Beiträge von Juisoo

    Äh, nee, da du nicht weißt, wie die LED-Streifen geschaltet/angesteuert sind, bringt einfach eine anderes Netzteil mit höherer Maximalleistung exakt - nichts. LEDs werden über einen definierten Strom betrieben. Häufig wird das annähernd erreicht durch Konstantspannung und passend gewählte Widerstände. Wenn du nun ein Netzteil mit derselben Nennspannung aber höherer Leistungsfähigkeit verwendest fließt kein bisschen mehr Strom durch die LEDs -> sie sind nicht heller.


    Ich würde z.B. diese Streifen hier nehmen:

    https://www.led-tech.de/de/50c…Samsung-LM301B-LEDs-4000k

    nehmen (Farbtemperatur je nach Geschmack, 2700K ist Glühlampen-warm, im Bad finde ich 3500-4000K am besten)


    Wie und ob du die mit dem Bestandsnetzteil betreiben kannst, ist aber unklar, da du nicht schreibst was das Netzteil sekundär ausspuckt (12V? 24V? oder Konstantstrom?)

    Wenn es ein 24V Konstantspannungs-NT ist, dann Bingo, brauchst du nur noch ne passende kleine Stromregelung z.B. https://www.led-tech.de/de/BUC…tantstromquelle-350mA-30V


    Welche hängt dann davon ab, wieviele Segmente des Streifens du letzlich betreibst und wie hell es werden soll.

    Mehr als 500mA hättest du aber wohl nicht zur Verfügung.

    Das ist fast wie Glaskugel fragen.

    Wenn die LED nur noch schwach leuchten muss das nicht heißen, dass die "noch OK" sind. LEDs verhalten sich nicht unbedingt binär also "voll OK" oder "ganz kaputt". Bei regelmäßiger mäßiger Überhitzung degenerieren sie eben auch und werden einfach dunkler - fressen aber meist noch annähernd dieselbe Leistung, können aber auch hochohmig oder niederohmig werden....

    Da alle gleichmäßig dunkler geworden sind, tippe ich darauf, dass der Strom durch die LED-Reihe geringer geworden ist und nicht alle Halbleiter einfach degeneriert. Das kann an einer LED liegen, an der plötzlich mehr Spannung abfällt (Degeneration), an schlechten Kontakten (Lötstellen, Klemmen usw), an einem Defekt in der Stromregelelektronik - such dir was aus.

    Ich würde erstmal versuchen herauszufinden, wie die LEDs bestromt werden und dann mit einer unabhängigen Stromquelle testen, um die Stromregelung als Fehlerquelle auszuschließen. Dann könntest du versuchen mit einem auf den Sollstrom einer LED-Reihe eingestellten LaborNT LED für LED durchzugehen , um zu checken, ob diese dann normal hell leuchten. Gleichzeitig hast du ein Auge auf die abfallende Spannung. Gibt es dabei Ausreißer nach oben, hast du wahrscheinlich den Übeltäter gefunden. Als Vergleichswert sollte dabei eine LED aus den intakten Leuchten dienen.

    Bei solchen Billigleuchten ist die thermische Auslegung eher schlechter als nötig, so dass die LEDs schneller degenerieren. Aber auch die Regelelektronik ist oft nicht so zuverlässig. Da kann schon mal schnell ein etwas schwachbrüstiger Elko draufgehen o.ä.

    Als Low-Cost Variante passt Sulus Vorschlag. Ich tendiere da eher zum dimmbaren Netzteil mit Poti, aber das kostet halt nochmal n paar Euro mehr.


    Was mir aufgefallen ist an deiner Einkaufsliste: Mir fehlt der Kühlkörper. Sind die Leisten auf irgendeinem größeren wärmeleitenden Untergrund aufgeklebt? Die Streifen erwärmen sich schon recht kräftig. Wenn du da die Wärme nicht richtig wegbringst, hat sich das Helligkeitsproblem recht bald von selbst erledigt...

    Langsam, langsam geht es voran mit dem Projekt - aber immerhin schneller als die Impfkampagne!

    Inzwischen sind endlich alle bestellten Teile eingetroffen.

    Hier die Alu-Teile, gelasert bei Laserteile4you. Mit der Qualität bin ich nicht so sehr zufrieden. Sind ja nicht die ersten Alu-Laserteile, die ich bestellt habe...

    Die Plexi-Teile hab ich bei plexilaser machen lassen. Die konnten die gewünschten Plexisorten (LED & Satinice) liefern und waren preislich gut.

    Ziemlich begeistert bin ich von den Holzteilen. Auch das nicht wasserfest verleimte 5mm Sperrholz ließ sich gut schneiden, ohne dass es aufgequollen ist. Kanten brechen und ein leichter Oberflächenschliff mit 240er ist alles was die noch brauchen. Im Vergleich zu gelaserten Holzteilen eine wahre Freude. Keine verkohlten Schnittkanten, kein Brandgeruch etc. Diese hab ich bei AWStec schneiden lassen:


    Heute hab ich mich mal mit der Bestückung des ersten LED-Rings begonnen:

    Fortsetzung folgt...

    Danke, für diese Ideen. Ich werde mal sehen, wie die dünnen Holzstreben werden. Wenn die optisch akzeptabel werden (was unsicher ist, da vermutlich die Verleimung der dünnen Platten nicht wasserfest ist - etwas ungünstig zum Wasserstrahlschneiden...), werde ich die Variante mit dem eingefrästen Kabelkanal wählen. Das Kupferband behalte ich aber in der Hinterhand. Allerdings bleiben die Schnittkanten weitgehend unbehandelt, so dass das Kupferband natürlich schon deutlich auffallen würde, hm.

    Die Aluteile sind jedenfalls auf dem Weg, die Holzteile beauftragt (note to self: 10mm Multiplex ist keine Standardware...nächste mal 12mm oder 9mm), beim Plexi bin ich noch auf der Suche nach einem Anbieter der die Teile aus dem passenden Material zu einem akzeptablen Preis anbieten kann.

    Ich bin schon gespannt auf den ersten Probeaufbau...

    Gruß,

    J

    Liebes Forum,

    auch wenn es hier sehr ruhig geworden ist, und kaum noch Projekte von a-z hier vorgestellt werden, wage ich mich doch mal daran ein seit geraumer Zeit schwelendes Projekt vorzustellen - nicht zuletzt, um mir selber ein wenig Fertigstellungsdruck zu machen :D.

    Meine Liebste hat in den vergangenen Jahren zigmal ihre Vorstellungen für eine Esstischbeleuchtung umgekrempelt und so sind schon mehrere weit gediehene Entwürfe wieder eingestampft worden. Seit längerem hat es ihr nun aber eine Lampe angetan, die mMn ein wenig an so einen Kopfhautmassageding aus Draht erinnert:

    (zB hier zu finden). Mir war das aber auch mit stärkeren E27er Replacements nicht so recht ausreichend, also mal selbst was entworfen, was neben dem Hauptleuchtmittel, welches oben in dem zylinderförmigen Teil sitzt, noch einen Leuchtring unten am Ende besitzt, welcher den Tisch nochmal richtig hell machen kann (wir und gerade die Kinder arbeiten auch häufiger am Esstisch) und nach oben hin auch als Ambientebeleuchtung herhalten kann.


    Die Wahl für das Hauptleuchtmittel fiel auf eine Square 50 Platine mit 49 Samsung LM301B in 3500K. Den Ring nach unten bestücke ich mit Segmenten von den 50cm Alustreifen mit 98x Samsung LM301B LEDs 3500k. Für die Stimmungsbeleuchtung (Ring nach oben) kommen Segmente von den superwarmweißen 50cm Alustreifen mit 42 NICHIA LEDs 2400k zum Einsatz.

    Die Streben (in der Zeichnung gelb) werden voraussichtlich aus 10mm Birke-Multiplex (natur) bestehen. Hier bin ich derzeit am Suchen nach einem Lieferanten, der das Material an den Wasserstrahlschneider liefert - 10mm ist leider nicht sehr gängig und die Aluteile sind schon bestellt...

    Die LED-Träger und zwei weitere Strukturteile werden derzeit bei Laserteile4you aus 5 bzw 3 mm Alu gelasert. Für die Plexi-Blenden läuft derzeit eine Anfrage bei Acrylshop24.

    Die Zuleitungen zum LED-Ring möchte ich jeweils in einer Strebe verstecken. Hierzu bin ich noch auf der Suche nach wasserfest verleimtem 5mm Birkensperrholz. Hier würde dann ein Kabelkanal eingefräst und zwei Teile aufeinander geleimt werden, so dass die Zuleitung im Inneren verläuft - vorausgesetzt die Strebe sticht dann nicht zu sehr optisch heraus. Falls ihr hier noch tolle Ideen habt, die Zuleitung zum Ring halbwegs unsichtbar zu gestalten, immer her damit!

    Die Verteilung liegt im Zwischenring oben zwischen LED-Träger der Square Platine und der Aufhängung.

    Die Lampe wird zweimal aufgebaut, um den sehr langen Esstisch zu versorgen.


    Es gibt noch einige Entscheidungen und Lösungen die Ausstehen:

    1. Strom-/Spannungsversorgung: Angedacht ist ein einziges 24V-CV-Netzteil (für jeweils eine oder gar beide Lampen zusammen). Die CC-Platinen würden einen passenden StepDown bekommen. Es ist aber eventuell auch günstiger die Teile mit eigenen CC-Netzteilen zu versorgen
    2. Lichtsteuerung: Im Prinzip gibt es hier ja drei Leuchtmittel (Main, Ring down, Ring up), wobei man eventuell Main und Ring down zu einem zusammenfassen könnte. Mindestens aber die Ambientebeleuchtung möchte ich separat schalten (und dimmen?) können. Da ich keine zusätzlichen Leitungen legen kann/will möchte ich hier auf Funkschalter ausweichen. Die wesentlichen Ideen hierzu sind auch schon ein paar Jahre alt und in diesem Thread schon mal ob ihrer Umsetzbarkeit abgeklopft worden - passiert ist leider noch nichts. Hier muss ich auch noch ein bisschen Infos sammeln.
    3. Baldachin: Irgendwie muss die Elektronik an der Decke dann ja noch hübsch verpackt werden...

    Soweit für heute.

    Gruß,

    J


    Vielleicht täusche ich mich, aber ich kenne von Osram unter dem Namen Halotronic nur elektronische Halogen-Trafos, die sind üblicherweise für LEDs ziemlich ungeeignet. Auch wenn in den Philips-Spots wahrscheinlich ein Gleichrichter sitzt, macht es keinen so großen Sinn da einen Halogentrafo als Spannungs-Fleischwolf vorzusetzen welche zudem noch die von dir bemerkte Mindestlast fordern. So am unteren Rand kann es dir passieren, dass die fröhlich rumblinken oder ähnliches.

    Laut Datenblatt wollen die 12V und 0,8A, da würde ich irgendein 12V CV-Schaltnetzteil mit mindestens 6x0,8 = 4,8A und den nötigen Kennzeichnungen für Deckeneinbau wählen.

    Die Angabe "Spannung (Nom): ac electronic 12V" bei Philips macht mich dann aber doch stutzig...

    Im Zweifel einfach mal vom Händler was passendes vorschlagen lassen?

    Es wird wieder gebastelt!

    Dieses Mal eine kleine Leselampe für das Hochbett des ältesten Sohnes. Zum Einsatz kamen ausschließlich Reste teils uralter nicht realisierter Projekte und ähnliches. Verbaut wurden

    • 3x 10 Jahre alte Cree XP-E P2 oder P4 (?) WW irgendwann mal von einem Forenmitglied abgekauft...
    • Triple Star-Platine (auch aus dem Forum)
    • so um die 40mm Alu-Vierkantrohr (35mm Innenmaß, Wandstärke?)
    • 14cm Flach-Alu zum U-förmigen Haltebügel gebogen
    • ein ausgedientes 9V-Netzteil eines alten Babyphones
    • ein Hohlstecker zum zusammenschrauben + eine passende Hohlsteckerbuchse
    • ein AluWinkel als LED-Träger
    • Abstandsmuffen aus einem uralten Laptop ausgebaut + passende Schrauben
    • 2 Plexiglasreste (1x weiß, 1x trnasparent satiniert
    • ein paar Schrauben und Unterlegscheiben

    Arbeitsschritte:

    Korpus: Löcher anreißen, körnen und bohren; alle sichbaren Flächen und Schnittkanten schleifen (80,120,180,320,600)

    Haltebügel: zuschneiden, abrunden, bohren, biegen

    LED-Träger: zuschneiden, bohren, Widerstand in Zuleitung einlöten, LED-Platine mit WLP aufschrauben (gelötet war die schon seit damals), Abstandsmuffen einschrauben (direkt ins Material - habe keine Zollgewindeschneider dieser Größe), Hohlsteckerbuchse anlöten

    Blenden: zuschneiden, bohren

    Endmontage: fummelig weil die Schraube zur Befestigung am Haltebügel gleichzeitig den LED-Träger am Gehäuse (mit WLP) fixiert, Hohlsteckerbuchse auf Blende montieren, Blenden aufschrauben, Steckernetzteil in schaltbaren Stecker einstecken, Schalter werfen - LICHT!

    Ergebnis:

    Die LEDs laufen auf rd 180mA und damit weit unter Spezifikation. Die Wärmeentwicklung am Gehäuse ist gering.

    Öh, ich versteh das nicht ganz. Du schreibst doch, du willst dein altes Handy-Netzteil nehmen. Dann brauchst du doch keine Batterien oder "LED-Trafo" mehr?!

    Zur Begriffsklärung:

    Ein Netzteil ist ein Gerät was die Netzspannung auf die für das jeweilige Gerät benötigte Spannung bzw. Strom regelt. Wie das im einzelnen passiert kann sich von Netzteil zu Netzteil stark unterscheiden. Es gibt Schaltnetzteile, Kondensatornetzteile, welche mit klassischem Transformator ("Trafo") und und und.

    Für LED-Anwendungen mit 5mm-LEDs ist erstmal wichtig, dass du eine stabilisierte (konstante) AusgangsGLEICHspannung hast, was idR Schaltnetzteile bieten. Klassische Transformatornetzteile (oft bei älteren Halogen-Niedervolt-Anwendungen dabei) machen eine Wechselspannung, die sog. elektronischen Halogentrafos irgendein für LEDs ungeeignetes Wechselspannungshackepeter und Kondensatornetzteile haben auch so ihre Nachteile. Bleiben für uns idR Schaltnetzteile - dein Handyladegerät ist höchstwahrscheinlich ein solches. Die sog. LED-Trafos sind Schaltnetzteile, die speziell für LED-Anwendungen entwickelt und zugelassen wurden.

    Korrigiere mich jemand, wenn ich da oben Quark geschrieben habe.

    Batterie-Anwendungen halte ich für ein mehr oder weniger stationäres Teil für ziemlich unsinnig. Wenn ich das nicht im eingeschalteten Zustand rumtragen können muss, haben Batterien da mMn nix zu suchen.

    Denke auch, dass da die Treiber getauscht werden müssten. Z.B. ersetzen durch einen ELG-75-C500. Aber dann vielleicht lieber mit ner Stromspiegelschaltung. Wer weiß, ob die Selektion der beiden Reihen ausreichend gleich ist. Ansonsten wieder 2 Treiber, z.B. TCI Maxi Jolly HV. Ob der wirklich passt, kann man nur wiseen, wenn man weiß wieviel Spannung an einer der LED-Reihen bei dir abfallen. Die Auswahl an 250mA-CC-Treibern mit hoher Ausgangsspannung ist allerdings ziemlich klein.

    So oder so wird das nicht billig...

    Wer hat denn was verglichen? Der elfeck hat lediglich nach MCPCB gefragt, Kupfer war nicht spezifiziert und man beachte:

    Zitat

    Ich plane die LEDs im Bereich ihrer "typischen" Spezifikation zu betreiben, sprich nicht exzessiv Strom drüberlaufen lassen.

    Da wird Alu wohl reichen.

    Und manch einer mag halt lieber in Europa bestellen als in China, da fehlte noch ein entsprechender Link.


    Ach ja, die löten dir die Dinger auch gleich drauf. Kannst bei denen LEDs mitbestellen, dann ist das Auflöten im LED-Preis mit drin, meine ich. Kannst aber auch eigene LEDs hinschicken und auflöten lassen.

    Ist ein Arduino nicht im Wesentlichen ein µC der AT Familie auf einem Board mit div. Schnittstellen etc. z.B. zum Flashen der Binaries oder so? So hatte ich das im vorbeilesen immer etwa verstanden.

    Aber gut, dass du das schon mal bestätigst. Dann les ich mal in diese Richtung.