µC zur RGB Steuerung

  • Guten Abend, wie ihr seht bin ich ein frischling, also neu hier und habe gerade mit eurer Hilfe mein erstes großes kleines Problem gelöst. ;-)


    Ich habe mich heute mal ein wenig in µC eingelsen, in den Semesterferien hat man ja Zeit :thumbup: , und denke dass ich damit meine Anforderungen abdecken kann, auch wenn das evtl. sogar ein billiger China-Controller könnte. Ich habe da doch ein paar Ansprüche und ich möchte etwas lernen und wenn es geklappt hat der Internetwelt weiter geben.


    Deswegen möchte ich einen µC erstellen, der eine Steuereinheit mit Drucktastern und Drehreglern hat. Drucktaster sollen für alles eingesetzt werden, außer es steht Drehregler dabei. :-)


    - 16 festeingestellte Farben
    - drei Drehregler für RGB um die Farben individuell einstellen zu können
    - verschiedene Fading-Modes mit weichen Übergängen (unterschiedliche Farben, z.B. RGB, RGB Hellblau Hellgrün Violet, usw.
    - verschiedene Fading-Modes mit harten Übergängen (wie oben)
    - Fading-Geschwindigkeit UND Standzeit jeweils seperat mittels Drehregler einstellbar
    - Helligkeit mittels Drehregler einstellbar
    - verschiedene Effekt-Modes
    - Anschlüsse für 3 verschiedene Stränge, also 3 Ausgänge die jeweils das gleiche Signal erhalten)
    - Angeschlossen werden sollen max. 75 SMDs.
    - Kontrollleuchte, die das macht, was die angesteurten SMDs auch machen.


    Die SMDs sind mit den Widerständen auf 12V ausgerichtet.


    Ein eventuelles Problem: Das ganze soll zur Steuerung von RGB Bodeneinbauleuchten mit jeweils einer SMD genutzt werden, eine Terrasse ist jedoch ca. 15 Meter vom dann zukünftigen Controller entfernt, ist die Kabellänge ein Problem?


    Das wären so meine Ansprüche die ich hätte.


    Viele :?: deswegen frage ich euch: Ist das so realisierbar, möglichst Kostengünstig? Wie schätzt ihr den Schwierigkeitsgrad ein, vielleicht ist das ganze ja doch sehr simpel und ich stelle es mir viel zu kompliziert vor.


    Anmerkung: Ich bin nicht ganz unerfahren was Technik angeht, mein Vater hat mit mir seit ich denken kann alles Handwerkliche gemacht und auch elektrisch hat er mir einiges beigebracht, aber von µC hat er leider keine Ahnung, war wohl nicht so seins. Und auch das Physik-Modul im Studium habe ich nicht wirklich schlecht bestanden. Hoffe auch das das Vorwissen von hier mir wenigstens etwas in E-Technik helfen wird, das ist zum Glück noch etwas hin :thumbsup:


    Schönen Abend euch noch
    fkhm


    PS: So wie auf dem Bild zu sehen stelle ich mir ungf. die Bedieneinheit vor, übrigens künstlerisch Wertvoll :thumbup:
    Edit: Weitere Anforderung hinzugefügt (Kontrolleuchte) und Bild hinzugefügt.

  • Hallo,


    die einzige konkrete Frage die ich herauslesen konnte ist ob die Kabellänge ein Problem ist.


    15m sollten kein Problem sein, ist eigentlich nur eine Frage des Drahrquerschnits und wenn du die LEDs dimmen willst wirst du wahrscheinlich PWM einsetzen, da sollte man die Frequenz so wählen dass es nicht unbedingt auf der Frequenz von Nachbars lieblings Radiosender läuft ;) (also so niedrig dass man es noch nicht flimmer sieht ~200Hz)


    75 SMD LEDs entsprechen ungefär 1-3m Stripes also nichts ungewöhnliches ausser deine SMD LEDs sind 3W SMD LEDs.


    Schwierigkeitsgrad ist irgendwo zwischen einfach und fast unmöglich,
    je nachdem ob du Programmierguru bist und das in deiner 2. Mutterspache schreibst oder Anfänger bist und das Projekt unbedingt in Brainfuck coden willst :D
    Beherrschst Du eine Programmiersprache? wenn nicht dann ist das wohl die grösste Hürde.


    ist ja eigentlich nur ein µC mit ein paar Tasten, Potis(Encoder) und 3 Logic Level MOS FETs.
    Ich würde das als schönes aber ambitioniertes Einsteigerprojekt einstufen.



    EDIT: AchJa, du wirst feststellen dass einige Sachen gar nicht so einfach sind wie sie erscheinen z.B. die Tastenanzahl, das schreit nach Tastenmatrix oder das durchfaden der Farben, aber mit strukturierter Arbeitsweise und viel Lesen ist das alles machbar, einfach immer jedes Problem für sich lösen und dann in dein Projekt einbauen.

  • Danke für die rasche Antowrt :)
    Okay, ich konkretisier die Frage nochmal.


    1. Schwierigkeitsgrad? Einfach bis fast unmöglich ist eine kleine spannweite :P Einsteiger und Ambitioniert, dass gefällt mir aber schonmal
    2. Kosten ca.?


    Programmierfähigkeit: Nunja, in der Uni haben wir mal mit VBA programmiert und habe mir mal ein par bascom basic tuts angesehen, die Befehle sagen mir was und ich beschäftige mich schon seit 7 Jahren mit Programmierung, auch wenns hauptsächlich um CSS geht.


    SMDs sind ganz normale, also 20mA bis max. 30mA, keine 3 Watt und auhc keine 1 Watt SMDs (30ct das Stück :thumbsup: ) Sollen auch nur kleine Spots sein, keine die super viel Strahlen.


    Ich frage mich natürlich jetzt, was der passende Controller dafür ist, ob z.B. ein ATmega8 ausreicht oder ich evtl sogar schon einen ATmega32 benötige, da 16 feste Farben, 6 Fades, 6 Effekte, 3 Drehregler Farben, 3 Drehregler Helligkeit, Fadingzeit, Standzeit, On/Off und Blinken-funktion.

  • Was die Menge der Effekte angeht ist es relativ egal, da kommst du vermutlich auch mit nem Atmega88a hin (88a, nicht 8, weil den 88a kannst du mit 20MHz betreiben, den 8 nur mit 16)
    Was dir eher Probleme bereiten wird ist die Menge an Tasten und Encodern (nimm Encoder und keine Potis, bei Potis wirst du Probleme bekommen mit den kurztasten für die Farben). Du brauchst entweder für jeden Taster einen IO-Pin und für jeden Encoder 2 oder du musst mit Schieberegistern arbeiten... Und die gut 50 IO-Pins bekommst du mit nem DIP-Gehäuse nicht hin, sondern erst mit nem Atmega2560 (und TQFP100 Gehäuse sind nicht schön für Anfänger) (Oder du schießt mit Spazen auf Kanonen, indem du bspw einen uC machst, der nur die Encoder ausließt, einen für die Taster und einen 3. der die ganze Fading-Geschichte macht und sich die benötigten Informationen von den anderen beiden holt - Vom Programm her wäre das vermutlich das übersichtlichste, dafür musst du dir dafür nen Protokoll überlegen^^)


    Ich habe letztes Jahr etwas ähnliches realisiert (weniger Effekte und keine Taster sondern nur Encoder) und das war mit einer Vorlesung in Technischer Informatik machbar (war masochistisch und habs in Assembler geschrieben ^^) - Die Problematik an sich ist nicht so schwierig aber wie schon geschrieben wurde: Immer schön einen Teil auf einmal. Wenn du bspw ein Register nimmst wo der Wert für die Geschwindigkeit drin steht, dann mach erst die Routine die den ändert, dann jeden Taster der ihn ändern soll und am Ende die Routine die das Register auswertet, so hast du kleine Häppchen die du auch Stückweise testen kannst.



    Kosten:
    Drehencoder sind relativ teuer (5€ hab ich pro Stück gezahlt), Taster bekommt man auch für weniger als nen € - und wenn du den Ansatz mit 3xAtmega88a verfolgst bist du da auch bei vllt 5€ in Summe. Dazu noch nen bisschen Sachen auf der Platine, MOSFETs, MOSFET-Treiber, Spannungswandler etc sind in Summe vielleicht auch nochmal 10-20€ - alles in allem nicht ganz billig aber überschaubar.

  • Schau Dir mal diesen Thread an: RGBW-Controller mit ATMega88/168 und DMX-Empfang. Da hättest Du schon mal eine Grundlage, um so etwas nicht von Null an zu entwickeln. Es gibt aber noch mehr solcher Projekte hier im Forum, einfach mal suchen.


    Da der Quellcode dabei ist, kannst Du den nach eigenen Anforderungen anpassen. Ob die Tasten Hardware-Tasten oder eine Fernbedienung sind, kannst Du dann auch noch überlegen. Beides ist denkbar.

  • Ich würde das als Einsteigerprojekt für den Arduino sehen.


    Schwierig ist das nicht wirklich, das einzige was du brauchst ist am Anfang Geduld und Lernfreude.


    Falls du günstige Endlosdrehencoder suchst, schreib mir ne PM, ich hab einige herumliegen die ich nicht mehr verwenden werde.

  • Puh ganz schön viele Infos, danke erstmal.


    saw0:
    Den Arduino habe ich mir mal angesehen, sieht sehr Interessant aus, weil schon alles vorhanden ist und es auch ein RGB Shield von Velleman für den Arudino Uno gibt. Aber die sind natürlich zusammen schon sehr teuer.


    turi:
    Den Thread hatte ich schon gelesen, ist ja schon fast die Richtung die ich anstrebe.


    Fakrae:
    Die Encoder soll ich also anstelle der Drehregler benutzen? 3 Controller wäre zu viel, auch wenn es übersichtlich ist.


    @all:
    Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, brauche ich für jeden Taster einen IO-PIN und für jeden Drehregler(Drehencoder?) 2.
    In der Summe macht das bei 6 Drehreglern 12 + 29 Taster = 41 IO-Pins. Zuzugülich On/Off Schalter.


    Brauche ich vom Controller dann nur 3 Ausgänge, wo jeder eine Farbe ansteuert, also RGB?


    Der Controller wird ja nur mit 5V betrieben, ich muss aber 12V am Ausgang haben, muss ich da auf der Platine einen 12V Eingang haben, mit einer Abzweigung die auf 5V runterregelet um den Controller zu betreiben und eine Abzweigung, die die 12V an die 3 Ausgänge weiter gibt?


    Ich habe mir nun den ATmega88-AU angesehen, im Datenblatt steht 23 IO-Pins, also uninteressant. Ich habe mal weiter geschaut und finde nur welche mit 32 IO-Pins. Ist das das maximum oder habe ich auf der falschen Seite geguckt?


    Brauche ich eine geätzte Platine oder reicht für soetwas eine Punktrasterplatine?
    Mein Problem ist momentan einfach die Hardware zusammensetzung, die Programmierung würde ich dann schon hinbekommen. Stelle mir das so vor, ich drücke auf eine Taste, z.B. Farbe 1, dann ruft er die HSV Werte der Farbe ab und gibt sie weiter, so dass die benötigten Spannungen an den 3 Farbkanälen anliegen. Drücke ich auf Blinken, möchte ich dass, er Strom gibt und wieder wegnimmt. Das ist also alles vorprogrammiert. Für die Drehencoder stelle ich mir das so vor, dass man sie dreht und dadurch wird dann eben etwas in den Speicher geschrieben. Zum Beispiel Helligkeitswerte von 1-100. Wenn ich dann z.B. die Farbe Rot habe, was RGB ja 255,0,0 wäre. Möchte ich, dass sie sich dann an den Helligkeitswert anpasst. Z.B. 100% Helligkeit entspricht 255,0,0 und 10% Helligkeit entspricht nur noch 25.5,0,0. Hier habe ich eine Gleitkommezahl, da stand aber etwas in einem Thread wie jemand das gelöst hat ohne Gleitkomma zahlen.


    Ist mein vorgehen soweit richtig?

  • Der Arduino kostet dich irgendwas zwischen 10-12 €, ein RGB Shield braucht man nicht. Vorteil ist, wenn du neu anfängst, brauchst du keinen ISP Programmer etc sondern hast einfach ein USB Device wo alles out-of-the-box läuft.


    Was du für meinen Vorschlag bräuchtest wären:


    Arduino
    3 FETs
    Taster soviel du willst
    Für je 8 Taster einen HC165
    6x Potis oder
    6x Drehencoder je nachdem was du willst.


    Der Standard Arduino unterstützt genau 6 Potentiometer (analog Read)


    /EDIT


    Mir fällt beim Durchlesen gerade auf, dass du anscheinend nicht richtig weisst was ein Encoder, ein Regler / ein Potentiometer ist und die Worte einfach random benutzt :)


    Ein Encoder ist digital und endlos. Beispiel: Mausrad.
    Ein Potentiometer ist analog, hat auf beiden Seiten physikalischen Anschlagpunkt und einen festen Wertebereich. Beispiel: Heizung

  • Also 5 Euro für nen Encoder finde ich auch zuviel, ich nehme oft die hier, wenn ich mal einen einzeln festschrauben will, dann so einen... ohne Taste jeweils noch billiger...


    hier ist von Vorteil, wenn man selbst Platinen machen kann, einfach alle Taster und die Encoder auf ein Board und das an die Frontplatte geschraubt - geht aber mit Lochraster natürlich auch...


    ich persönlich würde hier aber sogar eher Potis nehmen - da hat man (durch den Anschlag) gleich die mechanische Rückmeldung, ob man ganz auf oder zu gedreht hat...


    die Taster wie gesagt über ne Matrix oder SR - bei Matrix brauchst Du nicht mal extra ICs... 29 (bzw. 30, 5x6) Taster gingen so also mit 11 I/O Pins, wenn die trotzdem knapp werden, dann kannst Du per SR noch deutlich mehr Taster mit nur 3 Pins abfragen...


    würde das dann in ner ISR abfragen, also die ganzen Potis und Taster, da kannst Du auch gleich das entprellen mit erledigen, die ISR schreibt Dir dann einfach in nen RAM-Bereich, welches Poti auf welcher Stellung ist, und welcher Taster gedrückt wurde...


    über das Bedienkonzept würde ich mir noch mal Gedanken machen - z.B. wie ist das mit den Farben speichern...? - da würde ich schon z.B. ne "Store"-Taste vorsehen, also Du stellst mit den Potis ne Farbe ein, drückst dann "Store", und dann die Taste, auf die diese Farbe gelegt werden soll - weil wenn Du nur die Taste drückst, weiß der Controller ja nicht, ob Du nun die gespeicherte Farbe abrufen, oder die an den Potis eingestellte dort speichern willst...


    hier ist die eine oder andere zusätzliche Anzeige-LED ganz hilfeich, z.B. neben dem Store-Taster leuchtet dann ne LED, die anzeigt, dass man nun speichern kann - will man doch nicht, drückt man "Store" noch mal, und die LED geht wieder aus o.ä.


    usw. - einfach mal vorher Gedanken machen, was das Teil alles *wie* können soll, und wie man das am einfachsten bedient...


    Wenn Du in Bascom programmieren willst (was sicher sinnvoll ist, wenn Du schon Basic-Erfahrung hast), dann achte auf viel Flash, der ist bei Bascom recht schnell voll - z.B. nen Mega644p oder 1284p würde ich hier nehmen...


    mal überschlagen: 12 Pins für die Taster (36, mit Reserve), 6 für die Potis, 3 für die RGB-Ausgänge, macht dann 21 I/O, geht also auch von dem her locker mit nem 644p... auch wenn Du doch Encoder nimmst.

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    Da es sich in letzter Zeit häuft: Ich beantworte keine PNs mit Fragen, die sich auch im Forum beantworten lassen!
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  • Zitat

    usw. - einfach mal vorher Gedanken machen, was das Teil alles *wie* können soll, und wie man das am einfachsten bedient...


    Finde ich auch :)


    Als Wing Student werden dir ja Flowcharts nicht unbekannt sein, die helfen mir bei solchen Planungen immer extrem weiter und haben mir schon einiges an Geld, Zeit und Ärger erspart.

  • Kann sein das ich ein paar Sachen noch durcheinander werfe. Musste eben auch erst mal einige Begriffe recherchieren bevor ich Antworten konnte, aber vielen dank, für die Erklärung.


    Ich stelle das mal zusammen und editiere dann hier wieder.


    Eine frage zum Arduino. Da gibt es verschiedene. Welcher wäre denn der richtige?

  • Aufgrund dessen die Empfehlung für einen Encoder, weil dort nicht die DrehPOSITION ausgelesen wird sondern einfach nur eine relative Drehung nach rechts/links.
    Wenn du mit einem Poti arbeitest und über einen Schalter auf Rot stellst, dein Poti aber noch auf blau steht wirst du mit der Programmierung einiges an Mehraufwand haben um es abzufangen. (elektrisch drehbare Potis mit einem Motor schließe ich jetzt mal aus ^^)


    Ein HC165 für die Taster ist zwar möglich, aber bei Tastern würde ich eher auf einen Pin-Change-Interrupt zurückgreifen und das geht mit dem Schieberegister nicht (oder doch?). Encoder hingegen muss man wegen des möglichen Prellens sowieso abfragen, da würde sich ein HC165 anbieten. (Wenn der Taster prellt ist es nicht schlimm, da er ja nur auf einen definierten Zustand schaltet und nicht in Schritten irgendwas steuert)


    Ein Atmega644 (http://www.mikrocontroller.net…/AVR_Typen#ATmega_-_Reihe) hätte zumindest genug Pins für die Schalter und ist der größte, den es noch im DIP-Gehäuse gibt, für alle größeren musst du ätzen. (Wenn du mit HC165 arbeitest brauchst du nur 3 Pins für beliebig viele Encoder, da sie kaskadierbar sind - leider bleiben dann trotzdem keine mehr für die Ausgänge übrig ^^) Irgendwo hatte ich auch mal Adapterplatinen gesehen, wo du ein TQFP-Bauteil (86 IO-Pins gefällig, irgendwer?^^) auflöten kannst und die Kontakte rausgeschleift werden um auf Lochraster weiter verwendet zu werden... Aber ich weiß leider nichtmehr wo.

  • Ich muss zugeben, dass ich bei so einfachen Anwendungen die Taster mit Schieberegistern immer mit einem 10ms delay entprelle.


    Ist zwar sicher nicht die eleganteste Lösung, aber ohne Probleme bei so nicht-kritischen Fällen.


    Das mit den Potis vs Encodern stimmt, sowas sähe man zB an einem Flowchart.


    Ich habe einen analogen Hybrid-Synth, der mit Potis arbeitet.


    Wenn ein Wert eingestellt ist am Poti, ein anderer mit einem Schalter "drübergeladen" wird, ist dsa Poti "locked", dh. man muss man solange am Poti drehen, bis man den eigentlichen vom Schalter vorgegeben Wert erwischt hat, dann erst ist das Poti "unlocked" und übergibt wieder seine Werte.

  • bei sowas (Taster per Matrix oder SR abfragen) ist das entprellen eigentlich sowieso "gratis" mit dabei... ;)


    weil: Du fragst letztlich ja in ner ISR (die das SR ausliest oder die Matrix weiter steppt) z.B. 100x in der Sekunde den Taster ab, der prellt aber nur ein paar ms... das prellen "verschwindet" also zwischen zwei Abfragen


    der Rest ist halt alles, wie man das haben möchte, und wie man programmiert - für nen Pin Change Interrupt braucht man dann tatsächlich einen Pin pro Taster, m.M. nach aber nicht nötig -


    ebenso die Encoder/Poti-Frage - klar, wenn ich z.B. ne Farbe da habe und die editieren will, dann ist's mit nem Encoder besser, ich drehe praktisch R, G, B weniger oder mehr, speichere dann die neue Farbe - sieht man das als zwei getrennte Dinge, das eine sind die festen Farben, das andere die an den Drehreglern eingestellte, dann ists egal...


    wie gesagt, ich finde das manchmal irritierend, gerade bei so Sachen wie Geschwindigkeit, man kurbelt, "ist das nun schon das langsamste, oder nicht?!" - bei nem Poti merkt man "OK, Anschlag, langsamer geht nicht mehr"... aber das ist ja Geschmackssache.


    im Prinzip, wenn man die Taster eh' mit ner Matrix abfragt, kann man mit paar Leitungen mehr noch ne 7-Segment-Anzeige integrieren - sowas ist auch oft hilfeich, eben um z.B. beim drehen eines Encoders anzuzeigen, wie der Wert gerade ist, oder wenn man feste Farbe 3 eingestellt hat steht da z.B. "C03" drin, bei Effekt 2 dann "E02", wenn man speichern will "STO", usw. - ich persönlich finde sowas immer schon ganz schick, so ne kleine Rückmeldung, was das Teil eigentlich gerade macht...


    Mega1284p gibt's übrigens auch noch in DIP, falls der 644p nicht reicht... ;)


    EDIT: saw, der Prophet08...? ;) - den gibt's wahlweise mit Potis und Encodern - eben weil's Geschmackssache ist, mein Ex-Keyboarder fand einfach das feeling, an nem echten Poti zu drehen, besser als Encoder - auch wenn da eben so Sachen passieren, dass das erst mal "einrasten" muss...

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  • Holla die Waldfee, ist das viel Info hier.


    Ich denke das mit dem Arduino ist vielleicht erstmal die beste Lösung, es spricht ja nichts dagegen das ganze irgendwann nochmal auf andere Art und Weise zu lösen.


    Dies hier wäre meine Einkaufsliste, ist die so komplett, bis auf die FETs, da wusste ich nicht welche?


    Edit: Das mit dem Programmierbutton gefällt mir eigentlich ganz gut. Wollte aber 16 fest Programmierte Farben haben. Aber es spricht ja nichts dagegen 6 Freiprogrammierbare Taster hinzuzufügen.


    FlowChart werde ich nun veruschen zu erstellen, ist nicht so ganz meins. ;)


    Die Idee mit Statusanzeige hatte ich auch gerade, aber nicht so ausgereift wie du. Hatte eher an 2 Leds gedacht, eine zeigt an wenn man bei 0 angekommen ist, die andere zeigt an wenn man bei 100% angekommen ist. Aber mit einer Anzeige die dann zeigt, C03 oder F02 oder E01, das ist natürlich Edel, danke für die Anregung.

  • Noch ein Vorschlag zum Bedienkonzept:
    Statt 30 Taster und diverse Drehregler ein LC Display und *einen* Encoder verwenden und das ganze über ein Menü steuern.


    Wie oben schon erwähnt schliesst man 30 Tasten nicht an 30 Pins an sondern an 5+6 Pins mittels einer Tastenmatrix.

  • Wie gesagt, Bedienphilosophie.... ;)


    ich persönlich fände bei so nem einfachen Teil wie hier das schon cool, dass man eben einfach nur ne Taste drückt und zack ist die Farbe da, ohne irgendwie mit Menues rum zu machen... ebenso bei den Effekten/Programmen... so halt, wie bei diesen China-Controllern, nur eben nicht mit FB, sondern irgendwo fest an der Wand o.ä.


    Du meinst also, 16 absolut fest programmierte Farben, die der User gar nicht ändern kann...? - Und die Drehregler dann für eine zusätzliche, frei einstellbare Farbe...?


    letztlich ist das alles SW-Sache - Du kannst ja von den 16 Buttons 6 editierbar machen, und die anderen sind einfach gesperrt, also wenn man da was eigenes drauf legen will, zeigt das Display "Err" oder so...


    wenn man aber Buttons editieren kann, brauchst Du auf jeden Fall ne Anzeige, welcher gerade aktiv ist - folgendes Szenario: Du hast gerade die Farbe "Lila" eingestellt, editierst die, und willst die geänderte Farbe wieder speichern - nur, auf welchen Knopf, wenn Du gar nicht weißt, wo die liegt...? ;)


    wenn Du nun schon SR für die Taster nimmst, würde ich dann die Segment-Anzeige auch über SR ansteuern - einfach ein 74595 je Anzeige (Vorwiderstände nicht vergessen), dann musst Du nicht multiplexen, flimmert auch nix, einfach in der ISR, die die Taster/Encoder abfragt, die Daten für die Anzeige mit raus schieben...


    zur Liste: als FETs würde ich diese nehmen, dann hast Du noch Reserven - ich bin mir nicht sicher, ob der HC 165 Pullups am Eingang braucht, es schadet sicher nicht, vor jeden noch mal so ein Array zu klatschen... ansonsten noch 100-Ohm-Widerstände für's Gate des FETs, und 100k Pulldown damit's beim Einschalten nicht blitzt - ausserdem 100 nF-Abblockkondis für die ICs...


    wenn Du eh' bestellst und noch nix hast, würde ich mir gleich ein paar oft gebrauchte Teile mitbestellen, bevor Du dann wegen einem Widerstand noch mal los musst...

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    Da es sich in letzter Zeit häuft: Ich beantworte keine PNs mit Fragen, die sich auch im Forum beantworten lassen!
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