Beiträge von BerndK

    Hier mal ein paar Ideen, wenn bei minimaler Lichtaustrittsfläche maximaler Lumen Output zustande kommen soll und Geld weniger relevant ist

    Die CBT140 von Luminus ist dafür bestens geeignet:

    https://www.digikey.de/product…ge=1&stock=1&pageSize=500


    Die Lichtaustrittsfläche ist mit 14mm² angegeben, das ist ein Durchmesser von nur 4,22mm.

    Wenn man fast ans Limit geht, kann man die mit 27A @3,7V befeuern entsprechend 100Watt. Ok, die Ausbeute in Lm/W ist hierbei nicht besonders.


    Treiber ist das erste Problem. Hier würde ich ein Netzteil mit 5V 150W nehmen und eine lineare KSQ nachschalten. Eigenbau.

    Die Effizienz ist mit ca. 74% nicht gut aber auch nicht so schlecht. Dimmbar wäre auch kein Problem. Ideen wären vorhanden.


    Kühlung ist das zweite Problem. Hier hilft nicht kleckern sondern klotzen. Diesem Aggregat würde ich es zutrauen:

    https://geizhals.de/be-quiet-p…black-bk007-a2279768.html


    Also die CBT140 auf eine dicke passende Kupferplatte schrauben und diese dann auf dem Kühlaggregat montieren.

    All das bitte als Idee auffassen, wenn Platz und Geld genügend vorhanden ist.

    Gemäß Hersteller des Self SLD geht das mit einem Phasenabschnitts- oder Phasenanschnittsdimmer.

    Der ist dann in der Netzzuleitung zum Dimmer zu platzieren; also Lichtschalter raus und Dimmer rein.

    Dimmbereich: 10 % - 100 %, der minimale Dimmanteil wird vom Phasenwinkel des Dimmers beeinflusst

    Würde ich so nicht machen, obwohl LED-Tech schreibt:

    "Unsere Streifenplatinen sind in Abhängigkeit von der Umgebung sogar bei 1000mA ohne zusätzliche Kühlung zu betreiben."


    Der Grund:

    Im Datenblatt der LM301B sind die "Electro-optical Characteristics (IF = 65 mA, Ts = 25℃)" angegeben.

    Es handelt sich hierbei um eine Empfehlung, bei der das Verhältnis Preis/Leistung/Lebensdauer ausgewogen ist.

    Bei 1050mA würde jede LED mit 150mA bestromt (7p) und das ist Faktor 2,3 über 65mA und nicht weit vom absolute Maximum entfernt.


    Mein Vorschlag:

    6 Module in Reihe mit dem Self SLD40-700IL-ES

    Hierbei wird eine LM301B mit 100mA betrieben entsprechend Faktor 1,5 über 65mA und damit nur moderat überbestromt.

    Der Spannungsbedarf der Module als 6s liegt bei rd. 50V und damit im Regelbereich des SLD40-700IL-ES mit 30-55V

    Außerdem ist der Lumenoutput sogar etwas höher als als dein Plan. Der Gesamtpreis allerdings etwas höher.

    Eine Möglichkeit käme evtl. infrage.

    Setzt aber einen versierten Bastler voraus, der sich mit der Netzspannung 230V auskennt.


    1. Die Platine wird ohne Zeitschaltuhr ständig über 5V USB angeschlossen. Kein Programmwechsel.

    2. Der Netzstecker (Ausgang der Zeitschaltuhr) wird an die Spule eines 230V Relais angeschlossen.

    Beispiel: https://www.reichelt.de/printr….html?&trstct=pos_4&nbc=1

    3. Der Schaltkontakt des Relais schaltet den Ausgang der Platine LE1 zur Lichterkette durch.

    Einfachste Bastellösung:

    USB Kabel mit offenem Kabelende nehmen und die 5V über einen 39 Ohm Widerstand an den BNC Stecker anschließen.

    Die Ladung erfolgt dann anfänglich mit ca. 35mA und zum Ladeende hin ca. 20mA.

    Nach 12-14 Std sind die 3 NiMh Akkus voll. Sollten dann minimal warm werden. Zeitschaltuhr wäre sinnvoll.


    Profilösung:

    Ladegerät mit Delta-Peak Verfahren. Das erkennt am minimalen Rückgang der Spannung

    am Ladeende den Vollzustand und schaltet dann ab.

    Problem: Die meisten Ladegeräte sind für 4-Zeller und mehr ausgelegt und laden mit Strömen >= 0,25A.

    Das ist viel zuviel für die kleinen NiMh. Ggf. Datenblatt zu Rate ziehen, wenn vorhanden.

    Das mit dem Stromschlag verschieben wir erstmal ;)


    Geholfen hätte allerdings ein Link, nachdem du Lumivision genannt hast:

    https://www.leuchthalsband.de/…band-mit-blauen-led-blau/

    Denn ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Jetzt ist mir ungefähr klar, worum es geht.


    Die benutzen offensichlich 3 Stck NiMh Akkus der Größe LR1 in Reihe geschaltet.

    Das ergibt 3 x 1,2V also 3,6V Nennspannung. Das passt zu den 3V der LEDs.

    Diese sind dann alle parallel geschaltet, allerdings jede einzelne mit vermutlich 100 Ohm als Vorwiderstand.


    Mein Tipp für dich: Belasse es bei deiner Parallelschaltung (läuft ja)

    und benutze einen gemeinsamen Vorwiderstand von 22 Ohm (oder höher, wenn es zu hell ist)


    Das Ladegerät muss einen konstanten Strom von 50mA liefern (bei 500mAh Kapazität)

    bei einer Spannung von etwa max. 4,5V. Abschaltung per Zeitschaltuhr nach 14-16 Std

    Ladung nach dem Delta-Peak Verfahren wäre natürlich genauer. Geht aber auch so.



    Nun zu den CR2 Akkus.

    Das sind ja LiFePo4 Zellen mit 3,2V Nennspannung und idR 200mAh Kapazität.

    Die darf man natürlich nicht in Reihe schalten, weil das 3 X 3,2V = 9,6V ergeben würde.

    Parallelschaltung ist möglich, damit bleibt die Spannung bei 3,2V und die Kapazität wird verdreifacht.

    Der gemeinsame Vorwiderstand in deiner Schaltung ist dann 10 Ohm (oder höher, wenn es zu hell ist)


    Das passende LiFePo4 Ladegerät erkennt dann einen Akku mit 3,2V und 600mAh und wird den so laden.

    Natürlich nach dem CCCV Verfahren mit Ladeendspannung von 3,6V. Mehr darf nicht.

    Laß jetzt mal die Parallelschaltung, so wie sie ist. Reihenschaltung würde die 5fache Spannung erfordern.

    Die 5 LEDs haben wohl geringe Toleranzen, so dass sie in deinem Fall gleichmäßig leuchten. Das passt dann.


    Mein Vorschlag:

    Zur Versorgung einen einzelnen LiFePo4 Akku nehmen und da von Plus aus den Widerstand nach LED Plus.

    LED Minus zurück zum Akku Minus. Ist ein Schalter vorgesehen? Sonst den Akku aus dem Halter nehmen.


    Adresse für passende Akkus:

    https://www.akkuteile.de/lifepo-akkus

    Such dir je nach gewünschter Größe einen Akku als LiFePo4 aus.

    Übrigens: 14500 entspricht der Größe AA bei Batterien.

    Dazu ggf. passende Schale (Halter) und LiFePo4 Ladegerät.


    Beschaffe dir mal ein paar Widerstände zum Probieren, welcher passt.

    10-22-47-100-220-470 Ohm und nimm den, der die passende Leuchtstärke bringt.

    Ja, mit der Beschreibung kann man etwas anfangen.


    Die Idee mit den 5 Superflux, durchgedrückt in der Flachbandleitung ist schon mal nicht schlecht.

    Ok, die sind dadurch parallel geschaltet. Weniger optimal.


    Wenn sie denn gleichmäßig leuchten, wie beschrieben, haben wir es mit sehr geringen Exemplarstreuungen zu tun.

    Außerdem ist bei den geringen Strömen nicht mit einem 'thermal runout' zu rechnen. Lassen wir das mal so gelten.


    Ja, warum kann man die mit 3V CR2 oder 2x LR1 oder 2x AAA oder 2x AA ohne Vorwiderstand betreiben?

    Ganz einfach, bei all diesen Zellen handelt es sich um Alkaline basierte Zellen. Da ist der Vorwiderstand schon 'eingebaut'.

    Diese Zellen selbst haben einen relativ hohen Innenwiderstand, so dass die Spannung nachgibt und der Strom reduziert wird.


    Ganz anders bei Akkus. Gerade Lithium basierte Akkus haben einen sehr geringen Innenwiderstand.

    Wenn da keine Begrenzung durch einen Widerstand erfolgt, fließen durchaus Ströme im 2stelligen Ampere Bereich.


    Zum Conrad CR2 Akku Li-Ion, 3 Volt 250mAh:

    Es handelt sich in Wirklichkeit um einen LiFePo4 Akku mit einer Nennspannung von 3,2V.

    Aus Marketinggründen wird das auf 3V 'abgerundet' damit weniger informierte Anwender nicht ins Stutzen kommen.


    Wenn du den einsetzen möchtest, mindestens einen Vorwiderstand von 10 Ohm oder höher verwenden.

    Denn vollgeladen hat der 3,6V und wird die LEDs sonst mit hoher Wahrscheinlichkeit durchbrennen lassen.

    Noch wichtig: Ein Ladegerät für LiFe Akkus mit max, 3,6V Ladeendspannung verwenden.

    Die normalen Ladegeräte für Li-Ion haben nämlich 4,2V und würden dem LiFe den Garaus machen.

    Da kann ich dich beruhigen.

    Bei der Angabe 50 oder 75 Ohm für den BNC Stecker handelt es sich nicht um den Gleichstromwiderstand,

    sondern um den so genannten Wellenwiderstand. Der spielt dann eine Rolle, wenn man hochfrequente Signale

    im Gigahertz-Bereich überträgt. Hierfür muss das angeschlossene Koax-Kabel den selben Wellenwiderstand

    haben, da sonst Leitungsreflexionen entstehen können und die Signale weniger beim Empfänger landen,

    sondern vielfach zurück zum Sender reflektiert werden und damit Interferenz-Störungen verursachen.

    Der Gleichstromwiderstand hingegen ist Null (bzw. 0,00x Milliohm) so wie bei jedem anderen Stecker auch.


    Bei den LEDs scheint es an Grundlagenwissen zu mangeln. Diese werden nicht über die Spannung betrieben,

    sondern über den Strom, denn es handelt sich ja um eine Diode mit einer exponentiellen Kennlinie.

    Nehmen wir mal eine weiße LED. Von 0-2,5V fließt überhaupt kein Strom, allenfalls im Mikroamperebereich.

    Ein Volt mehr und das Teil ist durchgebrannt. Daher mindestens einen Vorwiderstand verwenden.

    Und bei Parallelschaltung erhält jede LED einen Vorwiderstand. (Gilt nicht bei Clustern mit selektierten LED).


    Außerdem kenne ich keine Akkus mit 3V. NiMh hat 1,2V; LiFePO4 hat 3,2V; Li-Ion hat 3,6V Nennspannung.

    Mir ging es darum, das der Widerstand 5,6Volt verbrät. Dies macht er ja auch wenn die Batterie nur 12Volt ausgibt oder?

    Würde bedeuten ich hätte in dem Moment nur 1,6V je LED. Somit würden Sie, wenn überhaupt, dann nur schwach leuchten.

    Nein, eine LED ist eine Diode mit einer entsprechenden steilen Kennlinie:

    https://images.gutefrage.net/m…0_big.png?v=1488967167000


    Bis 1,5V fließt bei der roten LED kein Strom, auch nicht der geringste. Ein Volt mehr und sie ist durchgebrannt.

    Ohne Kennlinie tippe ich mal, dass bei reduzierter Spannung = reduziertem Strom die Vf von 2,2V auf 2,1V runtergeht.

    4 x 2,1V ergibt 8,4V und die Differenz zu 12V ist nur noch 3,6V am Widerstand. Der Strom ist somit 3,6V / 56 Ohm = 64mA.

    64mA statt 100mA wird man sehen, dürfte aber ähnlich einer Glühlampe sein. Why not.

    Ok, mit einer Konstantstromquelle bleibt die Helligkeit immer konstant. Kostet aber entsprechend.


    Noch etwas: Niemals eine LED ohne Vorwiderstand oder Konstantstromquelle betreiben.

    Was für 12V passt, würde an 14,4V sofort durchbrennen - siehe Kennlinie.

    Dazu kommt noch der "thermal runaway". Denn wird die LED warm, verringert sich der interne Widerstand,

    sie zieht mehr Strom, wird noch wärmer, usw. usw.

    Das ist richtig, wenn wir von 14,4V beim KFZ im Fahrbetrieb ausgehen.

    Ein Vorwiderstand von 56 Ohm verbrät dann 14,4V - 8,8V = 5,6V.

    Die Leistung am Widerstand wäre dann 0,56W. Also besser 1-2W nehmen.

    Sicher? Nein überhaupt nicht. Habe nur die Beschreibung von Ebay. Lt. diesem sollen Sie einen Abstrahlwinkel von 200° und 150mA mit einem Durchmesser von 8mm haben. Allerdings auch zwischen 70.000 - 80.000mcd. Zum Messen hatte ich keine Möglichkeit bzw. Sie waren zu schnell durch.

    Das wundert mich nicht. Mit der vermutlich echten Angabe von 20-30mA würde der Verkäufer nur wenig Interessenten finden.

    Es ist bei ebay üblich, mit den Leistungsangaben kräftig zu übertreiben. Wer am meisten übertreibt, macht die besten Geschäfte.


    Diese These lässt sich leicht überprüfen, indem man sich im hiesigen Shop die Stromangaben der 5...8mm LEDs anschaut.

    Diese liegen durchweg bei 20mA oder etwas darüber für einen gesunden Dauerbetrieb. Ansonsten stirbt die LED den Wärmetod.

    Es ist leider Physik, dass durch eine gegebene Oberfläche nur eine entsprechende Wärmemenge abgeführt werden kann.


    Betrachten wir uns mal die genannte Power-LED mit 0,5W. Der typische Betriebswert ist mit 100mA @ 2,2V angegeben. Das sind 0,22W.

    Also weit entfernt von 0,5W. Für 0,5W müsste man die LED nämlich mit 180mA bestromen bei etwa 2,8V Vf und das würde ihr nicht gut tun.


    Jetzt kommt aber bei diesen Power-LED eine Besonderheit ins Spiel: Das verstärkte Leadframe. Hierbei wird die Verlustwärme zu einem

    großen Teil über die Anschlussbeine abgeführt. Also: entweder viel Kupferfläche drum herum oder Verbindung zu einem Kühlkörper.


    Ich würde diese Power-LED als geeignet ansehen, auch wegen dem Abstrahlwinkel von 80°. Eine Bestromung von 100mA sollte passen.

    Denn beim Blinkbetrieb ist der Durchschnittsstrom 50mA und es sind keinerlei thermischen Probleme zu erwarten.


    Nunja, ich hätte hier 4 von diesen LED mit einem Vorwiderstand von 56 Ohm an 12V betrieben und davon entsprechend viele gruppiert.

    Entsprechend viele KSQ geht natürlich auch. Ist nur die Frage, ob das optisch einen Unterschied macht. Glaube ich nicht.

    Nach der Farbangabe hat der Widerstand 11 Kiloohm.

    Der Widerstand beteiligt sich mit 0,27 mA und bleibt kalt.

    Die LED wird mit über 200 mA gequält und wird bald sterben.