Beiträge von Fasti

    Hallo,


    das Problem bei Trafos ist, dass die Spannung unbelastet immer höher ist als die bei Nominallast angegebene Spannung. Solange du mit der Spannung unterhalb der für die LEDs möglichen Spannung bist, wirst du keine Probleme haben. Am einfachsten ist es alle Spots abzuklemmen und die Leerlaufspannung messen. Bist du noch unter der für die LEDs spezifizierten AC-Spannung spricht nichts gegen einen Einsatz des Trafos.


    Grüße


    Fasti

    Hallo,


    nachdem es genau zwei Möglichkeiten gibt wieso diese Schaltung nicht funktioniert, nämlich: Verdrahtung falsch oder Bauteil defekt, du die erste Möglichkeit ausschliesst kann es eigentlich nur ein kaputtes Bauteil sein. Wenn du alle drei Varianten mit den gleichen Bauteilen aufgebaut hast, dann baue sie nochmals mit neuen Bauteilen auf. Wenn das auch nicht geht, dann solltest du Möglichkeit eins nochmals überdenken.


    Grüße


    fasti

    Hallo,


    also in Serie zu deiner LED nach der KSQ einen FET schalten ist wie du selbst schon gemutmaßt hast keine gute Idee, da die KSQ natürlich ausregeln versucht. Wenn du unbedingt dimmen willst ginge nur parallel zur LED einen PWM gesteuerten FET zu schalten, der die LED kurzschliesst. Ob die KSQ das mag, vor allem ohne Geräusche von sich zu geben ist ohne weiteres nicht zu sagen.


    Grüße


    Fasti

    Hallo,


    ich bin mir nicht sicher ob sich die 440mV @ 1A nicht auf nur eine Shottky Diode beziehen, was zusammen zu immer noch sehr guten 0,88V @ 1A für den Gleichrichter heisst. Mir ist jedenfalls noch keine Shottky untergekommen die bei annähernd Nennstrom unter 0,4V Vf hat. Bei dem Teil müsste nach den Angaben auf der HP eine Diode nur 0,22V Vf haben, was mir etwas zu niedrig erscheint.

    Sorry, den Link hab ich übersehen. Bei mir funktionieren die Rainbowleds mit Vorwiderstand ohne Probleme. Eventuell mal einen größeren Vorwiderstand probieren oder die LED an einem Labornetzteil testen. Zeigt sie dort dasselbe Verhalten ist wohl die LED defekt.

    Klingt als wenn das Wechselspannungsnetzteile sind, du benötigst aber Gleichspannung. Würde zum Verhalten passen, da die Leds wenn man sie vom Netz nimmt ihren Farbzyklus von vorne beginnen und wenn du mit 50Hz AC in die Diode fährst wird sie quasi 50mal in der Sekunde an und ausgeschaltet, was das flackern verursacht und den Farbwechsel verhindert. Nimm einfach ein stabilisiertes Gleichspannungsnetzteil und schon sollte die Welt in Ordnung sein,

    Hallo,


    also ich habe mir auch sowas in der Art gebaut und kann dir folgendes Berichten.
    Die zweite Montage-Art der LEDs, also versenkt ist besser. Mein Wohnzimmer ist länglich, geht direkt in die Küche über und bei 2,65m Deckenhöhe hat man in der Küche ohne Voderseitige Blende direkt auf die LEDs gesehen.
    30LEDs/m, da ist eher die Frage wie homogen sich dann das Licht verteilt. Mit 60 LEDs/m wird es sehr homogen, einzelne LEDs sind nicht mehr sichtbar. Wenn dir der Stromverbrauch wichtig ist, dann nimm ein Netzteil, dessen Ausgangsspannung etwas verstellt werden kann, dann gleicht man damit den Mehrverbrauch aus. In Summe sind dann die 60LEDs/m sogar effizienter, da man jede einzelne LED für dieselbe Helligkeit eines 30LED/m Stripes mit weniger Strom versorgen muss und da sind sie nun mal effizienter. Bedenke ausserdem, dass du bei einem so langen Stripe ca. alle 2m neu einspeisen solltest, da es sonst zu Helligkeitsunterschieden durch den Spannungsabfall im Stripe kommt. Ich habe mir im Baumarkt Kunststoff 90° Kantenschutzleisten besorgt und dort die LEDs auf einer Seite aufgeklebt, damit ergibt sich ein 45° Winkel zur Decke und das Licht der LEDs leuchtet weiter in Richtung Deckenmitte hinein. Wenn du viel Platz in der Zwischendecke hast, dann kannst du das Netzteil schon dorthinein tun, allerdings solltest du einen Lüfter dazuschalten. Ich habe einen 80+80mm 12V Silent Lüfter einfach parallel zu den LED-Stripes angeschlossen. Durch die Rigpis-Abdeckung ist der Lüfter (so gut wie)nicht zu hören. Wenn man gaaaanz leise ist hört man beim genauen zuhören ein leises säuseln. Hängt natürlich vom Lüfter und Einbauort ab.
    Nochwas bezüglich der China-LED-Stripes. Ich habe mir bei DX 30m LED-Stripes Warmweiß 60LEDS/m 5050er in 3x10 Meter Rollen bestellt. Alle 3 machen ein sehr schönes Licht allerdings sind die 3 Stripes in der Farbtemperatur bzw. im Farbort etwas unterschiedlich, was man dann bei den Nahtstellen der einzelnen Stripes natürlich sieht. (Meine Frau sieht es nicht, ich schon.) Also hier eventuell auf Qualitätsware achten, auch wenn die teurer ist, optisch ist das schon etwas störend, zumindest für mich.
    Soda, nun viel Spaß beim bauen.


    Grüße


    Fasti

    Ok sorry, bei Strips nehm ichs zurück und behaupte das Gegenteil :) Allerdings ist dann ein Labornetzteil auch etwas overkill. Es gibt gute Hutschienennetzteile auch justierbar von Weidmüller allerdings habe ich keinen Dunst wo man die günstig her bekommt. Conrad hat die zwar aber sind mit fast 200€ für ein 12V/6A Teil auch unverschämt teuer.

    Hallo,


    auch an einem Labornetzteil kann bzw. soll man Leds nicht parallel betreiben. Selbst wenn die Leds selektiert sind stellen sich durch Temperaturunterschiede unterschiedliche Ströme ein, was erstens unterschiedliche Helligkeiten der Leds bedingt und zweitens die Lebensdauer der Leds massiv verkürzt.


    Grüße


    Fasti

    Hallo,


    sehe ich genauso, dass das parallelschalten ohne Entkopplung hier eher schlecht ist. Hast du die Netzteile irgendwo in der Decke verbaut? Wenn ja, ist dort eine Kühlung/Lüftung vorhanden? Ich habe auch so ein Meanwell Teil bei mir für die Schattenfugenbeleuchtung verbaut und die Dinger werden bei annähernd Volllast schon sehr warm/heiß. Sind ja schließlich knapp 22W die da verbraten werden und da brauchts dann einen Lüfter für den Abtransport wenn da nicht genug Konvektion stattfinden kann. Ich hab an den Ausgang zusätzlich einen Papst Lüfter drangehängt, den hört man hinter der Abdeckung nicht und der hält das Netzteil halbwegs kühl. Nicht dass dir die Elkos wegen der Hitze abgeraucht sind.


    Grüße


    Fasti

    Hallo Stoffel: Im Strassenverkehr zugelassene "Xenon"-Scheinwerfer haben maximal 4500K was etwa Neutralweiß entspricht. Alles andere ist meines wissens weder in Deutschland noch Österreich bei Neuwagen auf der Straße zugelassen kann man aber natürlich als Zubehör kaufen. Früher war Xenon hauptsächlich mit 6000K verbaut, ist aber eindeutig zu kalt und erhöht die Blendwirkung.

    Hallo,


    wenn du rechnest, dass du die 150W des Netzteils ziemlich gut ausnützt und du mit ~85% Effizienz rechnen kannst, dann bleiben dir ~22W, welche du wegkühlen musst. Das ist nicht wenig, vor allem wenn dort so gut wie keine Konvektion aufgrund der Bauhöhe statt finden kann. Ich würde zumindest einen kleinen leisen Lüfter spendieren, damit das Netzteil dort nicht den Hitzetod stirbt. Nachdem du gesagt hast, dass du eh Zugang dort hast ist das auch mit der Wartung kein Problem. Ein leiser Papst-Lüfter unter der Decke ist auch nicht hörbar.


    Grüße


    Fasti

    Hallo Irrlicht,


    wenn man denn einen "Stabi" verwendet dann ja, bei Batteriebetrieb wird ja meist darauf wegen besserer Effizienz verzichtet. Kalibrieren kann man das im Betrieb schon nur ist die Frage ob sich das lohnt, da ich ja eine bessere Referenz irgendwo herbekommen muss und für Temp-Kalibrierung müsste ich immer die Temperatur messen können, was aber ohne interne Messmöglichkeiten wieder Aufwand und Geld bedeutet. Für privat würde ich auch öfters auf den Quarz verzichten, die persönliche Erfahrung zeigt auch bei mir, dass das mehrheitlich problemlos funktioniert. Bei professionellen Schaltungen ist hier aber immer wesentlich mehr Aufwand von Nöten um alle möglichen Temperaturbereiche, Toleranzen etc. abzudecken. Ich bin ja bezüglich des Taktes schonmal über Probleme mit internen Oszillatoren gestolpert, weswegen ich bei dem Problem von Elite als erstes daran gedacht habe. Gerade die Atmel sind bezüglich des internen Oszillators eher schlecht, vergleiche hierzu mal die internen RCs von Silabs 8051ern wie dem 930er. Die sind vom Werk aus schon unter 2%.


    Grüße


    Fasti

    Hallo Irrlicht,


    du hast im Datenblatt aber übersehen, dass die Factory Calibration mit +-10% angegeben ist, da brauchen wir also über die Genauigkeit nicht diskutieren, wie gesagt war dann offenbar wirklich Glück. Für professionelle Schaltungen würde ich mich nie auf den internen unkalibrierten RC Oszillator verlassen, vor allem weil er noch dazu Spannungs und Temperaturabhängig ist und das lässt sich dann auch nicht wegkalibrieren, Quarze sind hier wesentlich besser, auch wenn deren Anwendung einiges an Know How im professionellen Bereich verlangt (siehe Quarzkochbuch). Einfacher ginge es mit Quarzoszillatoren aber die sind EMV technisch ziemliche "Schweine".
    benkly: Ich habe in den letzten 6 Jahren viele Fälle von Hardware Defekten gesehen, welche erst nach einigen tausend Stück und manchmal auch erst 2 Jahre nach Produktionshochlauf aufgetreten sind, sodass ich hier etwas sensibilisiert bin. Taktprobleme waren hier leider auch dabei, wobei meist der Quarzhersteller gepfuscht hatte, bzw. wegen des Preises einfach der billigste verfügbare Quarz gekauft wurde, was man halt leider auch an der Qualität merkte. Interne Oszillatoren werden bei uns wirklich nur dort benutzt, wo auch eine Taktschwankung von +-20% egal ist, somit fällt UART schon mal ohne Quarz flach. Die Hersteller garantieren nur für das was im Datenblatt steht (manchmal auch nicht mal das). Musste ich zu Beginn leider auch erst einmal schmerzhaft lernen, deshalb hier vielleicht die "Takt-Paranoia", man möge sie mir verzeihen.


    BTT: Nach den neuen Schilderungen sieht es nicht nach einem Taktproblem aus. Wie Irrlicht schon sagt, mal das Relais entprellen. Wieso sollte der Kondensator parallel zum Relais nennenswerten Stromverbrauch generieren, das verstehe ich nicht so ganz?
    Was meinst du mit: "hält sich der Controller selbst und führt das Programm aus"?

    Hallo,


    man sollte bei einer effizienten Solarleuchte schon einige wesentliche Punkte eines Solarmodules betrachten. Die Leistung ist, unter anderem, von der Temperatur und der Einstrahlung abhängig. Die Leelaufspannung wie auch die MPP-Spannung hängen von einigen Parametern ab, die sich im Betrieb ändern, weshalb bei einer effizienten Ladeschaltung für den Akku ein MPP Tracker erforderlich ist. Weiters sind LiIon Akkus nicht für Temperaturen >60°C geeignet bzw. sind diese hohen Temperaturen sogar gefährlich, weshalb sie in einer Solarleuchte nur bedingt geeignet sind. Besser sind hier LiFePo Akkus, sie haben zwar nicht so eine hohe Energeidichte, sind aber "eigensicher" und können auch mal größere Temperaturen ab als "normale" LiIon/LiPo.


    Grüße


    Fasti

    Hallo Irrlicht,


    das war dann reines Glück. Der interne Oszillator eines AVR ist dermassen ungenau, und das sogar nach Datenblatt, dass man sich darauf einfach nicht verlassen kann. Es gibt uC die einen besseren internen Oszillator haben als AVR wie zB viele Silabs Controller aber ohne Kalibrierung sind die internen zu vergessen. Auch ein Logic Analyzer ist nicht unbedingt die Referenz dafür ob die UART geht oder nicht. Es gibt eine fixe Vorgabe für die UART die heisst, dass maximal 2% Abweichung der Frequenz zulässig ist und die hält der interne RC schon nach Datenblatt bei den meisten AVRs nicht ein also war das einfach pures Glück.
    Bezüglich des Bootloader Problems kann es natürlich auch, wie schon gesagt, an den Fuses liegen. Andere Probleme können ohne mehr Infos auch nicht ausgeschlossen werden.


    Grüße


    Fasti

    Hallo,


    ich sehe beim Atmel keinen Quarz. Wenn du die UART benutzen willst, dann solltest du einen Quarz verwenden, da meines Wissens der interne Oszillator nicht genau genug ist. Bei der einen Platine wird es mit den Timings gerade passen, bei den anderen womöglich nicht. Vielleicht ist das ja die Wurzel allen übels.


    Grüße


    Fasti