersteller empfohlene, also das auf Seite 26 vom Datenblatt.
    Es gibt sogar Schaltregler, die laufen erst vernünftig, wenn man ein 4-6 Lagen Layout verwendet.


    Was noch alles reinspielt, auch schon bei einem unkritischen 250 kHz Regler, erfährt man z.B. hier:
    http://www.lothar-miller.de/s9…es/40-Layout-Schaltregler

    Zitat

    Ich habe nun nachgemessen. Mit meinem (vermutlich nicht sehr hochwertigem!) Multimeter messe ich am Ausgang des Akkus immer 12.6 Volt (unter Belastung), egal ob der Akku 100% geladen oder 20% geladen ist.

    Das ist in Ordnung. 12,6V ist nämlich 12V + 5%. Damit werden ggf. Leitungsverluste kompensiert und am Verbraucher kommen noch 'ordentliche' 12,xx V an.


    Zitat

    Wenn ich nun nach der KSQ messe, zeigt mein Messgerät 12.5 Volt an

    Sehr wenig Drop; Das spricht für die KSQ.
    Hier mal kurz zur Arbeitsweise einer StepDown Konstantstromquelle. Die Regelelektronik misst ständig den Ausgangsstrom über einen Messwiderstand.
    Ist der Strom zu niedrig, wird die Ausgangsspannung erhöht, erneut gemessen und dann entschieden, ob die Ausgangsspannung höher oder niedriger geregelt werden muss.
    Das geschieht ununterbrochen, bis eine Ausgangsspannung gefunden ist, bei der der gewünschte Nennstrom (500mA) fließt.


    Wenn nun für 500mA eine Ausgangsspannung von 13,4V da sein müsste, aber die Eingangsspannung nur 12,6V beträgt, muss die KSQ verhungern
    Sie wird dann die Eingangsspannung zum Ausgang 'durchreichen' abzüglich den 0,1V am Messwiderstand. Mehr geht nicht.


    Fazit für diesen Fall:
    - Erhält die KSQ am Eingang eine Spannung von 13,5....36V wird ein Konstantstrom von 500mA generiert.
    - Erhält die KSQ am Eingang eine kleinere Spannung, wird diese abzüglich 0,1V zum Ausgang durchgereicht.

    Es geht noch besser:
    https://www.ebay.de/sch/i.html…ku+18650+9900mah&_sacat=0


    147 Angebote für 18650 LiIon Akkus mit 9900 mAh. Sind wahrscheinlich in echt eher 990 mAh.
    Komisch, mehr als 9900 mAh anzubieten, traut sich keiner. Ist wohl ein Gauner-Agreement :D
    Und richtig, wer deutlich mehr als 3500 mAh angibt, ist ein Angeber :thumbup:


    Hier mal eine Adresse für echte und günstige 18650er Akkus von Markenherstellern:
    https://www.nkon.nl/rechargeable/18650-size.html


    Darauf gekommen bin ich durch einen Thread, wo sich jemand einen 5 kWh LiIon Akkus aus den Zellen baut:
    https://www.photovoltaikforum.…-5kwh-nutzba-t114773.html


    Auf Seite 4 wird dann der Lieferant genannt; nämlich nkon.nl