Beiträge von dottoreD

    Was passt dir an der Aussage nicht, daß PWM-gedimmte LEDs einen schlechteren Wirkungsgrad besitzen als analog gedimmte?


    Warum denn nicht gleich so. Oben sagtest du ja noch, der Wirkungsgrad ändert sich beim Dimmen nicht:


    Ja: Bei analoger Dimmung steigt der Wirkungsgrad mit fallendem Strom, dafür ändert sich geringfügig (sehr geringfügig) der Farbort. Der bleibt bei PWM-Dimmung stabil, stabil bleibt da allerdings auch der Wirkungsgrad.



    Kann man denn abschätzen, welcher der beiden Einflüsse überwiegt?

    Würde ich bei weiß und anderen Kunstfarben, die über Wandlerphospore generiert werden, verstehen. Stichwort Nachleuchtzeit. Bei LEDs, die die gewünschte Wellenlänge direkt im Halbleiter erzeugen, verwundert mich das.
    Oder misst du hier die Reaktionszeit der Photodiode? ;)


    Wenn ich das heute nochmal machen würde, hätte ich sicher auch Daten für die Reaktionszeit der Photodiode. Damals: Nein. Aber ich ging davon aus, dass diese bei einer BPW34B nicht der bestimmende Faktor ist.
    Der Verlauf war vergleichbar zur Ladekurve (Strom/Spannung) eines Kondensators, und hat sich auf einen stabilen Wert eingepegelt. Visuell war der Unterschied nicht erkennbar, messtechnisch schon. Änderung der Emission war kleiner 1 bis max. 5% (abhängig von der Wellenlänge), stabil von <10s bis 10min.
    "Aus" war für mich uninteressant, aber das Signal entsprach dem Rechteck. Kein Nachleuchten.


    Ja, gibt es, ein Blick in ein x-beliebiges Datenblatt würde dir das bestätigen. Beispielhaft habe ich früher im Forum schon mal eins gezeigt.


    OK, ich entnehme der Antwort, dass du KEINE belastbare Daten dafür hast, sondern das deine Meinung ist. Ich hatte das ja explizit auf die Dimmung per PWM bezogen. X-beliebige Datenblätter enthalten meist I/lm und I/U Diagramme oder Tabellen, Wirkungsgrade ausrechnen kann ich selber. Da braucht es kein Tool dazu.


    Was weder da noch dort steht, ist, ob der Strom analog oder digital (per PWM) oder irgendwas dazwischen wie schlecht geglätteter Ausgang eines x-beliebigen Netzteils aufgegeben wird. Und genau darauf bezog sich ja die Frage.


    Der Wirkungsgrad hängt vom Strom ab - bei einer Dimmung mit PWM verändert sich der Strom nicht, der wird ja "nur" gepulst. Daher passt die Aussage schon.


    Man darf LEDs nicht als ideales Bauelement ansehen. Bei 1Hz Pulsen würde ich der Aussage noch zustimmen, aber da das ja keiner macht, sondern eher 200-1000Hz typisch sind, kann man das nicht mehr ausschließlich statisch betrachten.


    Theoretisch müßte der Wirkungsgrad bei PWM Dimmung, je weiter runtergedimmt wird, ebenfalls besser werden. Zwar nicht ganz so gut, wie bei äquivalenter Verringerung des Stromes, aber er müßte besser werden.
    Als Grund dafür sehe ich die geringere thermische Belastung der LED durch die Auskühlphasen und die integrierende Wirkung (durch die Masse) über die Zeit.
    Nicht ganz so gut, wie bei der Verringerung das Stromes deswegen, weil die Flusspannung bei höherem Strom größer ist.


    So in etwa sehe ich das auch. Aber deshalb die Frage nach DATEN deinerseits.


    Aus eigener Erfahrung (Daten!) weiß ich, daß blaue oder grüne LEDs beim pulsen mit Rechtecken (PWM) kein sauberes Rechteck als Helligkeitssignal abgeben, und sich auch deren Wellenlängenmaximum (leicht) verschiebt. Ich vermutete damals (~Jahr 2000) durch thermische Effekte / Erwärmung des Chips.

    Mit was für einer Spannung versorgst du denn die KSQ? Lineare KSQ spielen ihre Vorteile dann aus,wenn die Versorgungsspannung nur wenig über der LED-Spannung liegt. Da deine KSQW ziemlich warm wird, tippe ich aber mal auf eine höhere Spannung.


    Ansonsten bzw in dem Fall ist eine getaktete KSQ besser geeignet, wie die Meanwell LDB-350L.


    Habe mal einen Treiber aufgemacht. Der ist vom Typ QH-LD2-1X3. Darin sind echt wenig Bauteile. 2 Elkos, ein kleiner Trafo, ein Gleichrichter, Typ MBLS6S, einige KerKos, 3 Widerstände 1,91Ohm, 103 (=10k?), 105 (=1M?) und eine Diode SS16 sowie ein IC QH2213Hp


    Das ist normal, viel ist nie drin bei denen. Ein Widerstand müsste aber vom Formfaktor etwas größer sein, weil mehr Leistung. Der ist es dann meistens, wahrscheinlich in deinem Fall der mit 1,91Ohm.



    Hat jemand ein Datenblatt des QH2213, leider bin ich hier nicht fündig geworden.


    Sonst steht nix drauf?


    Alleine durch den Zinn, verschlechtert sich drastisch der Übergangswiderstand, was bei, im Falle eines Kurzschluss, oder höhere Stromaufnahme kritisch werden kann!


    Eigentlich ist das nicht das Problem. Wenn verzinnte Litze in einer Lüsterklemme oder in so einem Schraubblock eingeschraubt wird, kann sich die Verbindung im Laufe der Zeit lockern, da da Zinn weich ist und damit "zurückweicht". Bei Klemmverbindungen (Wago) sollte das eigentlich nicht das Problem sein, machen würde ich es dennoch nicht.

    Mit Holz aber eher schlecht :D


    Klar, so einfach nicht. Aber PP-Gehäuse auf der Rückseite oder Seitenwand mit PP-Platte / PP-Band / PP-Winkel verschweißen und das dann mit Schrauben montieren.


    Wenn kleben, denke ich mal, ist es wichtig auf der Seitenwand und nicht Rückwand zu kleben. Da zieht es einfach deutlich weniger ab.

    Schluck, ein Aquarium. Sorry PEGarium :D


    Alternativ wäre noch ein dünnflüssiges PDMS (Siloxan) möglich. Leitet definitiv nicht, und ist nicht hygroskopisch. Ist vermulich aber teurer.


    Soll zwischen Flussigkeitsoberfläche und Deckel ein Luftspalt bleiben? Oder wie hast du gedacht, das blasenlos zu bekommen?


    Ich versuche es mal mit Uhu Allplast - ist ja nicht teuer und es verspricht, "alle handelsüblichen Kunststoffe mit Ausnahme von Styropor®, PE, PP." zu kleben.


    Und aus was ist die Leiste? HD-PE?


    Ich würde da wohl nichts nehmen ohne Schraube, ob russisch oder wie auch immer. Nur Rückseite kleben fällt fast sicher wieder ab - wenn nicht gleich dann in einem Jahr.
    Und doch, es gibt Kleber die das können, bloß genau den zu finden ist nicht ohne. Bei PVC zB Tangit.