Beiträge von BerndK

    Nach der Farbangabe hat der Widerstand 11 Kiloohm.

    Der Widerstand beteiligt sich mit 0,27 mA und bleibt kalt.

    Die LED wird mit über 200 mA gequält und wird bald sterben.

    Für grünes Licht ist das menschliche Auge am empfindlichsten. Von da her wird der subjektive Helligkeitseindruck (gleiche Effizienz der LED vorausgesetzt) nicht zwingend geringer sein

    Dazu sage ich mal jein.


    Entscheidend ist, welches Halbleitermaterial zur Herstellung der grünen LED verwendet wurde.


    Betrachten wir uns einmal diese grüne LED als Beispiel:

    https://www.mouser.de/datashee…20Preliminary-1175478.pdf

    Das Halbleitermaterial ist AlInGaP. Angegeben ist vom Hersteller 2mA @Vf=1,8V

    Diese LED wird funktionieren; bei meinen projektierten 1,75V am 8,2Ohm Widerstand ist mit 1,5mA zu rechnen und sie wird damit gut leuchten.


    Eine weitere grüne LED als Beispiel:

    https://www.mouser.de/datashee…1G_2018-03-12-1828356.pdf

    Das Halbleitermaterial ist InGaN. Angegeben ist vom Hersteller 20mA @Vf=3,1V bzw. umgerechnet 2mA @Vf=2,7V

    Diese LED bleibt in unserer Anwendung garantiert dunkel, weil unterhalb 2,5V keinerlei Strom fließt.


    Grüne LED gibt es halt in diversen Halbleitermaterialien und die Vf hat damit eine Bandbreite von 1,8V ..... >3V

    Bei roten LED liegt die Bandbreite von 1,6V ..... >2V und das Leuchten fängt ab etwa 1,5V an.

    :) Ich habe das jetzt mal auf die Folie mit 12V 3W umgerechnet.

    Der Widerstand ist bei Reichelt erhältlich.

    Die LED ist nach wie vor eine rote mit einer Vf von 1,7V bei etwa 5mA und damit gut sichtbar.

    Bei grünen LED ist die Vf um einiges höher und wird damit wahrscheinlich kaum leuchten.

    Das passt doch alles nicht zusammen.


    Das GPCP-60-2100 LED-Netzteil ist kein Treiber für dein 48V 2300mA Netzteil,

    sondern es wird an das Netz 230V (Steckdose) angeschlossen und liefert 2100mA.


    Ein Treiber für dein 48V 2300mA Netzteil wäre z.B. dieses Step-Down Modul (2 Stck erforderlich):

    https://www.ebay.de/itm/DC-DC-…dule-60V-3A-/272450254884

    Wichtig: Eingang höher als 48V (hier 60V) Ausgang CC einstellbar 0,2....3A und Spannungsbereich ca. 20V pro LED-Streifen.


    Ein gutes Netzteil mit CC Ausgang findet sich übrigens hier im Shop:

    https://www.led-tech.de/de/Netzteil-MeanWell-LCM-40

    Damit kannst du deine beiden Streifen in Reihe betreiben und die Stromwahl reicht von 300mA.....1050mA.


    Übrigens: Den Streifen mit mehr als 2A zu betreiben, ist keine so gute Idee.

    Denn die angegebenen 2,8A sind 'absolute maximum rating', bei dem der Streifen extrem heizt

    und stark gekühlt werden muss, am besten mit großem Kühlkörper und Lüfter oder aber Wasserkühlung.

    Der Hitzetod steht immer parat. Effizienz und Lebensdauer gehen beide in den Keller.


    Der vom Hersteller empfohlene Strom für die LM301B ist 65mA, also 910mA für 14 Stck parallel.

    Dabei ist das Verhältnis von Effizienz, Kosten, Kühlbedarf und Lebensdauer besonders ausgewogen.

    Ach herrje. So eine beknackte und irreführende Beschreibung habe ich schon lange nicht mehr gesehen.


    Das fängt an mit den Anschlussbildern.

    Rechts oben die Bilder sind im Vergleich zu unten um 90° gedreht. Darf ja nicht zu einfach sein.

    und was oben noch + und - heißt, nennt sich unten 1 und 2. Sehr kreativ.


    Im Link erfährt man folgendes:

    – Zwei separate stromführende 6 – 12V Leitungen am Montageort. Beachte nur, dass Du für die LED Beleuchtung Gleichstrom benötigst.

    Bei Wechselstrom besteht allerdings die Option, einen Gleichrichter zur Umwandlung in Gleichstrom zu nutzen. Dieser muss lediglich vorgeschaltet werden.


    Soso. Im kopierten Bild ist jedoch von 24V AC/DC die Rede. Und im Bild rechts unten kommt die Versorgung

    direkt von einem Transformator, der bekanntlich AC liefert. Kein Gleichrichter zu sehen. Was soll man nun glauben?


    Als gesichert würde ich ansehen, dass der Taster ein Wechsler ist mit Eingang (C), Schließer (NO) und Öffner (NC).

    Die LED Beleuchtung kommt an + und - bzw. an 1 und 2 (je nach Bild).


    Nehmen wir nun das Bild unten rechts mit 3-Draht Anschluß.

    Das funktioniert, weil die LED Dauerbestromung hat und der Taster nur Spannung an die Klingel leitet, wenn gedrückt.


    Das Bild links unten mit 2-Draht Anschluss wird mit einem elektronischen Gong nicht funktionieren.

    Es sind nämlich Taster und LED parallel geschaltet. Der Strom durch die LED lässt den Gong bereits ansprechen.


    Früher mal mit einer echten Klingel mit Unterbrecherkontakt (Wagnerscher Hammer) ging das.

    Da hat der Strom durch LED bzw. Glühlampe greade so nicht ausgereicht, um die Klingel zum Läuten zu bringen.

    Beim Druck auf den Taster bekam die Klingel volle Spannung und konnte läuten.

    Ich bin auch bei der Idee von Crossart.


    Nehmen wir mal eine rote LED mit bekannter Vf Kennlinie (Fig 4):

    https://asset.re-in.de/add/160…-200-mcd-32-50mA-1.8V.pdf


    Eine LED Bestromung von 5mA ergibt hier eine Vf von 1,7V. Das ist dann schon sehr deutlich visuell erkennbar.

    Nun brauchen wir einen Vorwiderstand zur Heizfolie, an dem 1,7V abfällt und an dem parallel die LED als Indikator angeschlossen ist.


    Nun, die Heizfolie erhält nicht mehr 12V sondern 1,7V weniger also 10,3V. der Strom ist nur noch 0,143A entsprechend 1,47W statt 2W.

    Hoffen wir, dass das in Ordnung geht in Sinne einer einfachen Lösung.


    Der Vorwiderstand errechnet sich zu 1,7V / 0,143A = 11,88 Ohm also 12 Ohm. Belastung ist 0,24W. Also 1-2W nehmen, damit er nicht zu warm wird.

    Bei der Betrachtung habe ich den LED-Strom von 5mA gegenüber den 143mA im Vorwiderstand vernachlässigt.

    Dann gehen wir das Thema mal an mit den Worst-Case-Betrachtungen. Erst mal die Fakten:


    1. Bei wolkenlosem Himmel kann die Intensität der Strahlung eine Leistung von etwa 1000 Watt pro Quadratmeter erreichen.

    An einem trüben Tag im Winter kann sie jedoch bis auf 50 Watt pro Quadratmeter oder weniger absinken.


    2. Knapp acht Stunden lang ist der kürzeste Tag des Jahres am 21. Dezember.


    Das bedeutet, dass die Ladezeit für den Akku etwa 8 Std beträgt, während er anschließend 16 Std Leistung an die LEDs abgeben muss.

    Würde man z.B. ein Panel mit 100 Wp nehmen (1Meter x 0,7Meter 9Kg ca. 60€) könnte man 5W * 8Std = 40Wh im Akku speichern.


    Akku wäre kein Problem: 4 Stck 18650 LiIon Akkus z.B können gesamt 40...48Wh speichern (je nach Typ).

    Die Leistungsabgabe für 16 Std könnte etwa über 10 Stck LM301B erfolgen in 5s2p Verschaltung. Ergibt ca. 320Lm = etwa 30W Glühlampe.


    OK, ist jetzt mal eine Betrachtung, die eher wenig mit den Solarleuchten aus dem Baumarkt zu tun hat.

    Rein interessehalber würde ich die weißen LEDs auch gern sehen.

    Denn LED im Klarglasgehäuse können in allen möglichen Farben erstrahlen, wenn sie bestromt werden.

    Wenn Foto reinstellen, dann bestromt sonst bringt das nix.


    Ich bin auch des Ansicht, dass eine gelbe LED die Lösung sein könnte.

    Die Osram Oslon in gelb geht mit 590 nm schon eher in den orangenen Bereich. Nicht so gut.


    Es gibt aber LED mit passenderen gelben Wellenlängen:

    https://www.mouser.de/datasheet/2/348/sml-p1-e-1139198.pdf


    Hier würde ich die Wellenlänge 580 nm (gelb) oder 576 nm (schon leicht ins grüne) favorisieren.

    Am besten ein paar von jeder Sorte bestellen und probieren. Jugend forscht.

    Dann schauen wir uns die beiden Leisten mal näher an. Ich rechne mal mit den als "typ." bezeichneten Werten.


    Leiste 1:

    Hier hat ein Abschnitt 7 LED in Reihe; also 19,6V @107mA. Auf eine LED entfällt somit 107mA

    Es sind 14 Abschnitte parallel geschaltet das ergibt 19,6V @1500mA


    Leiste 2:

    Hier hat ein Abschnitt 14 LED parallel; also 2,8V @1500mA. Auf eine LED entfällt 1500mA/14 = 107mA

    Es sind 7 Abschnitte in Reihe geschaltet das ergibt 19,6V @1500mA


    Betreibt man die beiden Leisten ungekürzt, sind zunächst keine großen Unterschiede erkennbar.


    Richtig, da wäre ja die unterschiedliche Effizienz.

    Das führe ich darauf zurück, dass Leiste 1 eine Breite von 10mm hat und Leiste 2 hat 16mm.

    Leiste 2 hat also 60% mehr Oberfläche und wird daher die Chiptemperatur niedriger halten können.

    Das ergibt dann eine geringere Vf (19,44V statt 19,6V) und auch eine höhere Effizienz.

    Könnte natürlich auch ein anderes Binning dahinterstecken, was ich allerdings weniger vermute.


    Interessant wird es, wenn man die Leisten gekürzt betreiben will; etwa mit einem Abschnitt weniger.


    Leiste 1:

    Es sind nur noch 13 Abschnitte parallel geschaltet, das ergibt 19,6V @ 1391mA.

    Die verwendete Stromquelle muss damit von 1500mA auf 1391mA umgestellt werden. Spannung bleibt gleich.


    Leiste 2:

    Es sind nur noch 6 Abschnitte in Reihe geschaltet das ergibt 16,8V @1500mA

    Die verwendete Stromquelle kann bleiben. Die verringerte Spannung ist idR kein Problem.


    Abschließend noch eine Anmerkung zu den 'typ.' Angaben von LED-TECH.

    Es wird in den technischen Daten für beide Streifen ein Wert von 1500mA als typisch angegeben.

    Wenn man das auf eine einzelne LED des Typs LM301B runterrechnet, sind das 107mA.


    In den Datenblättern von Samsung ist hingegen für den typ. Betrieb folgendes zu entnehmen:

    "Electro-optical Characteristics (IF = 65 mA, Ts = 25℃)"


    Es erschließt sich mir nicht, dass LED-TECH den 1,65fachen Wert des Herstellers als typ. angibt.

    Würde mich mal interessieren, wie das zustande gekommen ist.

    Die Verschaltung kann man sich anhand der Spannungsangabe selbst ermitteln.


    Bei der min. Spannung 8,1V / 2,7V(einzel) ergeben sich 3 LED in Reihe.

    Somit sind 7 davon parallel also ist die Verschaltung 3S7P.


    Und 7P bedeutet 7x 65mA = 455mA als "Characteristic" oder empfohlen vom Hersteller.

    Das wäre für mich 'typisch' und nicht 700mA. Kann man aber anderer Meinung sein.


    Als "Absolute Maximum" gilt dann 7x200mA = 1400mA.

    Das sehe ich eher als theoretisch an bei extremem Kühlaufwand,

    um die Sperrschichttemperatur möglichst auf 25°C zu halten.

    In aktuellen KFZ sind die Steuergeräte in der Lage, defekte Birnen auch im ausgeschalteten Zustand zu erkennen.

    Hierzu werden in kurzen Abständen Spannungsimpulse an die Birnen gesendet.

    Diese reichen nicht aus, um die trägen Birnen zum leuchten zu bringen.

    Wenn hierzu kein Stromimpuls gemessen wird, ist die Birne defekt (oder die Sicherung) und es kann gemeldet werden.


    Dieser Effekt könnte die Lauflichtschaltung mit den 3 Pfeilen stören, so dass nur ein Pfeil leuchtet.

    Wenn der Motor nicht läuft, ist die Impulsprüfung nicht aktiv und und es funzt.


    Ist jetzt nur Spekulation, könnte aber nach der Beschreibung gut sein.

    In der Tat könnte ein Kondensator genügen, um die störenden Prüfimpulse zu unterdrücken.

    Sorry, aber deine Schaltung ist Murks.


    T3 möchte an seiner Basis Strom haben, damit er durchschaltet.

    Der BC548 liefert an die Basis von T3 entweder GND (eingeschaltet) oder nichts (ausgeschaltet).

    Also keinerlei Plus-Potential. In beiden Fällen wird T3 nicht leiten.


    Nun zur Reichweite.

    Bei einem Abstrahlwinkel von 120-140° wird man die halbe Stadt mit dem Signal beglücken,

    aber beim entfernten Empfänger kommt nur ein ultra abgemagertes Signal an. Sehr ineffizient.


    Neben dem IR Laser (sehr teuer) würde ich eine LED-Lösung mit einem Abstrahlwinkel

    von 5° vorschlagen. Bitte mal nach TSTS7100 googeln.


    Hierbei ist eine Bestromung bis 2,5A (max. Rating) für 100µs möglich.

    Ich bin da eher bei Kanwas, vorausgesetzt, das spielt etwas 'Denkmalpflege' mit rein.


    Betrachten wir uns einmal die ANR26650 von A123:
    https://www.batteryspace.com/prod-specs/6610.pdf
    1. Die Spannung von ca. 3,2V zu Beginn entspricht genau der Anfangsspannung von 2 Alkalizellen in Reihe mit 2x 1,6V. Passt.
    2. Die Entladekennlinie verläuft recht flach, so dass zum Entladeende noch fast 3V zur Verfügung stehen.
    3. Die Chemie von LeFePo4 ist unkritisch, selbst bei Kurzschluss oder Überladung gibt es keine Brände.


    Es sei nicht verheimlicht, dass ein spezielles Ladegerät erforderlich ist. Kostet aber nicht die Welt.
    Anmerkung: Ich habe mir diese Zellen bei NKON.NL bestellt. Sind original und zudem preisgünstig.

    Schon mal über eine Heatpipe zur Wärmeableitung nachgedacht? Beispiel:
    https://www.conrad.de/de/heatp…-shp-d6-200gn-189178.html
    Im Innenbereich wird die LED per Koppelelement mit der Heatpipe verbunden.
    Im Außenbereich wird die Heatpipe ebenfalls per Koppelelement mit einem mächtigen Kühlkörper verbunden.


    Ist jetzt mal eine Möglichkeit, allemal besser als die pure Wärmeleitung einer Alustange.
    Ich habe mir mal vor einiger Zeit so ein Ding aus Neugier bestellt.
    Wenn man ein Ende in heißes Wasser taucht, ist die Hitze in Sekundenschnelle am anderen Ende angelangt
    und man muss schnell loslassen, um sich die Finger nicht zu verbrennen. Beeindruckend.

    Nunja, es handelt sich - gemessen am Wert der typischen Vf - um eine Toleranz von +- 5%.
    Das machen alle Hersteller so, eher aus juristischen Gründen.
    Damit auch eine "Montags-Charge" noch sicher innerhalb der Grenzen liegt.


    Die tatsächlichen Toleranzen sind viel geringer und Vf (typ) wird idR erstaunlich gut getroffen.
    Die Erfahrung habe ich zumindest gemacht. Und innerhalb einer Charge sind die Werte so gut wie indentisch.

    Was noch auffällt: Eine LED im Dauerbetrieb sollte nicht mit Grenzwerten (maximum ratings) betrieben werden, für die Oslon-SSL 80 wäre das 1000 mA
    Der Grund:
    - für 1000 mA muss die Temperatur am Solderpad Ts auf 25°C gehalten werden. Das geht nur mit aktiver Kühlung. Viel zu hoher Aufwand
    - Der Wirkungsgrad geht in den Keller. Die Verlustleistung steigt überproportional.
    - Die Lebensdauer sinkt signifikant. Auf Dauer ist auch mit Verfärbungen der Linse zu rechnen.


    Also besser mit den empfohlenen Kennwerten betreiben, das wäre hier 350 mA.
    Hierbei stimmt die Berechnung nicht mehr, da Vf nur noch typisch 2,95V beträgt.
    Und der Wert kann je nach Exemplar nach ober oder unten streuen.
    Und der Wert geht auf jeden Fall bei Erwärmung nach unten, das kann nochmals 0,1V ausmachen
    Und jetzt viel Vergnügen bei der Berechnung mit einem Vorwiderstnd.
    Besser ist da eine Konstantstomquelle, wie Flo bereits bemerkt.
    Die liefert stets konstante 350 mA ohne wenn und aber.