Beiträge von L4M4

    Hi!


    In deinem Denkprozess fehlt ein sehr wichtiges Bauteil - eine Konstantstromquelle.

    Der Widerstand ist die krudeste Form der Strombegrenzung, hat aber viele Nachteile, nicht zuletzt, dass die überflüssige Energie in Hitze umgesetzt wird, bei 14W ist das schon eine Menge, die auch gekühlt werden will.


    LEDs direkt an eine Festspannungsquelle anzuschließen geht selten dauerhaft gut, da muss eine Strombegrenzung mit rein.



    Wenn du die LEDs mit 1400mA betreiben willst, brauchen sie Kühlung, wenn auch nur wenig.

    Ich würde die LEDs in Serie schalten und so ein Netzteil davor hängen: https://www.ebay.de/itm/402156613446


    Der kann halt nur an oder aus, keinen Sonnenaufgang oder sonstige Späße.

    Nicht-Gleichmäßige Beleuchtung ergibt einen sehr schönen Effekt.

    Ich habe viele Becken mit den besagten LM301b Platinen ausgestattet, aber auch derzeit 6, bald 7 Becken, die einen einzelnen kleinen 8W LED-Scheinwerfer, den ich auf LM561b+ CRI90 umgelötet habe, Aufteilung 7x6500K, 3x5000K, und je 1x 2700 und 4000K.

    Der Effekt ist wie der Welleneffekt auf dem Meeresboden, sieht sehr schön und natürlich aus, zudem finde ich dunklere Ecken sehr ansprechend.


    Um bei der LED-Band Lösung zu bleiben - da würde ich wohl dieses Leistungsstarke Band nehmen und um zwei etwas schwächere Bänder mit ~3000 und 6500K ergänzen.

    Meine Beleuchtung bestand vorher aus den 21xLM301b Platinen in 4000K - aber das Wasser in einem Aquarium ist ja selten glasklar, sondern meistens leicht bräunlich, was dann aus den 4000K eher was im Bereich 3000K gemacht hat.

    6500K hat einen höheren Blauanteil, aber es wirkt trotzdem natürlicher, eben wegen der besagten bräunlichen Verfärbung des Wassers.

    Meine Beleuchtungen sind jetzt rein rechnerisch irgendwo bei 5600K angesiedelt - und drunter würde ich auch nicht mehr gehen.


    Die Band-Lösung würde ich eher so gestalten, dass ein 6500K Stripe viel Licht bringt und zwei weitere 2700 und 4000K deutlich schwächer.

    Die 18W gelten pro Meter.


    Ich habe mir von LT diese Module: https://www.led-tech.de/de/21x…01B-Streifenplatine-3000k sonderbestücken lassen.

    16x6500K, 3x4000K, 3x2700K

    Alles in CRI90.

    Die Module brauchen keine bzw. in einer Abdeckung nur einen Hauch Kühlung, den Spass mit dem Wasser kannst du dir sparen.


    Auf deine 14k Lumen kommst du mit 10 dieser Module, 5 in Reihe kannst du an einer Meanwell LDD1000 betreiben, als Spannungsquelle z.B. zwei Meanwell LPV-60-48 . Das ist dann per Arduino und passendem Programm dimmbar inkl. Sonnenaufgang und sowas.

    Kostentechnisch liegen die Bauteile bei knapp über 100€, sind allerdings noch nicht wasserdicht verpackt.

    Ich habe für meine kleinen Becken eine Aluplatte genommen, am Rand mit Silikon 6x6mm Alustäbe aufgeklebt und obendrauf eine Glasscheibe. EIn Loch fürs Kabel, welches natprlich auch mit Silikon abgedichtet wurde.

    Hält bis dato dicht.



    Rote und blaue LED-Bänder kannst du ja dazu packen, wobei meine Pflanzen auch so gut wachsen. Blauanteil in 6500K und Rotanteil in den 2700K.


    Zusätzliche farbige LEDs sorgen für blaue/rote Schatten - muss man selber wissen, ob die einen stören.

    Derzeit wird extrem viel Schindluder mit UV-C LEDs zur Desinfizierung getrieben.

    Man bekommt Near-UV LEDs oder einfach welche in "Ice Blue" als UVC verkauft - die bringen halt genau nix.

    "BIgClive" hat auf YouTube Videos darüber gebracht in den letzten Wochen


    UV-C LEDs brauchen eine spezielle Glaslinse über dem Chip und haben auch oft ein Metallgehäuse.


    Im Grunde sind Desinfizierende LEDs extrem selten und daher auch entsprechend teuer.


    Eine Sprühflasche voll IP Alkohol ist dezent billiger...

    Solarlampen sind heute eher Centartikel, man bekommt die ja auch aus Edelstahl für nen Euro - entsprechend billig sind die Komponenten, die dann halb-Wasserdicht verbaut werden.

    Die Dinger werden nicht gebaut, um zu halten, leider.


    Das nächste mal das Solarpanel so abdichten wie es BigClive in den VIdeos oben zeigt, dann sollte das auch etwas länger dicht bleiben :)

    Da die LM301b und LM301h den selben Footprint haben - wird es sämtliche Platinen mit LM301b auch mit den h's geben?


    Und vor Allem: Auch in CRI90? :D

    Wie betreibt man LEDs, wenn die Vorwärtsspannung der LEDs genau der Versorgungsspannung des Netzteils entspricht?


    Gar nicht.

    Irgend ein Bauteil zur Strombegrenzung muss rein - mindestens ein simpler Widerstand - aber an dem Fällt halt auch Spannung ab.


    6V LEDs scheinen in erster Linie als Beleuchtung für LCDs in Fernsehern benutzt zu werden - zumindest findet man immer wieder die Worte "TV Backlight repair" wenn man nach 6V LEDs bei Aliexpress sucht.

    Wird wohl so gemacht, damit man mehr Helligkeit pro cm² für wenig Geld und Aufwand erreichen kann.


    Für die Privatbastelei nimmt man am Besten eher LEDs mit 3,xV damit man nicht in kritische Spannungsbereiche kommt.

    Bei so wenig Leistung denke ich nicht, dass es große Probleme geben wird.

    2,5W pro Meter dürften den Streifen nur ein kleines bisschen aufheizen.


    Wenn du einen LED Streifen auswählst, der effizienter ist, wird das Ganze noch besser - 75Lm/W ist ein Wert, der vor 15 Jahren schon überboten wurde.

    Bis 3A ist zumindest für mich am Praxisnähesten.

    Mehr knallt man eher selten in eine LED, da nimmt man dann doch eher höhere Spannungen und weniger Strom.


    Ich hätte übrigens Bedarf für einen Boost-Treiber.

    24V rein, bis 60V oder so raus - also nur, wenn du nichts zu tun hast :D

    Hi


    Es gibt Sternenhimmel per Glasfaser: https://www.amazon.de/s?k=sternenhimmel+glasfaser aber das ist halt keine richtige Beleuchtung, dafür sehr einfach in der Handhabung. Man könnte ja zusätzlich ein paar stärkere LED Spots untermischen, die dann den Raum an sich beleuchten.


    Einen Haufen 5mm LEDs würde ich auch nicht nehmen - die gibt es nicht wirklich in der Qualität die man für einen Wohnraum braucht - Ausnahme: https://store.yujiintl.com/pro…os=1&_sid=11f69ebc0&_ss=r



    Das Problem sehe ich hier darin, dass das Licht nach unten gerichtet wird - die Decke bleibt dunkler als mit einer normalen Lampe, was den Raum kleiner, niedriger und unangenehm wirken lässt - nichts fürs Wohnzimmer also.

    Meinst du den "Widerstand" mit der Kennzeichnung L?

    Wenn ja, das ist eine Drossel. mit der der Chip wohl die Spannung erhöht, weil weiße LEDs erst ab 2,x Volt anfangen zu leuchten.

    Dein Multimeter reduziert die Spannung beim Diodentesten - manche bringen LEDs damit zum Leuchten, andere nicht.


    Weiter kann ich aber auch nicht "helfen", denn ein Fehler ist nicht direkt offensichtlich.


    Diese Leuchten sind i.d.R. nicht besonders Wasserdicht, das kann man aber nachholen:

    Wozu genau braucht man ein RGB Panel hinter der Arbeitsplatte?

    Das halte ich für viel Arbeit und Spielerei für etwas, dass man dann kaum verwendet.

    Weiße Beleuchtung - klar, für die Arbeitsfläche, aber so buntes Zeug wirst du kaum verwenden - dafür gibt es schmückendere Orte in einer Wohnung/Haus

    Und der Bausatz soll kosten? :D


    0-5A - aber welcher Spannungsbereich?

    Könntest du zusätzlich zu den Sense-Widerständen auch noch ein kleines SMD-PoTi anbringen, damit man etwas Varianz hat abseits vom neu einlöten?

    Eine SMD Alternative zu der dicken Spule gibt es wohl nicht?


    Und es ist schön zu sehen, dass dein Basteltisch genauso aufgeräumt ist wie meiner :D